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CDU
Simmerath-Bickerath-Witzerath
Gemeindeverband Simmerath |
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Ortsvorsteher
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OV-Vorstand
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16.03.2012 Diskussion über
Wohnraum, Zuwachs und Investoren Stefan Haas, Simmeraths Ortsvorsteher und Ratsmitglied, hält die geplanten I-Walls für eine tolle Sache. Von den zwei mal drei Meter großen Tafeln («im Prinzip eine beleuchtete Litfasssäule», so Stefan Haas) sind fünf oder sechs geplant, auch in Kesternich und Lammersdorf soll ein Standort sein. Sie sollen für Simmerather Geschäfte und Vereinsveranstaltungen werben, nachts werden sie ausgeschaltet. «Wenn man sich die Hauptstraße ansieht, wird man feststellen, dass sich ihr Bild sehr verändert hat», so Stefan Haas. «Wir werden immer mehr solcher Bauten wie im Kraremann-Karree bekommen. Simmerath kann sich dem Fortschritt nicht entziehen.» Lieber in Simmerath als in Berlin Er trat einigen Gerüchten entgegen: «Ich höre immer wieder, wir hätten in Simmerath zwei oder drei Investoren, die den Ort umkrempeln. Es sind mindestens zwei Hände voll. Mir ist lieber, dass die in Simmerath investieren als in Köln oder Berlin.» Bernd Goffart, der dem CDU-Gemeindeverband vorsteht, stimmte ihm zu: «Wir brauchen Wohnraum, wir brauchen Zuwachs, wir brauchen Investoren. Wir sind froh, dass hier in Simmerath investiert wird.» Und der Bürgermeister, Karl-Heinz Hermanns, bedankte sich ausdrücklich bei Gewerbetreibenden, die viel Geld in die Hand nehmen: «Jeder, der in Simmerath sinnvoll in Wohn- und Arbeitsplätze investieren will, ist herzlich willkommen.» Zum Thema «I-Walls» erläuterte er, die Standorte seien noch nicht festgelegt, und das Genehmigungsverfahren laufe noch. Er hält sie für eine Möglichkeit der effizienten Werbung. Aus der Ratsarbeit informierte Stefan Haas, er hob einige Projekte heraus, die realisiert werden können: Die neue Schwimmhalle kann spätestens im September eröffnet werden; in der Fuggerstraße soll aus dem Spielplatz ein Generationenplatz werden. Den Beschwerden einiger Familien aus der Heidbüchelstraße über zu schnell fahrende, gigantisch große Traktoren sei nachgegangen worden. Erstens würden Poller zur optischen Begrenzung aufgestellt und zweitens habe Josef Mohren mit den Landwirten gesprochen, die sich einsichtig gezeigt haben und versuchen werden, diese Straße nach Möglichkeit zu meiden. Straße wird verbreitert Seit der Kennzeichnung von Parktaschen auf dem Rathausparkplatz seien die Beschädigungen an Lampen und Fahrzeugen deutlich zurückgegangen, berichtete Stefan Haas. Einige Projekte müssten geteilt oder verschoben werden, erläuterte er; es sei ja bekannt, dass der Haushalt der Gemeinde nicht viel Handlungsspielraum lasse. Hierzu ergänzte Bürgermeister Hermanns, es sei eine Verbreiterung der Einbahnstraße neben der Hauptstraße (Kirchplatz) geplant, 10.000 Euro seien für die Planung veranschlagt, für den Bau im Jahre 2013 dann 90.000 Euro. Bezüglich der überraschend anstehenden Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen und dem kurzen Wahlkampf äußerte sich Bernd Goffart: «Unsere Aufgabe wird es sein, dafür zu sorgen, dass wir so viel Stimmen wie möglich bekommen. Was Frau Kraft erreicht hat, das beruht auf Schulden. Es sind zwar Mittel für die Kommunen umverteilt worden, aber wir in Simmerath bekommen weniger als vorher; denn die Umverteilung begünstigt die SPD-Hochburgen im Ruhrgebiet.» Zur eigenen Haushaltsituation meinte er: «Wir haben es geschafft, den Nothaushalt zu vermeiden. Wir und Baesweiler! Das sind die einzigen Kommunen in der Städteregion, denen das gelungen ist. Das kann nicht sein!» Er wies auf die Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands am 24. März um 14 Uhr in Steckenborn im Saal Stollenwerk hin, auf der die Vertreter für die Vertreterversammlung zur Aufstellung des Landtagskandidaten gewählt werden. |
Stefan
Haas Unser
Rathaus Was geschieht mit dem Spielplatz Fugerstr.?
Der Spielplatz Fuggerstraße, stets ein beliebter Treffpunkt, ist wieder geöffnet. Generationenplatz ![]() Bild: Seniorenfitnessgerät Quelle:SAYSU® Outdoor Fitnessgeräte Senioren und Kinder sollen in Bewegung kommen. So möchte es die Simmerather CDU. Auf einem Platz für Alt und Jung soll gemeinsam die Fitness verbessert werden. Da der Spielplatz Fuggerstraße in unmittelbarer Nähe zu den Seniorenheimen und zum betreuten Wohnen liegt, wäre er der ideale Ort an dem sich alle Generationen begegnen und kommunizieren können. In vielen Familien kümmen sich oft Oma und Opa um die Kinder, wenn beide Eltern arbeiten. Und bislang war es so, dass die Großeltern den Kindern von der Bank aus zugeguckt haben, wenn sie auf einem Spielplatz waren. Bei den Generationenplätzen sollen alle, egal welchen Alters, die Bewegung gemeinsam erleben. Kinder und Senioren können teilweise die gleichen Geräte benutzen.
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CDU
für altersgerechte Sitzbänke auf dem Rathausplatz „ Wir benötigen dringend mehr Sitzmöglichkeiten. Die Möglichkeit, sich nach einem Spaziergang oder einem Einkaufsbummel auf einer Sitzbank - mit Rückenlehne - auszuruhen, ist derzeit kaum gegeben“, so der Ortsvorsteher Stefan Haas. Jetzt
fand unter Beteiligung von Gemeinde, Ortsvorsteher und Seniorenresidenz
ein Erörterungstermin statt.
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Verbandsübung
der Feuerwehren Am
Freitag wurde im Rahmen einer Verbandsübung der Feuerwehren
Simmerath/Eicherscheid/Kesternich die Zusammenarbeit im Ernstfall
geprobt.
Die ehemalige Schwimmhalle steht leer und eignet sich daher ideal für den Übungszweck. Das Szenario geht von mehreren vermissten Arbeiter im Gebäude aus. Für die Feuerwehrleute stellt sich die Situation so dar: Bei Abrissarbeiten werden Teile der Gebäudekonstruktion bei einer Explosion/Verpuffung zerstört. Der Keller steht in Flammen. Da sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls noch Personen im Haus befinden, ist mit Verletzten und eventuell Verschütteten zu rechnen. Durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehreinheiten wurden die Aufgaben der Menschenrettung, Löschwasserförderung und der Brandbekämpfung erfolgreich geübt. Die Leitung der Einsatzübung erfolgte durch Werner Graff. H.D |
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Damit unsere Gemeinde trotz der Notwendigkeit zu sparen schön bleibt, trafen sich am Samstag Mitglieder der CDU Simmerath zum „Gärtnern" auf dem Rathausvorplatz. Auf
Anregung und mit dem Ortsvorsteher Stefan Haas an der Spitze
nahm der CDU-Ortsverband Simmerath den Rathausplatz in Augenschein. Neue Begrenzungspoller sollen die Pflanzen vor Überfahren durch PKW schützen.
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01.04.2011 Hansa-Kicker
fühlen sich ins Abseits gestellt Weil
die Gemeinde Simmerath den Sportplatz zu Bauland machen möchte,
wissen die Fußballer nicht, wo sie fortan spielen sollen.
Entscheidend is´ aufm Platz, eine dieser Fußballerwahrheiten,
die von der Champions League bis zur Kreisliga Gültigkeit
haben. Die Kicker von Hansa Simmerath bilden da keine Ausnahme.
Noch. Hermanns ist Abteilungsleiter Fußball bei Hansa Simmerath, dem Klub ist er seit mehr als 30 Jahren verbunden. An diesem Abend hat er ins Vereinsheim eingeladen, rund 20 Menschen sind dort, Hermanns spricht sie mit Kameraden an. Sie sitzen zwischen schwarz-weiß Aufnahmen längst vergangener Mannschaften und Vitrinen voller Pokale. Dokumente einer 90-jährigen Klubgeschichte, die Fußballabteilung ist die älteste bei der Hansa Gemeinschaft. Ihre Zukunft ist ungewiss. Mit jedem Satz, den Hermanns sagt, wird das deutlicher. Die «Kameraden» hören dem Vorsitzenden zu, die Blicke gehen ins Leere, die Arme sind vor der Brust verschränkt oder liegen auf der rot-karierten Plastiktischdecke. 700.000-Euro-Option Das Problem der Fußballer ist, dass die Gemeinde das Grundstück, auf dem ihr Fußballplatz liegt, zu Bauland machen möchte. «Um die neue Schwimmhalle zu finanzieren», wie Hermann-Josef Koll, zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins vermutet. Sie soll nahe der Hauptschule entstehen. Nun
ist es nicht so, dass die Gemeinde den Fußballern den Platz
nimmt, ohne ihm die Option für einen neuen zu geben. 400.000
Euro bekommt die Hansa und ein Grundstück hinter dem Katastrophenschutzzentrum
und gegenüber der Hauptschule. «Das ist das nasseste,
dass ich in Simmerath kenne», kritisiert Koll, damit werde
ein Platz an dieser Stelle auch entsprechend teurer. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Verein mindestens 300.000 Euro selbst beisteuern müsste. Zudem verlange die Gemeinde, dass die Hansa als Bauherr fungiere. Damit fühlt man sich schlichtweg überfordert. «Wir sind ein Sportverein kein Baugewerbe», sagt Koll. Für Verärgerung sorgt auch, dass die Gemeinde sich nicht an vorher vereinbarte Zusagen halte. «Man hat versichert: ´Ihr müsst hier nicht von heute auf morgen weg´», sagt Hermanns. Jetzt aber hieße es, dass die Fußballer bis spätestens November das Feld räumen müssten. Das möchte Karl-Heinz Hermanns so nicht stehen lassen. Die Fußballer könnten noch bis zum Beginn der kommenden Saison, im Mai/Juni 2012 auf dem gewohnten Platz auflaufen. «Wir wollen bis Ende des Jahres einen Investor für das Grundstück finden», sagte Simmeraths Bürgermeister. Der Verwaltungschef betonte zudem: «Für 400.000 Euro ist es absolut möglich einen Platz an dieser Stelle zu errichten.» Wollten die Hansa Fußballer auch ein Sportheim haben, müssten sie selbst dafür sorgen. Es sei Usus, dass derartige Bauten nicht aus Steuergeldern bezahlt würden. 250 Meter zur Dusche Außerdem bestünde für die Fußballer auch die Möglichkeit, die 250 Meter entfernten Dusch- und Umkleidekabinen in der Hauptschule zu nutzen. Der Bürgermeister sagte, es sei ihm wichtig, zu einer Lösung zu kommen, mit der alle leben können. Zu diesem Zweck würde er demnächst die Fußballabteilung zum Gespräch ins Rathaus einladen. Bei der Hansa dürfte dieses Angebot gern angenommen werden. Während es draußen längst dunkel geworden ist, plant man im Vereinsheim aber auch für den Fall, dass es zu keiner einvernehmlichen Lösung kommt. Einen Unterschriftenliste wird ins Gespräch gebracht und eine Protestaktion auf dem Rathausplatz. Es gibt noch viel Klärungsbedarf zwischen den Beteiligten.
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02.04.2011 „Wie
kommen wir mit Monschau klar?“ Zwei Themen bestimmten die Diskussionen bei der Mitgliederversammlung der Simmerather CDU: Das Schicksal der Josef-Jansen-Sportstätte, nachdem bei der Jahreshauptversammlung der Hansa die Vereinsführung es abgelehnt hatte, als Träger für den Ersatz-Neubau eines Sportplatzes anzutreten, und die weitere Entwicklung der Schullandschaft in der Nordeifel.
Viel
Arbeit zu erledigen: Der wiedergewählteVorstand der Simmerather
CDU. Ortsvorsteher Stefan Haas machte deutlich, dass angesichts der „miserablen Haushaltslage“ der Neubau einer Schwimmhalle nur funktioniere, wenn das Gelände des Sportplatzes zur Finanzierung genutzt werde. Die Gemeinde habe 400 000 Euro für 2013 für den Neubau eines Sportplatzes vorgesehen. Gespräche mit der Hansa seien noch notwendig, vor allem zur Frage, wer für den Ersatz des abzureißenden Sportheims zuständig sei. Dieses Geld aber reiche nicht, wie Bürgermeister Hermanns unmissverständlich klarstellte, um Sportplatz, Sportheim und Flutlichtanlage zu bauen. Der Verein müsse auch zur Eigenleistung bereit sein. Als Alternative bleibe, das Gelände der Kleinspielfelder hinter der Hauptschule zu einem „halben“ Fußballplatz mit Kunstrasen umzubauen: Das genüge für den Spielbetrieb des jüngsten Nachwuchses wie auch für den Trainingsbetrieb der Senioren. Das alte Sportplatzgelände soll nach Ausschreibung unter bestimmten Auflagen bezüglich der späteren Gestaltung als Ganzes verkauft werden, und die Gemeinde erwartet als Einnahme zwei Millionen Euro. Das Problem sei, so später Josef Mohren, dass die Fußballer nur eine unter elf Abteilungen stellten, und den anderen Abteilungen es nur schwer zu vermitteln sei, dass sie für diese eine Abteilung zurückstecken müssten, zumal viele der Mitglieder – etwa bei Schwimmern und Turnern – auch aus den Nachbarortern kämen. „Gesamtschule ohne gymnasiale Oberstufe“, so beschrieb Josef Mohren die als Versuch startende Gemeinschaftsschule. Nach der Sanierung des Hauptschulgebäudes habe man nun ein Schulgebäude auf dem neuesten Stand, aber die Frage sei: „Wie kommen wir mit Monschau klar, das ist eine ganz schwierige Sache.“ Ziehe eine gemeinsame Gemeinschaftsschule in die Monschauer Realschule, fehlten dort elf Unterrichtsräume und die Mensa: „Es muss gebaut werden.“ Das Land aber, so schätzte er die Lage ein, werde für Schulen im Versuchsstadium keine weiteren Investitionen genehmigen. Wenn aber die Nordeifelgemeinden an diesem auf 50 Schulen beschränkten Versuch nicht teilnehmen könnten, bleibe offen, wohin bei auslaufenden Hauptschulen jene Kinder wechseln könnten, die an Realschule oder Gymnasium scheiterten: „Es wird sicher noch spannend werden.“ Stefan Haas kündigte mit den Betroffenen weitere Gespräche zu einer Übergangs-Umgestaltung des Rathausvorplatzes an; zur Umsetzung der angedachten Neugestaltung fehle das Geld. Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart betonte, dem Rat sei die Erhöhung der Steuerhebesätze nicht leicht gefallen, aber angesichts um 1,4 Millionen Euro gekürzter Schlüsselzuweisungen hätte auch Simmerath sonst wie Monschau mit einem Nothaushalt und all seinen Einschränkungen wirtschaften müssen. Aus der Städteregion teilte Hans-Josef Hilsenbeck mit, dass es mit Personaleinsparungen gelungen sei, den Umlagesatz so weit zu senken, dass die Kommunen nicht mehr als im vorigen Jahr zahlen müssten. Nachdem sich eine Lösung abzeichne, wie der Rurufer-Radweg im Bereich Grünenthal nach Monschau fortgeführt werden könne, bleibe problematisch, wie es mit dem Ravel-Radweg hinter Monschau auf belgischem Gebiet weitergehe. Das Teilstück zwischen Roetgen und Lammersdorf werde im Juni fertiggestellt. Vorsitzender Stephan Braun hatte eine zufrieden stellende Arbeit im Ortsverband vorgestellt: Offensichtlich hätten die Müllsammelaktionen ein Umdenken bewirkt, so dass man dieses Jahr auf eine erneute Aktion verzichten könne. Die Neuwahlen zum Vorstand wurden zur Wiederwahl: Ortsvorsitzender bleibt Stephan Braun, sein Stellvertreter Günter Kaulen. Geschäftsführer der bislang kommissarisch tätige Hajo Dautzenberg, Beisitzer Richard Abshof, Stephan Greuel, Stefan Haas, Josef Mohren und Manfred Prommenschenkel. (Mü) |
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Simmerath
sieht «ruinösen Wettbewerb» Einen «ruinösen
Wettbewerb» sehen die Simmerather Geschäftsleute im
Bestreben der Stadt Monschau, die Gewerbeflächen zwischen
Imgenbroich und Konzen großflächig auszudehnen. Überreicht wurde das Schreiben an den Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der die Sorgen der Simmerather Geschäftswelt in vollem Umfang teilt. Auch er befürchtet bei Umsetzung der Planung in Imgenbroich einen «Verdrängungswettbewerb, bei dem es, allein schon vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung nur Verlierer geben wird.»
In Sorge um den Standort Simmerath: Simmerather Geschäftsleute überreichten Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt einen Appell, der sich gegen die «völlig überdimensionierte Planung» der Gewerbeflächenerweiterung in Imgenbroich wendet. Foto: P. Stollenwerk Die Simmerather Einzelhändler wenden sich auch an die hiesigen Kommunalpolitiker, «diesem Treiben der Stadt Monschau Einhalt zu gebieten.» Laut Michael Haas, dem Vorsitzenden des Gewerbevereins Simmerath, sei in Imgenbroich eine Erweiterungsfläche vorgesehen, die die bisherige Fläche nahezu verdoppeln würde. Das Angebot gehe damit weit über den Bedarf der Stadt Monschau hinaus und vertrage sich auch nicht mit den Aussagen im regionalen Einzelhandelskonzept. Die Konzeption der Stadt Monschau sieht vor, gegenüber dem Himo einen Lebensmittel-Vollsortimenter in einer Größenordnung von rund 3000 Quadratmetern Größe anzusiedeln. Die Pläne für ein Gewerbegebiet Imgenbroich-Nord sehen weiterhin großflächigen Einzelhandel in Richtung Konzen sowie «nicht wesentlich störendes Gewerbe» vor. Vollversorgung der Bürger Die Simmerather Einzelhändler gehen davon aus, dass auf 50.000 Quadratmetern neu geschaffener Gewerbebaufläche 30.000 Quadratmeter neue Einzelhandelsflächen angesiedelt werden sollen. Derzeit betrage die Gesamt-Gewerbefläche im Stadtgebiet Monschau 20315 Quadratmeter, davon 7800 Quadratmeter in Imgenbroich. Die gesamte Einzelhandelsfläche der Gemeinde Simmerath (einschließlich aller Nebenorte) belaufe sich derzeit auf 28.565 Quadratmeter. Bereits jetzt binde die Stadt Monschau 104 Prozent der möglichen Kaufkraft in ihrem Stadtgebiet, verfüge also derzeit über eine Vollversorgung ihrer Bürger. Nun sei beabsichtigt, bisheriges Weideland aufzuwerten und «zu einem Spottpreis von voraussichtlich unter 20 Euro pro Quadratmeter ansiedlungswilligen Einzelhändlern zur Verfügung zu stellen.» Diese Subvention verfolge die Absicht, «den Einzelhandel in der Eifel zu Lasten der Kommunen Simmerath und Roetgen in Imgenbroich zu konzentrieren.» Eine solche Entwicklung sei «erkennbar nicht auf eine Versorgung der Bürger der Stadt Monschau ausgerichtet, sondern soll die Stadtorte Roetgen und Simmerath schwächen», heißt in dem Appell. Bereits jetzt seien Einzelhändler aus diesen Kommunen auf eine Umsiedlung in das neue «Gigantopia» in Imgenbroich angesprochen worden. Man sieht in den Plänen eine «massive Bedrohung der Existenz der Einzelhändler in Simmerath.» |
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Letzte
Chance für die Mainacht auf dem Bushof
Sich nachts in den Wald schleichen, eine junge Birke schlagen,
diese mit bunten Bändern dekorieren, um sie anschließend
der Angebeteten ans Haus zu stellen - das ist kurz zusammengefasst
der Brauch in der Mainacht.
Foto: P. Stollenwerk Diese in den letzten zehn Jahren zu beobachtende Umkehr des Brauchtums war nun auch ein viel diskutiertes Thema in der Sitzung des Simmerather Strukturausschusses, nachdem sich das Treffen von rund 30 zum Teil von weither angereisten Gruppen auf dem Bushof zu einem regelrechten Wettbewerb entwickelt hat. Für die Anwohner rund um den Bushof hat die Mainacht inzwischen unerträgliche Formen angenommen. Wie zu hören war, sind sogar schon Anwohner für diese Nacht ins Hotel umgezogen, andere mussten sich beschimpfen lassen, von den zahlreichen Hinterlassenschaft auf den Grundstücken ganz zu schweigen. Die Bereitstellung eines Toilettenhäuschens im vergangenen Jahr (Leihgebühr 230 Euro) brachte ebenso kaum eine Verbesserung wie auch das Aufstellen von Bauzäunen. Für die Anwohner ist nun das Maß voll und sie fordern mit Nachdruck eine Sperrung des Bushofes in der Mainacht. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zeigt volles Verständnis für die Wünsche der Anwohner. «Die Situation ist in der Tat nicht mehr zumutbar.» Die Gemeinde unterstütze die Brauchtumspflege, «aber die Mainacht am Bushof hat nichts mehr mit Brauchtum zu tun.» Dennoch tendiere die Gemeinde dahin, «es in diesem Jahr noch einmal zu versuchen.» Hermanns kündigte allerdings eine verschärfte Präsenz von Polizei und Kräften des Ordnungsamtes an. Sechs Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie Polizeikräfte würden den ganzen Abend «permanent vor Ort» sein. Sie sollen auf die Einhaltung der Nachtruhe achten und gegebenenfalls die Musikanlagen stilllegen. Der Bereich für die Traktoren wird eingegrenzt, es werden Absperrgitter zu den Grundstücken errichtet, wie auch standfeste Toiletten, nachdem das Toilettenhäuschen im vergangenen Jahr umgestoßen wurde. Zudem wird die Verwaltung über die Landwirtschaftskammer bzw. die Kreisbauernschaft die Halter von landwirtschaftlichen Zugmaschinen auf den zweckfremden Betrieb der Traktoren in der Mainacht und die damit verbundenen Gefahren hinweisen. Dieser Regelung erteilte auch der Ausschuss einstimmig seine Zustimmung. Zu einer Schließung des Bushofes wollte sich die Verwaltung noch nicht durchringen, auch vor dem Hintergrund, dass dann eine Verlagerung der Aktivitäten stattfinden würde. Geloog distanziert sich «Wir sollten noch einen Versuch starten», meinte auch Christoph Poschen (CDU), um ein Ausweichen auf Privatgelände zu verhindern. Simmeraths Ortsvorsteher Stefan Haas legte Wert auf die Unterscheidung, das Treffen auf dem Bushof nicht mit der Maifeier des Geloogs am Musikpavillon in Zusammenhang zu stellen. Das Geloog als Veranstalter distanziere sich «von der Loveparade auf dem Bushof, wo es um eine Traktorschau und die höchste Phonzahl geht.» Als «rechtlich nicht haltbar» bezeichnete Bürgermeister Hermanns den Vorschlag von Egon Kriens (UWG), die Traktorfahrer und Kennzeichen zu erfassen, um Kosten für eventuell entstehende Schäden auf dem Bushof-Gelände kollektiv umzulegen, während sich für Stefan Weber (UWG) die Frage stellte, was die Gemeinde überhaupt noch veranlasse den Platz zur Verfügung zu stellen, wenn es sich ohnehin um keine Brauchtumsveranstaltung mehr handele. |
„ Die
Mainacht auf dem Bushof ist eine Loveparade, bei der es um die
Traktorschau und die höchste Phonzahl geht.“ Stefan Haas, Ortsvorsteher Simmerath |
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Die Nachfrage nach Bauland im Zentralort Simmerath ist recht groß. Davon ist Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns überzeugt, er sprach jetzt im Haupt- und Finanzausschuss sogar von einem „Run auf die Baugrundstücke“. Der Bürgermeister stellte die Vorzüge von Simmerath für junge Familien und Senioren als Wohnort heraus: Simmerath habe viel zu bieten und alle Einrichtungen wie Geschäfte, Schulen, Arztpraxen seien gut zu Fuß zu erreichen, auch für Leute mit Rollator.
Baugebiet "Sportplatzstraße" Erschließungsentwurf (Vorschlag) 2,4 Millionen Euro Einnahme Karl-Heinz Hermanns reagierte damit auf die Kritik von Claus Brust (UWG), im Bereich des Sportplatzes ein neues Baugebiet auszuweisen und zu erschließen. Die Gemeinde hat entschieden, den alten Sportplatz zwischen Sportplatzstraße und der Lohmühlenstraße aufzugeben und die Fläche ebenso wie den Bereich der jetzigen Schwimm- und Turnhalle als Bauland zu nutzen. Dort ist Platz für rund 50 neue Häuser. Claus Brust wies auf den „demographischen Wandel“ hin und fragte skeptisch: Wer soll die Baustellen kaufen? Er bewunderte den „Optimismus“ des Bürgermeisters, durch den Verkauf der Grundstücke Einnahmen von fast 2,4 Millionen Euro zu erzielen. Bürgermeister Hermanns betonte, die Gemeinde müsse erörtern, wie sie dem prognostizierten Bevölkerungsschwund entgegenwirken könne. Wenn es nicht gelinge, die „Filetstücke im Zentralort“ zu verkaufen, wo könnten dann überhaupt noch Baugrundstücke in der Gemeinde verkauft werden? Und einige Einwohner mehr in Simmerath würden der Gemeinde gut tun, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die Schlüsselzuweisungen. In den nächsten Wochen werden die Verkaufsbedingungen für die Grundstücke im „Baugebiet Sportplatz“ ausgearbeitet. Eine weitere wichtige Entscheidung in diesem Zusammenhang wird in den „nächsten Wochen“ fallen, ist Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sicher.Wie geht es mit der Hauptschule weiter? Es werde sich dann zeigen, so der Bürgermeister, ob die Kommunen Monschau, Simmerath und Roetgen zusammen eine Gemeinschaftsschule einrichten wollen und werden, ein Standort dabei soll das Gebäude der derzeitigen Hauptschule in Simmerath sein. Die Hauptschule in Simmerath wird für insgesamt 6,7 Millionen Euro energetisch und baulich saniert. „Damit schaffen wir die Voraussetzung, dass das jetzige Hauptschulgebäude in Zukunft optimale äußere Bedingungen für die dort unterrichteten Schülerinnen und Schüler bietet“, hatte der Bürgermeister in seiner Haushaltsrede Mitte Dezember betont. Angesichts der hohen Kosten und der schwierigen Finanzlage der Gemeinde sei das Projekt Hauptschule „eigentlich für die Gemeinde eine Nummer zu groß“, sagte SPD-Sprecher Gregor Harzheim jetzt in seinen Anmerkungen zum Haushalt 2011. Als „eigentlich eine Nummer zu groß“ bezeichnete er auch die Projekte Schwimmhalle und „Neue Mitte“ Woffelsbach. Doch die SPD-Fraktion trage die Projekte mit, „weil sie für die Entwicklung der Gemeinde äußerst wichtig sind“. Die Hauptschule wird für rund 2,6 Millionen Euro energetisch saniert, was sich unbedingt auf die Heizkosten auswirken muss. Daher waren sich alle Fraktionen gemeinsam mit der Verwaltung einig: Die Heizkosten müssen deutlich gesenkt werden. Daher, so die Forderung der SPD, sollen die im Haushalt veranschlagten Kosten von 40 000 Euro möglichst halbiert werden. Claus
Brust (UWG) stellte die Frage, ob die beiden Grundschulen Simmerath
und Kesternich nicht zusammen im Gebäude der jetzigen Hauptschule
untergebracht werden können. Was letztlich aus der Hauptschule
werde, sei ja noch nicht entschieden, meinte Brust. Bürgermeister
Hermanns machte deutlich: Die Grundschule Kesternich stehe nicht
zur Debatte, da gebe es „derzeit keinen Handlungsbedarf“.
Die Grundschule in Simmerath soll um eine Aula erweitert werden,
weil die Schule keinen größeren Versammlungsraum hat.
Für die „Konzeptionsplanung Einrichtung Schulforum“ sind
im Haushaltsentwurf 3000 Euro veranschlagt. Bürgermeister
Hermanns: Sollte es „wider Erwarten zu keiner Gemeinschaftsschule
kommen“, dann werde es auch keine Planung für eine Aula
an der Grundschule geben. (rpa) CDU: Kleiner Kreisverkehr kommt ![]() Kleiner Kreisverkehr In den Bremen/Humboldt-Straße Wie die Polizei berichtet, handelt es sich bei dem Kreuzungsbereich In den Bremen/Humboldt-Straße um die unfallträchtigste Kreuzung mit Personenschäden innerhalb der Gemeinde Simmerath. Ein Kreisverkehr an dieser Stelle wäre die beste und sicherste Lösung und ist deshalb dort dringend erforderlich. Die Kosten für den Kreisverkehr belaufen sich auf ca. 140.000,00 Euro. Trotz knapper Kassen und der Vielzahl von anderen erforderlichen Maßnahmen im Gemeindegebiet, hat die CDU/FDP sich, nicht zuletzt wegen der Unfallhäufigkeit, für den Bau des Kreisverkehrs in 2011 ausgesprochen. |
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Spielplatz-Schließung «das falsche Signal» «Wegen Vandalismus geschlossen!» An dieses Schild in der Fuggerstraße in Simmerath hat man sich fast schon gewöhnt. Das Schild ist an einem wenig attraktiven Bauzaun befestigt, der den Zugang zum am Ende der Straße liegenden Spielplatz versperrt. Seit einem Jahr ist das jetzt schon so, die Spielgeräte geben ein trauriges Bild ab, das Grundstück auch. Abgesehen davon, dass der jetzige Zustand des Grundstückes «kein Schmuckstück für Simmerath» darstelle, heißt es in dem Antrag weiter. Gerade im Ortskern ist aus Sicht der SPD der Bedarf für einen Spielplatz unstrittig. Hier sollte man ein Zeichen für Familienfreundlichkeit setzen. Nachdem der Spielplatz besonders in den Sommermonaten immer häufiger als abendlicher Treffpunkt missbraucht wurde und morgens die Mütter mit ihren Kinder leere Bierflaschen und andere Hinterlassenschaften im Sand vorfanden, schloss die Gemeinde kurzerhand das Gelände. Verwaltung: Nicht notwendig Der Antrag der SPD stand jetzt im Simmerather Tiefbauausschuss zur Beratung an und löste eine grundsätzliche Debatte über die Situation der gemeindlichen Spielplätze aus. Schon im Frühjahr hatte der Simmerather Ortsvorsteher Stefan Haas um Prüfung gebeten, ob eine Verlagerung der Spielgeräte an eine andere Stelle im Gemeindegebiet möglich wäre. Ein unbedingte Notwendigkeit zur Beibehaltung des Spielplatzes Fuggerstraße mitten im Simmerather Geschäftszentrum wird aus Sicht der Verwaltung nicht gesehen. Der Spielplatz wurde im Sommer 2003 komplett erneuert. Für neuen Sand und neue Spielgeräte wurden 12.500 Euro investiert. Marc Topp (SPD) regte an, den Spielplatz kurzfristig wieder herzurichten. Gleichzeitig solle die Verwaltung stichprobenartig Kontrollen vornehmen, damit es nicht erneut zu Missbrauch komme. Auch Bruno Löhrer (CDU) vertrat die Ansicht, dass man den Spielplatz nicht sofort aufgeben solle, allerdings sei es erforderlich, sich einmal grundsätzlich mit den Spielplätzen in der Gemeinde zu beschäftigen. Daher wurde auch der SPD-Antrag zunächst zurückgestellt, bis der Ausschuss sich in einer der nächsten Sitzungen einmal generell mit der Spielplatz-Thematik beschäftigt hat, um dann festzulegen, welche Spielplätze in Zukunft überhaupt noch offen gehalten werden. |
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22.03.2010 Viel Ärger
mit den Wartehallen Vielfach aktiv war die Simmerather CDU, wie Vorsitzender Stephan Braun bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes im Hotel zur Post berichtete. Und die Umwelttage machen Schule: Im kommenden Jahr will sich nun neben Konzen auch die CDU in Huppenbroich anschließen. Bedauert wurde, dass die Renovierung der Wartehalle am Berufskolleg - auch mit Unterstützung des Jugendtreffs - nicht von nachhaltigem Erfolg gekrönt war. Und da der Jugendtreff seine Aktivitäten für einige Zeit eingestellt hat, hat man auch die Renovierung der Wartehalle am Krankenhaus zurückgestellt: Einig war man sich nämlich, dass eine weiße Grundierung des Mauerwerks allein wenig hilft, wenn nicht Jugendliche unmittelbar darauf die Wände nach eigenem Geschmack in einer Gemeinschaftsaktion mit Graffitis verzieren. Public viewing am Rathaus Gemeinsam mit dem Ortsverband Huppenbroich möchte man zur Fußballweltmeisterschaft auf dem Rathausplatz eine große Leinwand aufbauen; man ist sich sicher, dass in solches „public viewing“ zum Erfolg wird, wenn denn das Wetter mitspielt. Mithelfen
wollen die Mitglieder bei der Einrichtung eines Kinderspielplatzes
im neuen Baugebiet am Kastanienweg. Hier sollen dann auch die Spielgeräte
des wegen dem anhaltenden Vandalismus aufgegebenen Spielplatz an
der Fuggerstraße wieder aufgebaut Einen neuen Namen hatten die Mitglieder für den Bushof: „Schandfleck“. Dort sollen jetzt die zerstörten Glasscheiben durch Holzplatten ersetzt werden, denn die Gemeinde kann die Glasscheiben nicht so schnell ersetzen, wie sie wieder zerstört werden. Als Gast war der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz aus der Sitzung des Städteregionstages gleich nach Simmerath gekommen; dort war nicht nur – wie schon berichtet – der Haushalt verabschiedet worden, die Regionalpolitiker hatten sich auch einmütig für den Fortbestand des Simmerather Krankenhauses ausgesprochen. Die Gespräche mit anderen möglichen Trägern laufen und sollten sie nicht so schnell zum Abschluss kommen, dass ein nahtloser Übergang von den Maltesern zu ihnen möglich wird, gedacht ist an die zweite Jahreshälfte, bleibt sich die Städteregion ihrer Verantwortung bewusst. Soziallasten erdrücken „Die Soziallasten erdrücken uns“, warf er einen kurzen Blick auf den Haushalt der Städteregion. Die Städteregion sei nach dem Willen des Gesetzgebers umlagefinanziert, und wenn sie – wie von der Opposition gefordert – in diesem Jahr das Defizit allein schultere, statt es mit den Kommunen zu teilen, treffe der Fehlbetrag kommender Jahre die Gemeinden um so härter. Die anstehenden Landtagswahlen seien eine Richtungswahl, und er sei überzeugt, dass noch am Wahlabend von der SPD die Gespräche mit der „Linken“ beginnen, wenn das bürgerliche Lager keine Mehrheit erhalte. Für sein Direktmandat, erkannte der CDU-Landtagsabgeordnete, sei eine hohe Wahlbeteiligung in den Eifelgemeinden unumgänglich. Im Übrigen sei es gerade für die Eifel von Nutzen, wenn in Kommunen, Städteregion und Land eine bürgerliche Mehrheit die Richtung politischen Handelns vorgebe. (Mü) Quelle: Eifeler Zeitung |
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CDU-Ortsverbände sammeln über die Gemeindegrenzen hinweg
Die Linie des Simmerather CDU-Ortsverbandes hatte dessen Vorsitzender, Stephan Braun, unlängst deutlich gemacht. „Alte Zöpfe“ sollten in den Beziehungen zur Nachbarkommune abgeschnitten werden. Die Nähe zu den Monschauer Parteifreunden jenseits des „Gerichts“ ist gewollt und wurde alsbald mit der ersten greifbaren Maßnahme untermauert. Den traditionellen Umwelttag gestalteten die Simmerather Christdemokraten jetzt zusammen mit den Freunden des CDU-Ortsverbandes Konzen. Und das es an Unrat in der Natur zwischen Konzen und Simmerath leider nicht mangelt, war sicher abzusehen. Dessen Beseitigung wurde nun zu einer ersten kleinen Herausforderung der beiden Ortsverbände, die künftig noch mehr an einem Strang ziehen möchten. Geplant ist überdies, auch weitere Ortsverbände für diese sinnvolle Aktion zu einen. Der Tag klang für die ehrenamtlichen Helfer in einem gemütlichen Beisammensein aus, in dessen Rahmen auch Raum für den Austausch von politischen Ansichten diesseits und jenseits des kleinen Äquators „Gericht“ blieb. Unterstützt wurden die Helfer von der Bäckerei Sories aus Simmerath, die eine schöne Kuchentafel zum Gelingen beisteuerte. Foto: Heinz Thoma Quelle: Eifeler Zeitung |
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Braucht Simmerath ein 4-Sterne-Hotel? Ein Hotel, das internationalen Standards genügen soll, auf der einen Seite und viele offene Fragen und skeptische Gesichter auf der anderen Seite. Die Simmerather Bürger haben gemischte Ansichten zum geplanten Hotelbau in Simmerath. SIMMERATH (BC). Keine leichte Aufgabe hatte der Beigeordnete der Gemeinde Simmerath Karl- Heinz Hermanns, als er den Bürgern das »Hotelprojekt Simmerath« in einer Bürgerinformation vorstellte.
Lauschten
die Besucher zu Beginn noch aufmerksam den Erläuterungen Hermanns, Zu den Hintergründen: Verschiedene Simmerather Unternehmer haben sich zu einer Hotel-Gesellschaft zusammengeschlossen, die das Hotelprojekt Simmerath in zentraler Ortslage hinter dem Rathauplatz realisieren möchte. Nach der Fertigstellung will die Gesellschaft das Hotel an einen Investor abgeben. Zielgruppe des Hotels mit 120 Zimmern sollen nicht nur Touristen, sondern auch Geschäftsleute sein. Zwei unabhängige Studien von Hotel-Experten haben den Bedarf an zusätzlicher Hotellerie in Simmerath bestätigt. Soweit die Theorie - in der Praxis sind einige Feinheiten noch nicht geklärt. »Es steht noch nicht fest, ob das Hotel realisiert werden kann, da die Gesellschaft noch keinen Investor gefunden hat«, erklärte Hermanns. Es war dem Beigeordneten wichtig klarzustellen, dass die Gemeinde sich nicht finanziell an dem Projekt beteiligt, sondern lediglich das gemeindeeigene Grundtück hinter dem Rathaus an die Gesellschaft verkauft: »Wir stehen dem Projekt positiv gegenüber und sind uns sicher, dass auf diese Weise die Infrastruktur Simmeraths gestärkt würde. Aber wir sind nicht der Auftraggeber. « Für die Bevölkerung Simmeraths bedeutet der Bau des Hotels vor allem den Verlust eines »Dorfplatzes « , der von den Vereinen für verschiedene Aktivitäten genutzt wurde » Wo soll denn das Maifest gefeiert werden?« oder » Wo kommt die Skaterbahn hin?« waren Fragen, die die Bürger beantwortet haben wollten. Auch der Musikpavillon wird für das Hotel weichen müssen. Abhilfe schaffen sollen der neue Vorplatz des Hotels mit 80 zusätzlichen Parkplätzen, der groß genug sei, um ein Zelt auf ihm zu platzieren. Zudem solle das Hotel selber einen großen Veranstaltungsraum erhalten, in dem ca. 650 Personen Platz finden sollen. »Wir haben eine Abmachung mit der Hotel-Gesellschaft, dass das Maifest in unmittelbarer Nähe zu dem Hotel stattfinden darf«, so Hermanns. Um einen neuen Stellplatz für die Skaterbahn und die Boule-Bahn sei man derzeit noch bemüht. Bericht: WOCHENSPIEGEL vom 07.10.2009
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CDU-Bürgerversammlung: Beschilderung und Beleuchtung, Bänke und Blumenbeete Erster Meinungsaustausch zur Umgestaltung des Rathausplatzes in Simmerath. Vor allem die anliegenden Gewerbetreibenden tragen viele Anregungen vor. Auf Damenschuh gerechtes Pflaster und eine Strom-Tankstelle für Elektro-Fahrräder ist zu achten. Der Auftrag der Bürger an den CDU-Ortsverband Simmerath war umfänglich. Die Christdemokraten hatten zum ersten Meinungsaustausch der anstehenden Umgestaltung des Rathausplatzes in die Stadtresidenz geladen. Vor allem die gewerbetreibenden Anrainer waren gekommen um ihre Anregungen und Wünsche zu äußern.
„Es geht heute ausdrücklich um einen ersten Meinungsaustausch“, betonte der Beigeordnete und CDU-Bürgermeisterkandidat Karl-Heinz Hermanns, der darauf hinwies, dass im Herbst seitens der Gemeindeverwaltung eine umfangreiche Bürger-Info stattfinden werde. Doch welchen Platz soll nach der Umgestaltung das Auto als des deutschen liebstes Kind erhalten? Diese Frage beschäftigte die Bürger an diesem Abend am meisten.
Impressionen
der Bürger-Diskussion Mit einem ausdrücklichen Dank an den Hausherrn der Stadtresidenz eröffnete der erste Vorsitzende des Simmerather CDU-Ortsverbandes, Stephan Braun, den offenen Meinungsaustausch. Auch Braun machte deutlich, worauf es den Christdemokraten ankommt: „Wir möchten die Bürger offen beteiligen. Ihre Ideen und Anregungen sollen mit in die Planung einfließen.“ Diesen Wunsch äußerte auch der CDU-Ratskandidat Josef Mohren, der fortan fachmännisch und souverän die Leitung der Diskussion übernahm. „Unsere Aufgabe ist es, zu sammeln und sonst gar nichts“, betonte Mohren. Der Ortsverband sei ohne jede eigene Vorgabe in diese Bürgerveranstaltung gegangen.
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