CDU Strauch
Gemeindeverband Simmerath

,

Ortsvorsteher


Bruno Löhrer
Amselweg 5
52152 Simmerath
02473/2468
b.loehrer@web.de


 

OV-Vorstand
 
Vorsitzender
Bruno Löhrer
Amselweg 5
Strauch
02473/2468
015208779660
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Stellv.Vorsitzender
Friedel Strauch
Auf dem Hof 51
Strauch
02473/3891
friedel.strauch@t-online.de
Geschäftsführer
Hubert Breuer
Amselweg 8
Strauch
02473/2706
hubert.breuer@t-online.de
Beisitzer
Christoph Breuer
Kölner-Strasse 45
Strauch
02473/3177
HMSBreuerCis@t-online.de
Beisitzer
Alexander Frings
Auf der Hof 22a
Strauch
02473/939830
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Beisitzer
Karl-Heinz Plum
Monschauer-Str. 19
Strauch
03473/9272507
 

heim

Inhalt

CDU Ortsverband Strauch

Vorstand sowie einige Teilnehmer der Mitgliederversammlung Foto:  

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Einweihung Umbau Pfarrheim
Mitgliederversammlung 2012
"Kletterkiste" eingeweiht
Feuerwehr auf den Stand der Technik
Stolz auf neues Kindergartengebäude
Neuer Kindergarten
Zum Besucherbergwerk
Kein weiterer Winter im alten Kindergarten
Mitgliederversammlung 2010
Anträge des Ortsvorstehers
Neuer Kindergarten als Masiv-Bau
"Kletterkiste" Familienfest
Glücksfall für Strauch, Kreis baut Kindergarten
Statt Sanierung, neuer Kindergarten

Ortskartell


Simmerath-Strauch

05.03.2012

In zwei Jahren mit 13.000 Arbeitsstunden zum Ziel
An- und Umbau des Pfarrheimes in Strauch wird eingeweiht

Das Trommler- und Pfeifer Korps Strauch eröffnete am Sonntagmorgen nach der Hl. Messe die Feierlichkeiten zur Einweihung im Pfarrheim. Bauleiter Peter Greuel begrüßte, auch im Namen des Bauausschusses ( TPk, BMV Und Kirchengemeinde) die Gäste, besonders Pastor Michael Stoffels und die Arbeiter. „Der heutige Termin wurde zwei Mal verschoben, das war gut, so hatten wir die Möglichkeiten die Räume im Alltagsbetrieb und bei einigen Veranstaltungen zu testen und nahezu fertig zu stellen.“

Pastor Stoffels ist froh und dankbar für das Engagement und das schöne Ergebnis. Er stellte sich zu Beginn der Planungen die Frage ob es mit Blick auf die heutige Situation in der Kirche der richtige Zeitpunkt ist, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen. „Es hat sich erwiesen, dass es gerade in dieser pessimistischen Zeit wichtig ist zu zeigen: es Geht! Wenn wir in der Gemeinschaft von Kirche, Dorfbevölkerung und Vereinen gemeinsam anpacken und zusammenstehen.“ Mit einem kurzen Gebet segnete er die Räume ein und dankte allen Beteiligten für den Einsatz für eine gute Zukunft.

Peter Greuel ließ in seiner Ansprache die Bauplanung und Ausführung noch einmal Revue passieren. (Wir werden noch ausführlich berichten)

Die einzelnen Ansprachen wurden aufgelockert durch Vorträge des Trommler- und Pfeifer Korps, was den zahlreichen Gästen die Möglichkeit gab das Gehörte zu bedenken und in kleinen Runden zu kommentieren.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begann seine Ausführungen mit dem Satz: „Diese Maßnahme hat es verdient, dass die Gemeinde etwas dazu sagt.“ In den Letzten Jahren habe sich viel getan in Strauch, angefangen mit dem Dorfplatz, der neue Kindergarten, die Feuerwehr hat sich einen Gemeinschaftsraum errichtet die Alte Schule wurde vom ABK zu einen Schmuckstück umgebaut und „Diese Gebäude hier ist das Tüpfelchen auf dem i.“ Die Maßnahme wurde von vielen Seiten unterstützt. Nachdem das Bistum nach hartnäckigen Verhandlungen endlich grünes Licht gegeben hatte wurden die Pläne vom Bauordnungsamt zügig bearbeitet. Die Gemeinde bewilligte Zuschüsse von insgesamt 50 Tausend Euro. Und insgesamt 130 ehrenamtliche Bauhelfer setzten mit 13 Tausend Arbeitsstunden einen Gegenwert von nahezu 200 Tausend Euro ein. Er gratulierte der Kirchengemeinde, den Vereinen, der Dorfbevölkerung und letztendlich auch der Gemeinde zu den schönen großzügigen Räumen. „Da es sonst keinen Raum in Strauch im Besiutz der Gemeinde mehr gibt, ist sie dankbar für die Möglichkeit der Nutzung für Bürgerinformationen, Wahlen und offiziellen Anlässen der Gemeinde in Strauch.

Ortsvorsteher Bruno Löhrer und der Vorsitzende des Ortskartells schlossen sich den Ausführungen der Vorredner an und dankten im Namen der Bevölkerung und der Ortsvereine für die tolle Leistung, die das Dorfleben in der Zukunft mit Sicherheit bereichern wird.

Nach den Gratulationen durch die einzelnen Ortsvereine durften die Gäste bei guter Versorgung noch gemütlich in den Räumen verweilen und im Rahmen „der offenen Tür“ jeden Raum begutachten. (breu)


Foto: Kornelia Breuer

Nach 20 Jahren hat Strauch geeignete Räume für die Vereine

Ideen, Planungen und Ausführung wurden bei der Einweihung resümiert

Im Rahmen der Einweihung des Um- und Anbaus des Pfarrheimes in Strauch blickte „Bauleiter“ Peter Greuel auf die Entwicklung in den letzten 20 Jahren zurück. Bereits 1994 hatte man die Idee neue Räume zu schaffen, die den Vereinen und der Dorfbevölkerung für die Vereinsarbeit und die traditionellen Feste zur Verfügung stehen. Die Ideen das Sportheim, die Alte Schule oder den Kindergarten entsprechend auszubauen konnten nicht verwirklicht werden. Das Trommler- und Pfeiferkorps hatte einen Vertrag mit der Pfarrgemeinde und nutzte seit nahezu 20 Jahren das Pfarrheim. Die Blasmusikvereinigung hatte sich im Kindergarten eingerichtet. Der Vertrag des TPK lief aus und der alte Kindergarten war in einem schlechten baulichen Zustand. So suchte man erneut nach einer Lösung. Die Idee das Pfarrheim aus- und umzubauen nahm in Forme eines Modells, welches Peter Greuel gebaut hatte.

Die ersten Gespräche im Winter 2008 verliefen positiv. ImMärz 2008 bewilligte die Gemeinde die ersten Zuschüsse und im April begannen die ersten Gespräche mit der Kirche. Nach vielen Gesprächen mit der Kirchengemeinde und hartnäckigen Verhandlungen mit dem Bistum schien die Möglichkeit, das Pfarrheim aus- und umzubauen erstmals nicht gegeben. Die Wende brachte dann die Visitation durch Weihbischof Borsch. Kurz darauf erteilte das Bistum die Genehmigung. Im Herbst 2009 entschied die BMV sich dazu, das Projekt mit zu tragen. Und so konnte im Dezember 2009 der Bauantrag durch Manfred Breuer eingereicht werden.

Es wurde ein Bauzuschuss aus sechs Personen gebildet, Peter Greuel und christoph Breuer vom TPK, Stefan Schmidt und August Johnen von der BMV, Hermann-Josef Stollenwerk für den Kirchenvorstand und Manfred Breuer als Planer, tagten seitdem insgesamt 51-mal. So begann man im März mit den Arbeiten an den Sanitäranlagen und Toiletten. Nach Erteilung der Baugenehmigung im April 2010 ging es dann mit Volldampf voran. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer, Sponsoren und Frühstücksfrauen konnte zum Pfarrfest im Juni 2010 der Grundstein gelegt werden. Neben den Ehrenamtlichen Helfern: „Was wäre so ein Bau, jeder weiß es Ohne die Rentner!“, so Peter Greuel, stellten verschieden Firmen, hauptsächlich aus Strauch Arbeitskraft und Gerätschaften zur Verfügung.

Bevor man im Winter 2010 mit den Innenarbeiten begann wurde Anfang Oktober Richtfest gefeiert. Anfan 2011 wurden neue Fenster eingebaut, die alten Fenster wurden alle wiederverwendet. Es wurde eine Terasse errichtet und die Außenwände wurden zum Teil mit Bruchsteinen verkleidet. Kurz vor der 650 Jahr Feier im Oktober wurden das Außenpflaster und die Bodenbeläge verlegt. Im Oktober waren die Räume und die Außenanlagen so weit hergerichtet, das man dieses tolle Fest schon hier feiern konnte.

Das gemeinsame planen und ausführen durch die Mitglieder der beiden musiktreibenden Verein war geprägt von konstruktiven Auseinandersetzungen und alle Beteiligten betonen, dass der gemeinsame Weg auf dieses Ziel den Umgang miteinander bereichert und die Gemeinschaft gefestigt hat.

Die restlichen Arbeiten konnten bis Dezember nahezu abgeschlossen werden und die BMV zog am 17. Dezember um. Das TPK bezog am 28. Dezember seinen Vereinsraum.

Der Bauauschuss wird nun umbenannt in den Pfarrheimausschuss und wird sich weiterhin um die Belange der Räume und deren vielfältige Nutzung kümmern.

Peter Greuel ist dankbar dafür dass während der Bauphase kein Unfall passiert ist und dankte mit herzlichen Worten allen beteiligten, er freut sich mit Ortsvorsteher Bruno Löher und Ortskartellvorsitzenden Raimund Löhrer über die gelungene Fertigstellung und wünscht den Vereinen und der Dorfbevölkerung viele schöne Stunden im Pfarrheim. (breu)

Kornelia Breuer



Ein weiteres Beispiel vorbildlicher Eigenleistung

Simmerath-Strauch

02.03.2012

Viel Lob für die Straucher
CDU-Ortsverband berichtete über umfassende Baumaßnahmen im Ort und in der Gemeinde. Die Vereine sind schon ins neue Pfarrheim umgezogen.

Der CDU-Ortsverband Strauch traf sich zur Mitgliederversammlung im neu renovierten Straucher Pfarrheim. Foto: Kornelia Breuer

Der Vorsitzende Bruno Löhrer begrüßte am Mittwochabend die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes im Pfarrheim in Strauch. Besonders hieß er den stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Andreas Hermanns, den Beigeordneten Roger Nießen, die Geschäftsführerin des Gemeindeverbandes Ulla Harth und den Internetbeauftragten Hajo Dautzenberg in Strauch willkommen.

Wahl des Bundestagskandidaten

Löhrer blickte auf das vergangene Jahr zurück: Der Ortsverband ist mit 34 Mitgliedern stark genug, um einen Vertreter für die Wahl des Bundestagsabgeordneten zu stellen, im späteren Verlauf wurde Bruno Löhrer dazu vorgeschlagen.

Roger Nießen berichtete aus der Verwaltung und überbrachte den Dank der Verwaltung an die Straucher für die hervorragende Leistung beim Um- und Ausbau des Pfarrheimes. Weitere Themen waren die Sekundarschule, die Schulsanierung, das Pumpspeicherkraftwerk und der neue Windpark in Lammersdorf.

Andreas Hermanns vom Gemeindeverband hält die Mitgliederwerbung und das Angebot von interessanten kommunalpolitischen Themen für sehr wichtig bei der Parteiarbeit.

Bruno Löhrer informierte als Ortsvorsteher zu aktuellen kommunalpolitischen Themen.

In Strauch sind beschädigte Bordsteine erneuert worden, der Bau des neuen Kindergarten wurde erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben jetzt eine funktionell sinnvolle integrative Kindertagesstätte, die auch Kinder unter drei Jahren betreuen kann. Der Umzug der Vereine zum 1. Januar vom alten Kindergarten, der verkauft ist, ins Pfarrheim hat gut funktioniert. Die Vereine freuen sich auf die offizielle Einweihung des Gebäudes am kommenden Sonntag. „Hier sind bemerkenswerte Leistungen durch die Vereine, die Kirchengemeinde und die Bevölkerung erbracht worden und wir haben jetzt Räumlichkeiten, die das Dorfleben bereichern werden.“

Neben den Themen über die Arbeit im Gemeindeverband berichtete Löhrer über die Situation der Sportvereine und die Nutzung der Sportplätze. So wurde ein Gemeindesportbund unter Vorsitz von Günter Scheidt gebildet, der gemeinsam mit den Fußballvereinen ein Sportplatzkonzept erstellen wird. Die Gemeinde Simmerath hat beschlossen, nur noch Kunstrasenplätze zu bezuschussen.

Bruno Löhrer wird zur nächsten Wahlperiode nicht mehr zur Wahl als Fraktionsvorsitzender antreten. Nach 13 Jahren erfolgreicher Politik in Abstimmung mit den jeweiligen Bürgermeistern wird er sein Amt abgeben.

Löhrer blickte abschließend auf die Aktivitäten des laufenden Jahres. Am 16. März besucht der Bundesumweltminister Dr. Röttgen die Gemeinde, er kommt nach Rurberg in den Antoniushof. Löhrer wünscht sich, das der diesjährige Ehrennachmittag in Strauch stattfinden kann.

Zum Abschluss der Versammlung erläutert der Internetbeauftragte Hajo Dautzenberg die Bedeutung des Internets in der heutigen Zeit, besonders für Betriebe, Vereine und auch für die Politik und die Parteien. Er bittet um Unterstützung der einzelnen Ortsverbände für die ständige Aktualisierung der CDU Gemeindeverbandsseite. (breu)


 

Strauch

09.07.2011

Integrative Kindertagesstätte „Kletterkiste“ wird eingeweiht
Städteregion, Gemeinde, Mitarbeiter und Kinder stellen ein tolles Haus vor

Bereits vor einigen Monaten haben die Kinder und ihre Erzieherinnen die neuen Räume an der Sonnenstraße bezogen.
Am Samstag wurde die neue Kindertagesstätte offiziell eingeweiht.

Zur Begrüßung der zahlreichen Gäste stellten die Vorschulkinder ihren Kindergarten in einem Lied vor. Sie sangen über die Spiel-, Bücher- und Bauecke, über die Theaterbühne, Turn- und Malraum und zeigten wie es in der Werkstatt zugeht.

Mit den Worten „Man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel richtig setzen“ begrüßte auch die Kindergartenleiterin Brigitte Palm die Anwesenden. Seit nunmehr zehn Jahren verfolgt die Einrichtung ein Konzept der „offenen Arbeit“, dies ist erforderlich, weil es zunehmend Veränderungen in der Kindheit und Erziehung gibt.

Für das Gelingen einer solchen Arbeit sind die Rahmenbedingungen und geeignete Räumlichkeiten unerlässlich. „Dafür braucht man zuverlässige Partner, “ so Brigitte Palm, „die planen, umsetzen und finanzieren. Wir hatten starke Verbündete, Befürworter und Helfer in der Städteregion, der Gemeinde und bei den Eltern.“

Sie freute sich viele dieser Freunde begrüßen zu dürfen: Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Bürgermeister Karl-Heinz Hermann, Ortsvorsteher Bruno Löhrer, Mitglieder des Gemeinderates und der Fraktionen, Mitarbeiter der Städteregion, Architekten, Bauleiter, Elternbeirat und Förderverein, sowie die Pastore Volker Böhm und Michael Stoffels.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg eröffnete seine Ansprache mit dem Zitat: „Kindern soll man Wurzeln und Flügel geben“ dieser Wunsch richtet sich nicht nur an die Eltern. Auch ein Kindergarten soll beides leisten. Der Erfolg einer Einrichtung steht und fällt mit dem Engagement der Mitarbeiter. Längst sind Tageseinrichtungen für Kinder mehr als Betreuungseinrichtung, hier wird bereits frühe Bildung auf hohem Niveau angeboten.

Die Einrichtungen der Städteregion sind hier auf einem guten Weg, sie berücksichtigen die Bedürfnisse der Kinder, auch der Kleineren und Jüngeren. Hier in Strauch sind jetzt die baulichen Voraussetzungen geschaffen worden.“ Er erwähnte, dass ihm beim ersten Rundgang die sehr tief angesetzten Fenster aufgefallen seien, „hier haben die Verantwortlichen aus der Perspektive der Kinder geplant“ lobte er.

Insgesamt wurden 4120 Kubikmeter Raum umbaut, die Grundfläche des Hauses „für die Generation von morgen“ beträgt cirka 720 Quadratmeter. Es wurde alles getan um Energie und Ressourcen zu sparen. Die Brutto-Baukosten einschließlich Nebenkosten und Außenanlagen betragen 1,2 Millionen Euro.

Das Haus bietet insgesamt 60 Kindern Platz. Neben einer Regelgruppe mit 25 Kindern wird es eine integrative Gruppe mit insgesamt 15 Kindern geben, von denen fünf Kinder einen besonderen Förderbedarf aufweisen. Als dritte Gruppe entsteht eine so genannte U3-Gruppe mit 15 Kindern die jünger als drei Jahre alt sind und fünf Kindern unter zwei Jahren. Etschenberg bedankt sich für die exzellente Arbeit aller Beteiligten und wünscht, dass das Haus mit Freude, Lachen und Leben gefüllt wird.

Bürgermeister Hermanns freut sich, dass sich in Strauch so weil tut. Er gratuliert, auch im Namen der Gemeinde und bedankt sich besonders auch beim Tennisclub Strauch, der dem Kindergarten einige Quadratmeter Land zur Verfügung stellte, damit die Außenanlage ausreichend groß werden konnte. „Wie kann man besser investieren als in die Zukunft unserer Kinder?“ fragt er.

Pastor Volker Böhm erklärt den Kindern, dass „Gott immer dabei ist“ und er deshalb gemeinsam mit Pastor Michael Stoffels den Segen Gottes für dieses Haus erbittet.
Mit kurzen Gebeten segnen die beiden Priester die neuen Räume und die Menschen die darin weilen. Als äußeres Zeichen überreichen sie zwei Wandkreuze.

Mit dem zweiten Teil des Vorstellungsliedes stellen die Kinder das Zahlenland, Rollenspiel, Handarbeiten, Bistro, Experimentierecke, das Traumland und die Küche vor.
Nach einem herzlichen Applaus für die Kleinen, laden diese die Gäste ein sich nun das ganze Haus zeigen zu lassen: „Habt Ihr noch Fragen, wenden sie sich an uns!“ (breu)

Nach der Einweihung der neuen Kindertagesstätte „Kletterkiste“ in Strauch stellten die Kinder sich zum Gruppenfoto. V.l. Zwischen den Kindern Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, oben Ortsvorsteher Bruno Löhrer, Johannes Winkler (Städteregion) Astrid Stollenwerk (Förderverein), SPD Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim, Kindergartenleitern Brigitte Palm, Adolf Mainz (Städteregion). Foto: Kornelia Breuer

Die Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Kletterkiste“ stellten den Gästen, die zur Einweihung gekommen waren, ihren Kindergarten mit eine tollen Lied vor. Foto: Kornelia Breuer

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Strauch

Feuerwehr «auf dem Stand der Technik»

Feuerwehr-Gerätehaus in Strauch gestern der Öffentlichkeit vorgestellt.
Gemeinde Simmerath gab Geld, Arbeit in Eigenleistung.

10.04.2011

In der Zeit von März bis Dezember 2010 wurde das Feuerwehr-Gerätehaus in Strauch um einen Mannschaftsraum erweitert und einen separaten Umkleideraum eingerichtet. Bislang hing die Einsatzkleidung noch in der Fahrzeughalle an der Garderobe.
Die Einsatzkräfte mussten sich direkt neben dem Fahrzeug umkleiden. Dies führte aufgrund der Enge zu gefährlichen Situationen beim Aus- und Einfahren der Fahrzeuge. Zudem ist das Umkleiden in der Fahrzeughalle bei laufendem Motor des Fahrzeugs wegen der Diesel-Emissions- bzw. Arbeitsschutzvorschriften nicht mehr zulässig.

Das 50 Jahre alte Feuerwehr-Gerätehaus in Strauch wurde nun um einen Mannschaftsraum erweitert.
Die Löschgruppe Strauch stellte das Feuerwehrgerätehaus gestern im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Bevölkerung vor.

Zunächst wurde der neue Mannschaftsraum als Anbau an die Fahrzeughalle errichtet. Dieser Mannschaftsraum bietet auf 34 Quadratmetern Fläche inklusive einer kleinen Kaffeeküche mit Theke mehr Platz als der nun als Umkleideraum genutzte ehemalige Mannschaftsraum an der Straßenseite. Der neue Umkleideraum wurde mit Garderobenschränken mit ausreichend Platz für 25 Personen und einer Dusche eingerichtet.

Die Elektroinstallation wurde in allen Bereichen des Gerätehauses überholt. Mit einem großzügigen Durchbruch zwischen den beiden Fahrzeughallen wurde mehr Platz geschaffen und ein einfacheres Einsteigen in die Fahrzeuge ermöglicht. Für den Mannschaftsraum konnte schließlich noch neues Mobiliar angeschafft werden. Die aktiven Mitglieder der Löschgruppe haben während des Umbaus zirka 1200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusätzlich zu den «normalen» Ausbildungs-, Übungs- und Einsatzstunden geleistet.

Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II wurde für den Mannschaftsraum, den Umkleideraum und die Toiletten eine neue Heizungsanlage finanziert. Die neue Gastherme ersetzt die «in die Jahre gekommenen» Elektroheizkörper, die den Stromverbrauch im Gerätehaus jeden Winter in die Höhe trieben.

Bis auf die Mittel für die Heizungsanlage wurden die Materialkosten sowie Kosten für die Planung und Genehmigung mit einem Budget von 20.000 Euro aus Mitteln der Gemeinde Simmerath finanziert und die Arbeiten in Eigenleistung durch die aktiven Mittglieder der Löschgruppe Strauch sowie einigen Freunden und Gönnern ausgeführt. Der Förderverein beteiligte sich finanziell an der Ausstattung der Kaffeeküche und schaffte einen Kompressor zur Druckluft-Ladeerhaltung der Fahrzeuge an.

Das Gerätehaus der Löschgruppe Strauch wurde 1961 gebaut. 1990 wurde das Gerätehaus um die zweite Fahrzeughalle erweitert, die Heizung, die Elektroinstallation sowie die Sanitären Anlagen erneuert.

Beim damaligen An- bzw. Umbau wurden die Materialkosten ebenfalls von der Gemeinde Simmerath getragen und die Arbeiten in Eigenleistung durch die Löschgruppe erbracht.

Das nun 50 Jahre alte Gerätehaus kann natürlich nicht allen baulichen und technischen Ansprüchen gerecht werden, die an einen Neubau gestellt werden, wie er z.B. gerade im Nachbarort Steckenborn entsteht. Jedoch konnte mit dem neuen Mannschaftsraum und dem separaten Umkleideraum im Rahmen der räumlichen und finanziellen Möglichkeiten eine erhebliche Verbesserung erreicht werden.

Das Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Strauch befindet sich nun in den wesentlichen Punkten wieder auf dem «Stand der Technik»

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Strauch

09.03.2011

Strauch ist stolz auf das neue Kindergartengebäude
CDU-Verband zieht positive Bilanz der Ortspolitik. Dieses Jahr nicht für Dorfwettbewerb gemeldet. Bruno Löhrer wiedergewählt.

Die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Strauch hatte am Aschermittwoch eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Dabei zeigten sich die Mitglieder des Ortsverbandes mit der Arbeit ihres Vorstandes sehr zufrieden. Als Gäste weilten an diesem Abend in Strauch Hans-Josef Hilsenbeck als stellvertretender Städteregionsrat und als Geschäftsführerin des Gemeindeverbandes Simmerath, Ulla Harth.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bruno Löhrer berichtete Hans-Josef Hilsenbeck über die Arbeit im Regionstag und über die Förderungsmöglichkeiten für die Vereine. Für den Gemeindeverband erinnerte Ulla Harth an die Mitgliederwerbung und bat alle, diese Aktion nach Kräften zu unterstützen. Auf überörtlicher Ebene zeichnet Hans Josef Dautzenberg für den Internet­auftritt der Ortsverbände verantwortlich. In einer Arbeitsgruppe Kommunikation soll diese Aufgabe gebündelt werden. Vor Ort sollen Internetbeauftragte die Arbeitsgruppe unterstützen.

In seinem Jahresrückblick ging Bruno Löhrer zunächst auf die Arbeit innerhalb des Ortsverbandes ein. Arthur Johnen sei für seine 25-jährige Zugehörigkeit zum Gemeinderat zum Ehrenratsherrn ernannt worden. Bruno Löhrer selber und Hubert Breuer vertreten Strauch schon seit 15 Jahren im Simmerather Gemeinderat.

Der Ort werde nach einem gemeinsamen Beschluss des Ortsverbandes und des Ortskartells in diesem Jahr nicht am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ der Städteregion teilnehmen. Stolz sei man auf das neue Kindergartengebäude. „Ein Umbau des altes Kindergartens wäre nie in vergleichbarer Qualität möglich gewesen“, meinte Löhrer. Lob und Dank verteilte er an alle, die zum Gelingen der Erweiterung von Pfarrheim und Feuerwehrhaus beigetragen haben. In einem Arbeitsausschuss mit sechs Mitgliedern bereite man das Programm für die 650-Jahrfeier des Ortes vor. Die Feier soll mit dem Erntedankfest verbunden werden.

Aus der Ratsarbeit berichtete Löhrer über die Haushaltslage, Fragen der Schulpolitik und der Gewerbeansiedlung. Das ursprüngliche Defizit von über drei Millionen Euro sei bis zur Beschlussfassung im Rat auf über vier Millionen angewachsen. Als Hauptursache dafür führte Löhrer Verschlechterungen bei den Schlüsselzuweisungen und der Abwasserhilfe des Landes an. Mittelfristig sehe er keine Möglichkeit, Einnahmen und Ausgaben wieder auszugleichen. „Im Schreiben der SPD-Ratsvertreter an die Bevölkerung wird verschwiegen, dass diese Verschlechterungen auf die Beschlüsse der SPD-geführten Landesregierung zurückgehen“, schimpfte der Vorsitzende.

In der Schulpolitik führe wegen der wegbrechenden Schülerzahlen kein Weg an der Gemeinschaftsschule vorbei. Erste Gespräche mit den Monschauer und Roet­gener Ratsvertretern seien auf gutem Weg. Eine Elternbefragung soll Klarheit in der Standortfrage bringen. Wie es konkret mit der neuen Schulform weitergehe, sei noch völlig offen. Zur Diskussion um die Gewerbeansiedlung in Imgenbroich sei eine klare Position erst möglich, wenn der genaue Stand der Planungen bekannt sei.

Dem alten Vorstand erteilte die Versammlung anschließend Entlastung und bestätigte Bruno Löhrer für weitere zwei Jahre im Amt. Er kündigte an, nach Ablauf dieser Wahlperiode nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Der Vorstand möge sich deshalb schon jetzt Gedanken über seine Nachfolge machen.

Rücktritt in zwei Jahren

Als sein Vertreter fungiert weiter Friedel Strauch. Hubert Breuer arbeitet wie bisher als Geschäftsführer mit. Auch er wird in zwei Jahren auf eine erneute Wiederwahl verzichten. Als Beisitzer gehören dem Vorstand demnächst Alex Frings, Christoph Breuer und Karl-Heinz Plum an. Der vierte Beisitzerposten bleibt vorerst unbesetzt. Im Gemeindeverband wird Christoph Breuer den Ort vertreten. Als Delegierten für den Kreisparteitag bestimmte die Versammlung Hubert Breuer. Abschließend legte der Vorstand noch die Grundzüge für die Arbeit des kommenden Jahres fest. (fm)

Quelle: Eifeler Zeitung


15.11.2010

Neubau dreigruppige Kindertagesstätte in Strauch

Bauherr: Städteregion Aachen


25.08.2010

Mit der CDU zum Besucherbergwerk

Der CDU-Ortsverband Strauch lädt alle Mitglieder, aber auch sonstige Interessenten zu einer Fahrt am Samstag, 28. August, zum Besucherbergwerk „Grube Wohlfahrt“ bei Hellenthal-Rescheid ein. Die Fahrt ist mit Pkws vorgesehen.

Für die Besichtigung des Bergwerkes ist festes Schuhwerk und warme Kleidung erforderlich.

Auf der Heimfahrt wird eine Pause in Reifferscheid eingelegt, wo der historische Ortskern mit Burg besichtigt werden kann.

Abends ist dann zum Ausklang ein kleines Grillfest auf dem Straucher Dorfplatz vorgesehen.

Alle Mitfahrer treffen sich am Samstag, 28. August, um 12.45 Uhr auf dem Straucher Dorfplatz.

http://www.grubewohlfahrt.de/index.htm


Kein weiterer Winter im alten Kindergarten-Gebäude

(rpa) | 10.03.2010

Ende September soll der neue Kindergarten an der Sonnenstraße in Strauch fertig sein. Dieses Ziel nannte Kathrin Koppe von der Städteregion Aachen im Simmerather Struktur- und Hochbauausschuss.

Dort stellte sie die Planung für den Neubau des Kindergartens vor und bestätigte auf Nachfrage aus dem Ausschuss: Es sei Ziel der Städteregion, dass der neue Kindergarten Ende September fertig sei.

Auch auf der Homepage der Städteregion Aachen ist zu lesen: «Es ist vorgesehen, dass der Kindergartenneubau im Herbst 2010 bezogen wird.» Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begrüßte ausdrücklich das angestrebte Ziel, denn: Der Betrieb des Kindergarten im jetzigen Gebäude sei «ein weiterer Winter nicht zumutbar». Im Vorfeld der Ausschuss-Sitzung waren aus Kreisen der Elternschaft Zweifel daran laut geworden, ob der neue Kindergarten tatsächlich im Herbst bezogen werden könne, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns berichtete.

Auf ihrer Homepage spricht die Städteregion noch von einem vier-gruppigen Kindergarten. Für den Neubau werde «derzeit mit Baukosten von circa 1,2 Millionen Euro gerechnet. Kathrin Koppe stellte im Simmerather Ausschuss für Struktur und Hochbau nun die Planung für einen drei-gruppigen Kindergarten vor.

Dringlichkeitsbeschlüsse

Dabei ist dort Platz (die Brutto-Geschossfläche wird mit 972 Quadratmetern angegeben) für die Betreuung von unter Dreijährigen und für eine integrative Gruppe. Das Grundstück ist insgesamt 2331 Quadratmeter groß, davon werden 1000 Quadratmeter als Spielfläche hergerichtet. Außerdem sollen in dem eingeschossigen Bau Gruppenräume, ein Ruheraum, ein Personaltrakt, Sanitäranlagen und ein Mehrzweckraum, eingerichtet werden.

Vorgesehen sind auch Stellplätze für Kinderwagen, wie Kathrin Koppe erläuterte. Die Ausschreibung ist erfolgt, nun wird das Vergabe-Verfahren vorbereitet. Die Ergebnisse der Ausschreibung werden auch Aufschluss über die tatsächlichen Kosten geben.

Um Zeit zu gewinnen und das gesteckte Ziel zu erreichen, ist die Städteregion bereit, die Aufträge über Dringlichkeitsbeschlüsse zu vergeben. Die Baugenehmigung ist beantragt und mit dem Baubeginn wird für Anfang April gerechnet.

Sicher ist auch dies: Das Gebäude des jetzigen Kindergartens «kann bestehen bleiben», betonte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Wie dieses Gebäude künftig allerdings genutzt werden kann, darüber ist bislang noch nicht entschieden, Hermanns versicherte nachdrücklich, in die Entscheidung über die künftige Nutzung würden auch die Bürger von Strauch eingebunden.

Quelle: Eifeler Zeitung


17.02.2010

Politikverdrossenheit macht sich auch auf dem Lande bemerkbar

CDU Ortsverband Strauch wählt Hubert Breuer zum Geschäftsführer

Vorstand sowie einige Teilnehmer der Mitgliederversammlung Foto: Kornelia Breuer

Strauch. Auch der CDU Ortsverband in Strauch veranstaltet einen politischen Aschermittwoch. Der Vorsitzende Bruno Löhrer hatte für diesen Abend zur Mitgliederversammlung eingeladen.

Neben den erschienen Mitgliedern begrüßte er als Gäste den Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Goffart und die Geschäftsführerin Ulla Harth, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und den 1. stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck.

Bernd Goffart bedankte sich in seinem Grußwort bei den zahlreichen Helfern, die den Verband tatkräftig beim Wahlkampf unterstützt haben. „Wir waren im letzten Jahr immer wieder damit beschäftigt Wahlen vorzubereiten, das war nur möglich durch die selbstlose Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer. Diesen Helfern und ihren Familien möchten wir im Sommer mit einer Helferfete danken. Unsere Stärke ist es, dass wir über 600 Mitglieder haben, die in vielen Bereichen in der gemeinde und in den Vereinen ehrenamtlich tätig sind, dadurch ist ein guter Kontakt zur Bevölkerung gewährleistet.“ Goffart ist sich einig mit dem Bürgermeister, dass das Ehrenamt in allen Bereichen geehrt und unterstützt werden muss.

Auch H.J. Hilsenbeck der als 1. stellvertretender Städteregionsrat die Interessen der Eifelregion vertritt, informierte darüber, dass die Zuschüsse für die Vereine, insbesondere für die Jugendarbeit auch seitens der Städteregion erhalten bleiben werden.

Er erklärte: “Die Politik in Aachen hat ja erst begonnen, aber es ist abzusehen, dass die Städteregion wertvoll für die Eifel ist.“ Da der Haushalt erst im März verabschiedet wird und noch viele Gespräche laufen, kann er noch keine konkreten Ergebnisse nennen. Sicher ist jedoch, dass das Krankenhaus erhalten bleibt, bei der Vereinförderung keine Veränderungen anstehen und der Tourismus, insbesondere Vogelsang weiter unterstützt wird.

Der ehemalige Bürgermeister Hubert Breuer freut sich über die positive Entwicklung, er hofft, dass durch den neuen Träger ein frischer Wind in die Krankenhaussituation kommt.

Bruno Löhrer berichtete über die Arbeit im Gemeinderat, auch hier sind die Themen Vereinsarbeit, Jugendförderung, Krankenhaus und Tourismus wichtig. Aber auch die Entwicklung und Sanierung der Hauptschule und der Schwimmhalle werden in der Fraktion besprochen.

Er zeigte sich enttäuscht über den Ausgang der Kommunalwahl. Nicht nur in Strauch ist der Stimmenanteil der CDU in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

„Die CDU macht meines Erachtens in Strauch eine gute Politik und auch in der Gemeinde hat die Politik der Partei zu einer Steigerung der Lebensqualität geführt.“

Er bedauert es, dass die Bürger immer weniger Interesse an der Gemeindepolitik zeigen.

Der Ortsverbandsvorstand traf sich im letzten Jahr zu sieben Vorstandsitzungen.

Es wurde der Ausbau des Wirtschaftweges zwischen Steckenborn und Sportplatz beantragt, Die Erweiterungen am Feuerwehrhaus und am Pfarrheim stehen an.

Auf der Durchgangsstrasse wurden die Kanaldeckel angehoben.

Der Städteregionswandertag im Sommer war, trotz des schrecklichen Wetters ein Erfolg.

Bei der vorjährigen Versammlung war der Geschäftsführer Christoph Breuer nur kommissarisch eingesetzt worden. Jetzt konnte die Ortsgruppe mit Hubert Breuer einen neuen Geschäftsführer wählen, Christoph Breuer wurde ebenso einstimmig zum Beisitzer gewählt.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns äußerte sich ebenfalls zu den bereits erwähnten Themen, der Haushalt der Gemeinde beinhaltet eine Vielzahl von Maßnahmen zum Wohle der Bürger. Besonders wichtig ist ihm die Förderung des Ehrenamtes: „Ohne Ehrenamtler wäre in unseren Orten nichts los!“ Auch er sieht die Städteregion als Gewinn für die Kommunen: „Wir haben großes Glück, Der Städteregionsrat Helmut Etschenberg behandelt die Kommunen als Partner, nicht als untergeordnete Behörde. So kommt es zu produktiven Gesprächen der 11 Regionsbürgermeister mit dem Rat.“

Beim abschließenden Punkt „Verschiedenes“ schlug Bruno Löhrer vor, im nächsten Jahr einen für alle offenen Ausflug zur Urftseebrücke anzubieten. (breu)


Kornelia Breuer
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Anträge des Ortsvorstehers

Bruno Löhrer

Wirtschaftswege Einrichtung einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage

Kletterkiste
Kindergarten als Massiv-Bau

Neues Gebäude in Strauch in Trägerschaft des Kreises soll Ende 2010 bezugsfertig sein. Mit den Abrissarbeiten wird umgehend begonnen.

Strauch. Wenn alles planmäßig läuft, dann dürfen sich Kinder und Personal des Straucher Kindergartens schon jetzt auf ein großes Weihnachtsgeschenk im Jahr 2010 freuen. Dann soll das neue Kindergartengebäude in Strauch bezugsfertig sein.

Wie berichtet hat sich der Kreis Aachen als Träger der Einrichtung zu einem Neubau auf dem Kindergartengelände entschlossen, nachdem sich der Sanierungsaufwand in der Größenordnung eines Neubaus bewegte.

Im Simmerather Bauausschuss berichtete die Verwaltung kürzlich über den aktuellen Sachstand. Demnach soll in Massiv-Bauweise ein eingeschossiges Kindergartengebäude entstehen, das den Kreis Aachen etwa 1,5 Millionen Euro kosten wird.

Eine integrative Gruppe

Wichtig für die vier Kommunen des Kreises ohne eigenes Jugendamt (die Eifelgemeinden und Baesweiler) ist dabei die Tatsache, dass diese wegen der langen Abschreibungszeit nicht mit höheren Kosten im Vergleich zu den Mietzahlungen belastet werden, die der Kreis bisher an die Gemeinde Simmerath entrichtete.

Das neue Gebäude soll in direkter Nähe des Altgebäudes auf dem 2200 Quadratmeter großen Grundstück an der Sonnenstraße entstehen. Der Neubau des dreigruppigen Kindergartens einschließlich sechs Plätzen für unter Dreijährige soll nach der Sommerpause starten. Eine Gruppe soll in eine integrative Gruppe umgewandelt werden. Schon während der Sommerferien soll mit dem Abriss des besonders baufälligen Gebäudetraktes (Büro und WC) begonnen werden. Die wegfallenden Sanitäranlagen werden durch einen Container ersetzt. Der Hauptteil des Gebäudes bleibt erhalten, und kann weiter durch die Vereine genutzt werden. (P. St.)

Quelle: Eifeler-Zeitung


Familienfest „Anno dazumal“ mit vielen Überraschungen

Kindergarten „Kletterkiste“ ist seit fast einem Jahr auf Zeitreise

Das Familienfest mit dem Motto „Anno dazumal“ des Kindergartens bildete den Abschluss eines Jahresprojektes. Bereits zu St. Martin im November begannen die Erzieherinnen mit den Kindern über das umfangreiche Thema „Zeit“ zu sprechen. Damals wurden Laternen in Sonnen-, Mond- und Sternenform gebastelt: die Tageszeiten.

Im Herbst beschäftigten die Kinder sich mit den Jahreszeiten und Monaten.

Die Weihnachtszeit bietet sich an, über Feste und festliche Zeiten zu sprechen.

„Kinder erleben und lernen spielerisch alles über die Zeit“, dies war die Überschrift der „Kindergarten Nachrichten“ zu Karneval. Hier wurden lauter Spiele, Aktionen und Angebote mit zeitlichem Hintergrund und zu Zeitschlagwörtern während der Projektzeit angepriesen: Tageszeiten, Uhrzeiten, vergangene Zeiten, Zeitpunkt/Zeitgeist, Spielzeit, gesellige Zeit, spannende Zeit und „Jeccke Zett förr en janze Wääsch..“.

Brigitte Palm, die Leiterin der Kletterkiste, erklärt: „Auch uns holt die Zeit ein. Seit Sommer 2008 haben wir eine U-3 Gruppe. Und ab Sommer 2009 werden wir eine integrative Gruppe bekommen.“

Zum Abschluss des rundum gelungenen Familienfestes des Kindergarten Kletterkiste in Strauch überreichten der Beigeordnete und Bürgermeisterkandidat Karl-Heinz Hermanns, der Kandidat für die Städteregion Hans-Josef Hilsenbeck, Ortsvorsteher Bruno Löhrer und Geschäftsführerin Ulla Harth zwei Bollerwagen mit Decken, die im Kindergarten gut gebraucht werden können. Foto: Kornelia Breuer

Auf einer Reise durch die Zeit darf man auch zurückschauen. So hatten die Erzieherinnen, gemeinsam mit dem Elternrat und engagierten Eltern ein Familienfest mit dem Motto „Anno dazumal“ organisiert. Am Samstagmorgen trafen sich die Kinder mit Eltern und Geschwistern am Kindergarten in der Sonnenstraße. Dort wurden sie von „Uroma“ (Bruni Zabel) begrüßt und auf eine Zeitreise ins „Früher und Heute“ geschickt.

Nach einem genauen Routenplan gingen die Familien um den benachbarten Sportplatz und erhielten an drei markierten Fundorten Memorykarten mit Abbildungen von Gegenständen von früher und heute, diese Karten wurden beim eintreffen im Kindergarten zu einem großen, interessanten Puzzle zusammengesetzt.

Am und im Kindergarten waren weitere Attraktionen aufgebaut. Auf dem Kindergartenplatz gab es an neun Stationen die Möglichkeiten alte Spiele zu spielen. Murmelschanze, Schleuderball, Hüpfekästchen, Gummitwist, Seilspringen, Knopfstrasse, Blinde Kuh, Dreibeinlaufen und Zeitungen zu Toilettenpapier reißen machte nicht nur den Kindern, sondern offensichtlich auch den Eltern großen Spaß.

Für das leibliche Wohl war mit Traditionsgerichten wie Trevvel und Bratkartoffeln gesorgt.

In den Räumen des Kindergartens konnten Kinder und Eltern zum Thema basteln, schnipseln, kleben und Seife formen. In der Aula hatten Eltern mit persönlichen „Erbstücken“ ein Museum aufgebaut. Die Kinder waren fasziniert von alten Nähmaschinen, Zentrifugen, Schiefertafeln, Schulbänken und Motorradhelmen und auch die Eltern wurden durch diese Ausstellung angeregt gemeinsam in alten Erinnerungen zu schwelgen.

Zum Abschluss des rundum gelungenen Festes kündigte Brigitte Palm noch eine besondere Überraschung an. Ortsvorsteher Bruno Löhrer erschien mit dem Beigeordneten und Bürgermeisterkandidaten Karl-Heinz Hermanns, dem Kandidaten für die Städteregion Hans-Josef Hilsenbeck und Geschäftsführerin Ulla Harth.

Fasziniert versucht ein Kindergartenkind beim Familienfest des Kindergartens "Kletterkiste" in Strauch, heruazufinden wie Uromas Nähmaschine funktioniert. Foto. Kornleia Breuer

Karl-Heinz Hermanns begrüßte die Kinder, Eltern und Erzieherinnen und erklärte, dass man nicht nur zu Wahlkampfzeiten gerne in Kindergärten und Schule geht, um diese zu unterstützen. Der Gemeindeverband der CDU habe beschlossen, nur wenig Geld in Plakate und Wahlwerbung zu investieren, dafür aber Schulen und Kindergärten zu unterstützen. Insgesamt stehen dafür 10.000 Euro zur Verfügung.

In Absprache mit der Kindergartenleitung wurden für den Kindergarten Strauch zwei Bollerwagen mit Decken angeschafft und übergeben.

Brigitte Palm freute sich besonders über dieses Geschenk, da es durch die Neuerungen zunehmend Kinder in der Einrichtung gibt, die nicht oder nur bedingt weit laufen können. Mit den Bollerwagen sind auch diese Kinder eweglich und können bei allen Aktionen integriert werden.

Ortsvorsteher Bruno Löhrer erklärte, dass die Bollerwagen aus dem Erlös des Getränkestandes der CDU, auf dem Simmerather Markt kommt und lud die Anwesenden ein, diesen Stand an den beiden Markttagen doch zu besuchen, damit man auch weiterhin solche Spenden tätigen kann.

Brigitte Palm bedankte sich herzlich für das Geschenk, sie dankte den Eltern für ihre engagierte Mitarbeit und allen Gästen die dieses Fest mitgefeiert haben. Dann verabschiedeten die Kindergartenkinder die Gäste mit einem Lied. (breu)


Kornelia Breuer
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Statt Sanierung:
Glücksfall für Strauch:
Kreis baut neuen Kindergarten

12.05.2009

Eine Renovierung erscheint nicht mehr wirtschaftlich. Für das Altgebäude gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Eigentlich sollte der Kindergarten Strauch, der im alten Schulgebäude an der Sonnenstraße untergebracht ist, aus Mitteln des Konjunkturpaketes II saniert werden. Dann aber kam alles anderes, was sich als Glücksfall für Strauch erwiesen hat. Nachdem ein Fachbüro den Sanierungsaufwand ermittelt hatte, wurde schnell klar, dass die Gemeinde Simmerath trotz finanzieller Hilfe den Sanierungsaufwand von rund zwei Millionen Euro nicht tragen kann. In weiteren Gesprächen eröffnete der Kreis als Träger der Einrichtung die Möglichkeit, in Eigenregie ein neues Kindergartengebäude zu errichten. Diese Möglichkeit ist inzwischen Wirklichkeit, was auch der Simmerather Bauausschuss erfreut zur Kenntnis nahm. Es stehen nur noch die Beschlüsse von Kreisjugenhilfeausschuss in (Sitzung am 27. Mai) und Kreisausschuss (28. Mai) aus. Der Gemeinde würden durch das Gebäude keine Kosten mehr entstehen, lediglich die Mietzahlungen des Kreises entfällt zukünftig.

Während der Neubauphase kann der Betrieb im vorhandenen Gebäude fortgeführt werden; die Feuchtigkeitsschäden werden provisorisch durch einen Lüfter behoben. Das Außengelände wird auch weiterhin ausreichend groß sein.

Für die zukünftige Nutzung des Altbaus eröffnet sich eine weitere Chance für Strauch. Gemeinsam mit dem Ortskartell, dem Ortsvorsteher und den Vereinen soll nach Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Statt Sanierung:
Neuer Kindergartenbau für Strauch

21.04.2009

Dass der Straucher Kreiskindergarten in der Sonnenstraße dringend sanierungsbedürftig ist, steht außer Zweifel; zeitweise müssen der Pausenhalle sogar Eimer aufgestellt werden, um durchdringende Feuchtigkeit aufzufangen.

Nur noch für kurze Zeit bleibt der Kindergarten Strauch an seinem alten Platz. Nach den Sommerferien startet der Neubau. Foto: P. Stollenwerk

Nun zeichnet sich eine große Chance für Strauch ab, da ein neues Kindergartengebäude errichtet werden sollen. Auf dem vorhandenen Grundstück ist ausreichend Platz vorhanden.

Die Nutzung des alten Gebäudes ist noch offen. Als Bauherr tritt der Kreis Aachen auf, der zunächst geprüft hatte, was eine Sanierung des vorhandenen Kindergartengebäudes kosten würde. Nachdem sich die Prognose auf nahezu zwei Millionen Euro hin bewegte, kam man schnell zu dem Entschluss, einen Neubau in Angriff zu nehmen, der um einige hunderttausend Euro preiswerter ausfallen dürfte.

Für die Gemeinde Simmerath ist diese Entscheidung des Kreises ein doppelter Gewinn, wie CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer, zugleich auch Straucher Ortsvorsteher, freudig vorrechnet. Aus den zugewiesenen Mitteln des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung hatte die Gemeinde 484 000 Euro für die Kindergartensanierung in Strauch schon fest eingeplant. Diese Mittel werden nun wieder frei und können an anderen Schulen oder Kindergärten zum Einsatz kommen.

Im Kindergarten Strauch sind derzeit drei Gruppen untergebracht. Das Angebot aber soll erweitert werden um eine integrative Gruppe und eine Gruppe für unter Dreijährige. Für die Zeit des Neubaus, der nach den Sommerferien starten sollen, bleiben die Kinder noch im alten Gebäude.

Mit dem Freiwerden des Altbaus lebt für Ortsvorsteher Bruno Löhrer damit auch wieder „das ewig junge Thema“ vom Bau eines Straucher Vereinshauses auf. Der Ortsvorsteher möchte diese erneute Chance den Ortsvereinen nicht vorenthalten, nachdem die bisherigen Bemühungen in dieser Richtung noch keine einheitliche Richtung erkennen ließen.

Am 27. Mai soll der Kreisjugendhilfeausschuss die Neubaumaßnahme beschließen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung

 




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Letzte Änderung: 10-Mär-2012

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