CDU Eicherscheid
Gemeindeverband Simmerath

,

Ortsvorsteher

Günter Scheidt
Zum Belgenbach 6b
52152 Simmerath
Eicherscheid
02473/909612
gr.scheidt@t-online.de


 

OV-Vorstand
Vorsitzender
Michael Huppertz
Zum Belgenbach 12b
Eicherscheid

02473/7955
huppertz@cdu-simmerath.de
Stellv.Vorsitzender
Ralf Förster
Bachstr. 7a
Eicherscheid

02473/6620
foe@otto-junker.de
Geschäftsführer
Frank Förster
Eicherscheid 46a
Eicherscheid

02473/6166
foerster65@gmx.de
Beisitzer
Dietmar Förster
Auf'm Knipp 5
Eicherscheid

02473/1020
d.e.foerster@online
home.de
Beisitzer
Jürgen Förster
Breitestr. 3a
Eicherscheid

02473/8595
Beisitzer
Stefan Schwan
Eicherscheid 58
Eicherscheid

02473/6793
stefan.schwan@
t-online.de
Beisitzer
Markus Schmidt
Zum Belgenbach 5
Eicherscheid

02473/87370
markus.j.schmidt@
arcor.de
Beisitzer
Günter Scheidt
Belgenbach 6b
Eicherscheid

02473/909612
gr.scheidt@t-online.de

Inhalt

 
Manche kaufen ein, andere packen mit an  

CDU Eicherscheid säubert Bundesgolddorf

23.04.2012

Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid hatte in der letzten Woche seine Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger erneut zu einer Müllsammelaktion mit dem Motto „Blitzsauberes Eicherscheid“ eingeladen.

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Erfreulicherweise stellten die Organisatoren fest, dass es im Ort nichts zu sammeln gab, da die Einwohner selbst darauf achten, dass immer alles sauber und gepflegt ist. Der Ort präsentierte sich wieder einmal „blitzsauber“. Dagegen hatten die Helfer auf der Zufahrtstraße von Am Gericht bis zum Ortseingang alle Hände voll zu tun und sammelten mehrere Säcke Müll aller Sortierungen. Schade, dass auf diese Strecke einige Mitbürger einfach den Müll aus dem Fenster ihres PKW werfen, statt diesen zu Hause ordnungsgemäß zu entsorgen.

Weiterhin wurden die Sandgruben des Spielplatzes am Dorfplatz von wucherndem Grasbewuchs befreit und Beete gereinigt bzw. vom Unkraut befreit.

Ortsvorsteher Günter Scheidt bedankte sich beim abschließenden gemütlichen Zusammensein bei den freundlichen Helfern.

Mitgliederversammlung 2012
Verschoenerungsaktion Friedhof
Einladung zum Dorfrundgang
JHV-2011 Den Dorfladen nichts links liegen lassen
Frühjahrsputz im Golddorf
Schnelles Internet für Eicherscheid
Langes Warten in Eicherscheid
Ordnungsamt bittet Bevölkerung um Mithilfe
Ausweisung eines Heckenwegs
Brief an die Bevölkerung
Jugendfahrt der CDU-Eicherscheid
Dorfrundgang kam gut an
Sommerfest im Kindergarten
Offene Vorstandssitzung
Einsegnung des neuen Feuerwehrautos
Golddorf sauber halten


 

Eicherscheid

18.05.2012

Manche kaufen ein, andere packen mit an
Eicherscheid ist stolz auf die Konsumgenossenschaft und deren Lebensmittelladen. Mitinhaber kann man schon ab einem Anteil von 30 Euro werden.

Von Anneliese Lauscher

Eicherscheid. Im Jahre 1896 wurde die Konsumgenossenschaft Eicherscheid gegründet. Das müssen wohl Menschen mit Weitblick gewesen sein, die sich zu diesem Schritt entschlossen, denn bis heute ist die Genossenschaft ein Erfolgsmodell. Im Lebensmittelladen in der Ortsmitte, der den Mitgliedern der Genossenschaft gehört, kann man alles kaufen, was man für den täglichen Bedarf braucht: Getränke und Backwaren, Konserven, Obst und Gemüse, auch Putzmittel, Grußkarten und Streichhölzer. Dazu gibt es eine Reinigungsannahme.

Appetitliches Gemüse und Obst aus der Region hebt die Kauflaune: Dass die Eicherscheider ihren Lebensmittelladen mögen, verwundert bei diesem bunten Anblick nicht.

Johanna Alt leitet den Lebensmittelmarkt seit fünfzehn Jahren, sie hat die Entwicklung der letzten Jahre nicht nur beobachtet, sondern auch mitgestaltet. Stolz weist sie auf die Brottheke hin: Seit es keine Bäckerei im Ort mehr gibt, bietet der Laden täglich frische Brote, Brötchen und Backwaren an, und zwar schon ab 6 Uhr. Dies hat zweifellos seine Attraktivität gesteigert und ihm einen Schub gegeben. Ein hiesiger Metzger liefert Wurst und tiefgekühltes Fleisch, auf Bestellung auch Frischfleisch. Im Eingangsbereich ziehen bunte Blumen der Saison die Blicke der Kunden auf sich, und appetitliches Gemüse und Obst aus der Region hebt die Kauflaune. Man ist sehr zufrieden mit dem Zuspruch, den man aus dem Ort bekommt. Auch von der Pfarre und den Vereinen wird der Konsum unterstützt, erzählt Johanna Alt. Darüber hinaus finden auch Kunden aus Huppenbroich und Hammer den Weg zum Dorfladen.

Sonntags einkaufen

Es gibt viele Beispiele dafür, wie sehr sich die Eicherscheider mit „ihrem“ Laden identifizieren. Als im Jahre 1998 eine umfangreiche Renovierung anstand, packten spontan viele mit an. Und immer, wenn etwas zu reparieren ist, finden die Vorstandsmitglieder rasch und unbürokratisch eine Lösung und die nötige Hilfe, was sehr kostensparend ist. Es geht familiär zu, die meisten Kunden sind seit Jahren Stammkunden, und die Verkäuferinnen, die zumeist aus Eicherscheid kommen, kennen sie gut. Auf deren Engagement und Hilfsbereitschaft ist die Marktleiterin richtig stolz. Am Wochenende können Schülerinnen aushelfen, sogar sonntags kann man zwischen acht und zehn Uhr einkaufen.

Dass dieses erfolgreiche Konzept Nachahmer fand, ist eigentlich kein Wunder: Als in Rollesbroich der Dorfladen vor der Schließung stand, weil er nicht mehr rentabel war, kam man auf die Eicherscheider Genossenschaft zu. Es wurde verhandelt, und eine rührige Werbeaktion bescherte der Genossenschaft 150 neue Mitglieder. Seit vier Jahren wird nun auch der Rollesbroicher Dorfladen von der Konsumgenossenschaft betrieben. Und dann kam vor drei Jahren noch der Laden in Rott hinzu. Aus Rott traten 320 Menschen der Genossenschaft bei, die auf diese Weise ihren Dorfladen gerettet haben und ein Stück zur lebendigen Dorfgemeinschaft beitragen. Das Sortiment ist in allen drei Läden in etwa gleich, sie sind ein „Rewe-Nahkauf“.

Hermann Gostek aus dem Vorstand der Genossenschaft betont: „Wir können nicht konkurrieren mit großen Discountern. Die Ortsnähe ist unsere Stärke. Und wir bieten Arbeitsplätze, einen Vollzeit- und vier Teilzeitarbeitsplätze, dazu 22 Aushilfsbeschäftigungen. Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung sich immer wieder bewusst wird, dass wir nur überleben können, wenn man unser Angebot annimmt und bei uns einkauft.“

Wer Mitinhaber der Läden werden möchte, kann mit einem Anteil von 30 bis 300 Euro Mitglied der Genossenschaft werden.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

Energiesparen ein Thema in Eicherscheid
CDU-Ortsverband will ein neues Betätigungsfeld erschließen. Lange Wunschliste des Ortsvorstehers.


Mit Lob und Dank für 50-jährige Parteizugehörigkeit zeichnete Eicherscheids CDU-Ortsverbandsvorsitzender Michael Huppertz Norbert Linzenich (links) mit einem Präsent aus. Foto: Manfred Schmitz

„Eicherscheid ist das erste Aushängeschild der Gemeinde Simmerath! Der Ort und seine Bürger sind Vorbilder für alle im ehrenamtlichen Bereich Tätigen“, lobte Simmeraths Bürgermeister Karl – Heinz Hermanns den Ort bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes in der „Tenne“. Vorsitzender Michael Huppertz hieß dort gut 20 Mitglieder und Gäste willkommen. Hermanns erinnerte weiterhin daran, „dass Eicherscheid Außergewöhnliches erreichte“ und im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf europäischer Ebene einen Spitzenplatz errungen habe.

Auf ein aktives Jahr 2011 blickte Geschäftsführer Frank Förster in seinem Bericht zurück. 51 Personen gehören dem Ortsverband derzeit an.

Ortsverbandsvorsitzender Michael Huppertz kündigte „ein neu aufzulegendes Programm der Ortspartei und damit auch ein innovatives Betätigungsfeld“ an. Stefan Schwan erläutere das Projekt aus fachmännischer Sicht. Demnach möchte sich der Vorstand künftig verstärkt Energiethemen zuwenden und die Frage beantworten, wie Wohnhäuser und Heizungsanlagen umzurüsten seien, um sparsamer mit Brennstoffen umzugehen.

Mit einer stattlichen Leistungsbilanz wartete Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt auf. Auf seiner rund 30 Themen umfassenden Wunschliste finden sich Anträge zur Erschließung und Erweiterung innerörtlicher Baugebiete, Anpflanzungen, unter anderem von Buchenhecken, Sanierung der Sportplatzanlagen, oder auch die Aufwertung von Spielplatzanlagen. Wie bereits in einem Rundbrief an die Dorfbewohner geäußert, bewegen den Ortsvorsteher derzeit das Schicksal des Konsumladens („Er steht auf der Kippe, aber wir Bürger brauchen ihn“) und die Anbindung Eicherscheids an die Route des Ravel – Radweges.

Bernd Goffart, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath, wertete den nun im Hinblick auf Mai vorgezogenen Wahlkampf in NRW als „Chance für die CDU“. SPD – Ministerpräsidentin Krafft und ihr Kabinett hätten „Schulden hinterlassen, viel Geld in die städtischen SPD- Hochburgen gepumpt, den ländlichen Raum wie die Nordeifel indes grob vernachlässigt“.

Treue Mitglieder

Michael Huppertz appellierte an seine Parteifreunde, „am 13. Mai zur Wahl zu gehen und unserem Kreisvorsitzenden Axel Wirtz eure Stimme für ein Landtagsmandat zu geben“.

Stellvertetender Städteregionsrat Hans- Josef Hilsenbeck sicherte Eicherscheids Union zu, die Städteregion werde ihre Kommunen im ländlichen Raum auch künftig nach Kräften fördern.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Maria Scheidt ausgezeichnet, Hans – Georg Jost besitzt seit 40 Jahren ein Unionsparteibuch, und Goldjubilare sind bereits Paul – Günther Küpper und Norbert Linzenich. (M.S ).

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

Verschönerungsaktion des CDU Ortsverbandes Eicherscheid

Dezember 2011

Männer des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid und Ortsvorsteher Günter Scheidt hatte sich einen besonders regenreichen Tag ausgesucht, um neue Sträucher auf dem Friedhof zu pflanzen. Mit diesen im Sommer bunt blühenden kräftigen Sträuchern soll auf Initiative des Ortsvorstehers der an sich schon sehr ansehnlich gestaltete Friedhof noch etwas schöner und einladender werden.


 

Eicherscheid

Einladung

Der CDU - Ortsverband Eicherscheid lädt am Samstag, den 18. Juni um 16.00 Uhr zu einem Dorfrundgang herzlich ein. Treffpunkt für die Wanderung mit dem Ortsvorsteher Günter Scheidt und den Vorstandsmitgliedern der CDU ist der Spielplatz. Als Gäste werden der Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und der Stv. Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck teilnehmen. Die CDU-Ortsvertreter und die Gäste möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Sie freuen sich auf Anregungen, gute Ideen aber auch Kritik, den die Meinung ihrer Einwohner ist den Einladenden wichtig. Zum Abschluss trifft man sich noch zu einer gemütlichen Gesprächsrunde bei kühlen Getränken.
Alle Bürgerinnen und Bürger, sehr gerne auch die Jugendlichen, sind herzlich eingeladen.

Einladung aufrufen .....


 

 

 

Eicherscheid

Den Dorfladen nicht links liegen lassen
Sorge bei der Eicherscheider CDU um nachlassende Kauflust. An vielen Projekten mitgewirkt.
Kritik am Städteregions-Streit.

Unser Dorf soll für seine Bewohner (noch) attraktiver werden: Nach dieser Devise präsentierte der CDU-Ortsverband Eicherscheid im Rahmen seiner Hauptversammlung ein breites Spektrum von Maßnahmen zur Strukturverbesserung im Golddorf. Ortsverbandsvorsitzender Michael Huppertz begrüßte rund 20 Mitglieder und Gäste.

Vorstand der CDU Eicherscheid Foto: M. Schmitz

Ortsvorsteher Günter Scheidt reflektierte die Höhepunkte und Aktivitäten im Berichtszeitraum, darunter die Teilnahme am Europäischer Dorferneuerungspreis „mit einem Superergebnis“ und die Sanierung des Gemeinschaftshauses und der Leichtathletik-Anlagen auf dem Sportplatz. Als Nahziele nannte er die innerörtliche Straßensanierung (Am Weiher) sowie die Ausbesserung bzw. Erneuerung von Wirtschaftswegen (Auf der Heide).

Erhebliche Sorge, räumte der Ortsvorsteher ein, bereite ihm die seit längerem prekäre wirtschaftliche Situation der Eicherscheider Konsumgenossenschaft: „Der Laden musste 2010 gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzminus von 6,1 Prozent hinnehmen.“ Ein an die Bürger gerichtetes Rundschreiben soll die Kauflust noch einmal aktivieren. Scheidt: „Wenn jeder Eicherscheider Haushalt im Warenwert von mindestens 20 Euro pro Woche einkauft, kann das Geschäft auch in Zukunft existieren.“

Ortsverbands-Geschäftsführer Frank Förster verwies auf „viele Arbeitstermine in 2010“. Das Fackelrodeln erwies sich als Renner und soll zum Dauerangebot werden, am 29. April findet wieder der Umwelttag mit Dorfsäuberung statt.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns kündigte an, der nächste Tag des Ehrenamtes werde in Eicherscheid stattfinden. Er regte an, verdiente Persönlichkeiten zur Ehrung vorzuschlagen. Auf das Thema Schwimmhalle angesprochen, erklärte der Bürgermeister, zwischen der Stadt Monschau und der Gemeinde Simmerath habe es keinen Kompromiss mit dem Ziel eines gemeinsamen Bades geben können. Ein Neubau in Simmerath sei ohne Grundstücksverkauf nicht möglich, die Belastung für den kommunalen Haushalt liege durch die Investition bei unter vier Millionen Euro.

„Die rot-grüne Landesregierung NRW lässt die ländlichen Kommunen im Regen stehen“, kritisierte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart. „Die systematische Umschichtung zugunsten der großen Städte bringe Simmerath eine Million weniger an Mittelzuweisungen. Zum Städteregion meinte er: „Wenn der Kampf zwischen Stadt und Städteregion nicht bald aufhört, wäre die Rückkehr zur früheren Kreisstruktur effizienter.“

Von einem leichten aber stetigen Mitgliederschwund berichtete Gemeindeverbands-Geschäftsführerin Ulla Harth. Simmeraths Christdemokraten stellten mit 569 Mitgliedern aber immer noch den größten Verband in der Städteregion. Josef Mohren, Vorsitzender der Simmerather Senioren-Union, verglich: „Im Jahre 2005 wählten noch 58 Prozent der über 60-Jährigen die CDU, jetzt sind es nur noch 40 Prozent.“ Er sehe einen wachsenden Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Politik allgemein.“

Den Höhepunkt der Versammlung bildete die Ehrung eines seit 50 Jahre aktiven Eicherscheider Christdemokraten. Arthur Förster (77) erhielt die goldene Ehrennadel. (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

Frühjahrsputz im Golddorf Eicherscheid

29.04.2011

Wie jedes Jahr veranstaltete der CDU-Ortsverein Eicherscheid auch in diesem Jahr wieder einen Aktionstag „Sauberes Eicherscheid“, zu der alle Bürgerinnen und Bürger einschließlich unserer Jugendlichen herzlich eingeladen waren.
Die Helferinnen und Helfer trafen sich am Pfarrheim um das Golddorf und besonders die Umgebung von Müll und sonstigen störenden Abfällen zu befreien.
Eigentlich findet man im Ort wenig Müll, da die Bevölkerung hier immer selbst darauf achtet, dass es im Ort sauber ist und bleibt. Schwerpunkte der Aktion waren deshalb die Zufahrtstraßen zum Ort und die Pflege der Spielplätze.


 

Eicherscheid

16.11.2010

Brommersbach ohne Bürgersteig

Die Straße „Brommersbach“ in Eicherscheid wird im nächsten Jahr ausgebaut, ohne Bürgersteig. Die Gemeinde hat die Planung unlängst öffentlich vorgestellt. Änderungen wurden nicht gewünscht, berichtete die Verwaltung nun im Tiefbau- und Verkehrsausschuss, der dem Gemeinderat einstimmig empfohlen hat, das Geld für den Ausbau der Erschließungsstraße im Haushalt 2011 bereitzustellen. Die Baukosten sind auf 135 000 Euro veranschlagt, dazu erwartet die Gemeinde rund 35 000 Euro an Erschließungsbeiträgen aus der Veranlagung der „Altgrundstücke“ (ohne verkaufte Baugrundstücke der Gemeinde).

Die Verwaltung hat den Auftrag, die Bauarbeiten kurzfristig auszuschreiben, „damit im zeitigen Frühjahr die erwartungsgemäß günstigen Baupreise genutzt werden können“.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Eicherscheid

15.04.2010

Schnelles Internet für Eicherscheid naht
Ortsvorsteher Günter Scheidt zieht Bilanz zahlreicher Aktivitäten. Europäische Dorfkommission kommt am 23. Juni

Dass Eicherscheid über ein lebendiges Dorfleben verfügt, wurde anschaulich deutlich im Bericht von Ortsvorsteher Günter Scheidt im Rahmen der Mitgliederversammlung des jetzt exakt 50 Mitglieder zählenden CDU-Ortsverbandes Eicherscheid in der Tenne. Erfreut zeigte sich Scheidt darüber, dass sich die Verkehrssituation vor dem Kindergarten entspannt habe, seitdem dort eine Warnbake auf der Fahrbahn installiert worden sei, auch wenn immer noch Einzelne ihren Unwillen über diese Maßnahme am Schild ausließen.

Gut gelaufen sei die probeweise Einrichtung einer Loipe in Eicherscheid. Die Beschilderung sei inzwischen eingetroffen, so dass man beabsichtige, die Spur im nächsten Winter auszuweisen.

Kommission kommt am 23. Juni

Gut angenommen wird im Ort auch die durch den Ortsvorsteher eingeräumte Möglichkeit, preisgünstig Heckenpflanzen zu bestellen. Im vergangenen Jahr wurden 700 neue Pflanzen bestellt. In diesem Zusammenhang erging ein Appell an die Bürger, Grünschnitt und Laub nicht in der Landschaft zu entsorgen, insbesondere da die Gemeinde inzwischen eine preiswerte Möglichkeit für die Entsorgung von Laub anbiete.

Erfreut konnte der Ortsvorsteher mitteilen, dass in Eicherscheid bald der Weg für eine schnellere Internetverbindung frei sei. Die DSL-Leitungen würden derzeit durch die Telekom verlegt. Mit Spannung sieht man in Eicherscheid dem europäischen Dorfwettbewerb entgegen. Inzwischen steht fest, sodass die Jury am Mittwoch, 23. Juni, zwischen neun und 13 Uhr den Ort besucht. Schon jetzt rief Günter Scheidt seine Mitbürger auf, sich an der gemeinsamen Busfahrt vom 23. bis 25. September zur Siegerehrung nach Südtirol zu beteiligen.

Als Wunsch für die Zukunft nannte Günter Scheidt einen Radweg zwischen am Gericht und Konzen, der durch die geplante Ravelroute jetzt neue Aktualität erhalten habe.

Auch würde er in seinem Heimatort gerne die Gründung eines Heimatvereins sehen, der sich zum Ziel setze, die Besonderheiten und Traditionen der Ortschaft zu pflegen und zu bewahren. (P. St.)


Der SPD wird „populistisches Verhalten“ vorgehalten
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart übt Kritik am derzeitigen politischen Stil der Simmerather Sozialdemokraten

Als „schwer angeschlagen“ nach der Niederlage bei der Kommunalwahl 2009 sieht der Simmerather CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart die Simmerather SPD.

Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Eicherscheid übte Goffart Kritik am derzeitigen politischen Stil der Sozialdemokraten, die aus „fadenscheinigen Gründen“ den Haushalt 2010 abgelehnt hätten und diesen als „ideenlos und unkreativ“ bezeichnet hätten. Dabei sei die CDU sogar einigen Änderungsvorschlägen der SPD zum Haushalt gefolgt. Goffart sprach von einer „absolut populistischen Marschrichtung“ der Sozialdemokraten „wie wir sie früher nur von der UWG kannten.“

Zum Ergebnis der Kommunalwahl in Eicherscheid räumte Bernd Goffart ein, dass die CDU ihr Ziel nicht erreicht habe, einen zweiten Ratsvertreter für Eicherscheid in den Gemeinderat zu entsenden. An diesem Ziel gelte es nun, weiter zu arbeiten.

Einige aktuelle Eckpunkte in der Gemeindepolitik beleuchtete Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Zu Beginn der Woche solle ein weiteres Gespräch der Städteregion Aachen mit den Mitarbeitern des Simmerather Krankenhauses stattfinden, um diese über den aktuellen Stadt der Dinge beim anstehenden Wechsel der Trägerschaft zu unterrichten.

Kooperation mit Raeren

Zum Haushaltsdefizit der Gemeinde Simmerath in Höhe von 5,1 Millionen Euro Defizit erläuterte Hermanns, dass vor allem in der Erhöhung der Städteregions­umlage, verursacht durch eine sprunghafte Steigerung der Sozialhilfekosten, der Hauptgrund für das Defizit liege, aber auch in der Verringerung der Schlüsselzuweisungen.

Der Bürgermeister berichtete auch von einem Besuch beim Raerener Bürgermeister Laschet. Man beabsichtigte, die Zusammenarbeit mit der belgischen Nachbarkommune künftig intensiver zu gestalten, unter anderem weil es an der Grenze in Lammersdorf Berührungspunkte gebe, aber auch durch den anstehenden Ausbau des Ravel-Radwegs auf den Vennbahntrasse.

Auf Nachfrage des Eicherscheider CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Michael Huppertz, wie es um die Gedankenspiele einer gemeinsamen Schwimmhalle für Monschau und Simmerath stehe, antworte Hermanns, dass er unverändert gesprächsbereit sei. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 


In Eicherscheid beginnt das lange Warten

Von Peter Stollenwerk
05.02.2010

Eicherscheid Ortsvorsteher Günter Scheidt, Ortskartellvorsitzender Winfried Löhrer und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns unterzeichneten beim Abschlusstreffen in der Tenne die Bewerbung des Bundesgolddorfes Eicherscheid am Europäischen Dorferneuerungspreis. Foto: Stollenwerk

Ein Netz von 100 Kilometer Feldhecken umschließt das 1300-Seelendorf Eicherscheid. 80 Hausschutzhecken von über drei Metern Höhe halten den scharfen Westwind fern, und es gibt 2500 Mitgliedschaften in den örtlichen Vereinen.

Das sind Fakten und Alleinstellungsmerkmale, die auch den Juroren des 11. Europäischen Dorfwettbewerbs nicht verborgen bleiben dürften, wenn sie im Mai/Juni den schmucken und häufig dekorierten Ortsteil in der Gemeinde Simmerath besuchen werden.

Als einzige Ortschaft von insgesamt 4000 Dörfern in ganz Nordrhein-Westfalen tritt Eicherscheid im Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 an. Nachdem Eicherscheid im Jahre 2007 die Goldmedaille im Bundeswettbewerb «Unser Dorf hat Zukunft» errungen hatte, fühlten sich Ortsvorsteher Günter Scheidt und seine motivierte Mannschaft stark genug aufgestellt, um auch in der Champions League der Dörfer eine gute Rolle zu spielen.

Ganz offiziell wurden jetzt die umfangreichen Bewerbungsunterlagen auf den Weg nach Wien gebracht. Dazu hatten sich im Dorfveranstaltungshaus Tenne noch einmal alle Akteure, die den Qualifizierungsprozess begleitet hatten, eingefunden. Fachlich begleitet wurde das über zwei Jahre laufende Verfahren von der Stabsstelle Regionalentwicklung der Städteregion (die auch die Teilnahmegebühr in Höhe von 1700 Euro übernahm), von der Fachhochschule Aachen und der Gemeinde Simmerath. Mit Günter Flamm, ehemals Planungsdezernent bei der Bezirksregierung Köln, hatte Eicherscheid einen weiteren engagierten Mitstreiter gewinnen können. In mehreren Treffen einer so genannten Dorfwerkstatt wurde das Bewerbungsprofil herausgearbeitet.

Das Vorschlagsrecht für die Teilnahme am Europa-Wettbewerb liegt beim Land Nordrhein-Westfalen. Umweltminister Eckhard Uhlenberg hatte Eicherscheid zuvor als «bestens geeignet» bezeichnet und keinen Zweifel gesehen, dass der Ort «das Land Nordrhein-Westfalen würdig vertreten wird».

Im 34-seitigen Bewerbungsformular hat Eicherscheid vor allem seine Vorzüge im Hinblick auf das Wettbewerbsmotto «Neue Energie für ein starkes Miteinander» herausgestellt. Neue Technologien, von Photovoltaik bis Erdwärme, nehmen im Ort einen überdurchschnittlich hohen Anteil ein, und auch die energetische Verwendung von Holz als nachwachsendem Rohstoff soll Punkte bringen bringen. Erste Planungen gibt es für eine Biomasse-Heizkraftwerk, das mit Heckenschnitt beliefert werden soll.

Jetzt ist aber zunächst einmal langes Warten für die Teilnehmerdörfer von den Niederlanden bis zur weißrussischen Grenze angesagt, ehe im September in Südtirol die Siegerehrung stattfindet.

Noch typisch dörfliche Strukturen findet man in Eicherscheid, das exakt 1281 Einwohner zählt. 170 Arbeitsplätze in 95 Klein- und Kleinstbetrieben (davon 95 in Handwerk und Gewerbe und 21 in der Landwirtschaft) gibt es im Dorf selbst. Dennoch liegt die Zahl der Auspendler mit 428 deutlich höher.

Quelle: Eifeler Zeitung


 


Das Ordnungsamt bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Warnbaken am Kindergarten Eicherscheid schon dreimal erneuert

(P. St.) | 07.01.2010

Eicherscheid. Ausdrücklich von den Bürgern gelobt wurde die Gemeinde Simmerath, nachdem sie sich vor etwa einem halben Jahr am Kindergarten Eicherscheid eine Regelung hatte einfallen lassen, die für mehr Sicherheit sorgte, insbesondere dann, wenn die Kinder gebracht und abgeholt werden.

Zwei gelb markierte geschützte Flächen auf beiden Seiten der viel befahrenen Ortsdurchfahrt wurden durch zwei rot-weiße Warnbaken kenntlich gemacht. Die zum Teil unübersichtliche Situation an dieser Stelle verbesserte sich danach eindeutig.

Doch da man es bekanntlich nicht allen recht machen kann, erwiesen sich sich beiden Warnbaken auch als Angriffsfläche. In dieser Woche erneuerte der Simmerather Bauhof innerhalb von nur sechs Monaten nun bereits zum dritten Mal die Warnken, nachdem sie zum dritten Mal entwendet wurden.

Offenbar handelt es sich nach Erkenntnissen des Ordnungsamtes um eine gezielte Aktion. Als der Bauhof seinerzeit die Bodenhülsen in die Fahrbahn einsetzte, um am folgenden Tag die Baken zu montieren, waren die Halterungen über Nacht mit Beton verfüllt worden.

Auch wenn nach Auskunft aller Beteiligten die neue Beschilderung und Markierung eindeutig eine Verbesserung der Situation am Kindergarten bewirkt und für eine spürbare Tempo-Reduzierung gesorgt hat, wurden die Warnbaken danach mehrfach entfernt - und das übrigens nicht mit Gewalt sondern fachgerecht mit Hilfe von Werkzeug.

Das Ordnungsamt bittet die Bevölkerung jetzt um Mithilfe und Beobachtung, um in Zukunft weitere Attacken auf die Schilder abzuwehren, denn immerhin kostet die Erneuerung unter Einrechnung der Arbeitszeit den Steuerzahler jeweils 300 Euro.

Quelle: Eifeler Zeitung


 

Kulturlandschaft Eicherscheid
Für die Ausweisung eines Heckenwegs in Eicherscheid werden Zuschussmittel beantragt

Im Gegensatz zu Höfen sollen damit bei Eicherscheid die Flurhecken ins rechte Licht gerückt werden, die zum Teil schon vor 200 Jahren in Karten aufgenommen wurden. Erhalten haben sie sich, weil es in Eicherscheid keine Flurbereinigung gab.

Erwartet werden für einen 6,6 Kilometer langen barrierefreien Weg Kosten von 30 000 Euro, wobei man auf eine Bezuschussung von 50 Prozent hofft.

Flurhecken

Flurhecken tragen zur Belebung des Landschaftsbildes und der ökologischen Vielfalt der Landschaft bei. Die Hecken sind für die Tierwelt von größter Bedeutung. Sie bieten Nahrung, Deckung, Aussicht, Schutz, Überwinterungs-, Rückzugs- und Nistplätze. Der Tierartenreichtum ist daher groß: Angefangen bei den Insekten über Reptilien bis hin zu Vogel- und Säugetierarten wie Neuntöter, Goldammer, Feldmaus, Igel, Marder, Mauswiesel, Fuchs und viele mehr.

Warum wurden die Flurhecken angelegt? Geschichtlich ist als Hauptzweck die Einfriedung von Grundstücken anzunehmen. Zum Schutz der Felder vor Zutritt des Weideviehs war eine Einzäunung notwendig. Dies geschah traditionell durch Hecken, die so geschnitten, geknickt und verflochten wurden, dass sie vor Vieh schützen konnten und dabei wenig Fläche beanspruchten.

Ein weiterer Grund war die Schutzfunktion der Hecken gegen die starken Winde im Eifelraum. Durch die Flurhecken wurden die Westwinde gebrochen, was dem Ackerbau nutzte und den Weidetieren Schutz gab. Typisch für die Monschauer Hecken ist, dass sie in Abständen von Bäumen, den sogenannten "Durchwachsern" überwachsen werden. Diese Bäume dienten der Versorgung der Haushalte mit Brennholz für den Hausbrand und zum Kochen.

Quelle: Pressestelle der Bezirksregierung Köln


 


Brief an die Ortsbevölkerung:

Email: gr.scheidt@t-online.de


 


Jugendfahrt der CDU Eicherscheid

Am letzten Wochenende hat der CDU Ortsverband Eicherscheid 11 Jugendliche des Ortes (5 Mädchen und 6 Jungen) im Alter von 13 bis 15 Jahren zu einer Jugendfahrt zur Jugendherberge Monschau eingeladen. Begleitet und betreut wurden sie von Ortsvorsteher Günter Scheidt und dessen Ehefrau Renate.

Im Mittelpunkt der 2-tägigen Fahrt stand das gesellige Miteinander. Erlebnispädagogische Spiele kamen sehr gut an, natürlich war der Besuch der Sommerbobbahn in Rohren ebenfalls ein Highlight. Die Nachtwanderung, bei der die Jugendlichen ein Stück allein oder zu zweit durch den dunklen Wald wandern mussten hatte ihren besonderen Reiz.

Am nächsten Morgen wurde das Aquana-Spaßbad in Würselen besucht, wobei die Riesenrutsche und der Wildwasserkanal das meiste Vergnügen bereiteten. Nach dem Mittagessen ging das erlebnisreiche Wochenende zu Ende und die Jugendlichen traten zufrieden, natürlich auch etwas müde, die Heimfahrt an.

Ortsvorsteher Günter Scheidt organisierte das gesellige Miteinander der Jugendlichen


 

Eicherscheider Dorfrundgang kam gut an

Der CDU Ortsverband Eicherscheid veranstaltete am letzten Wochenende einen Rundgang durch den Ort, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich einige Eicherscheiderinnen und Eicherscheider am Pfarrheim eingefunden, um mit den Eicherscheider Kandidaten der Kommunalwahl Günter Scheidt, Hans-Josef Hilsenbeck und Michael Huppertz, den Vorstandsmitgliedern sowie der Bürgermeisterkandidaten der CDU Karl-Heinz Hermanns durch den Ort zu wandern.

Dabei wurden viele Themen angesprochen, die den Bürgern des Golddorfes wichtig waren, u.a. Entsorgung von Grünabfällen, wilde Müllkippen, Barrierefreiheit, Straßenbauliche Verbesserungen, Konjunkturpaket, Friedhof, Beet an der Kirchenmauer, Anregungen der Verkehrskommission und Vereinsangelegenheiten.

Karl-Heinz Hermanns und Günter Scheidt versprachen, sich um die Angelegenheiten zeitnah zu kümmern und soweit wie möglich umzusetzen. Insbesondere das Thema Entsorgung von Grünabfall soll weiter verbessert werden.

Zum Abschluss wurden in gemütlicher Runde bei kalten Getränken im Haus Gertrud weitere Informationen ausgetauscht.


 

Kindergarten-Spende
Sommerfest im Kindergarten "Brummkreisel"

Im Rahmen des Sommerfestes des KG "Brummkreisel" in Eicherscheid übergaben Ortsvorsteher Günter Scheidt, Ratskandidat Michael Huppertz, Kreistagsabgeordneter Hans - Josef Hilsenbeck und Karl-Heinz Hermanns einen großen Traktor mit Frontlader, einen kleineren Traktor mit Frontlader und Anhänger sowie eine Bobby-Car an die KG-Kinder. Mit den Kindern freuten sich die KG-Leiterin Heike Hoff, die stv. Leiterin Bianka Steffens sowie die Erzieherinnen Inge Bongard, Walpurga Kockler und Ulla Walther.

CDU-Vertreter mit drei fleißigen Helferinnen ( Nicole Hoss, Ellen Offermann und Gilla Prümmer) an der Waffeltheke.


 

Tempo 30 und ein Zebrastreifen für das Golddorf
Offene Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbands Eicherscheid. Entsorgung von Grünabfällen, Konjunkturpaket, Voltaikanlagen und Bebauungsplan thematisiert.

29. Mai 2009

Für ein Stück Transparenz in der aktuellen Tagespolitik sorgte jetzt der Eicherscheider CDU-Ortsverband; er lud die Golddorfbevölkerung zu einer offenen Vorstandssitzung ein. Im Pfarrheim begrüßte Vorsitzender Michael Huppertz rund 20 Gäste, mehr als die Hälfte von ihnen Vorstandsangehörige und Unions- Funktionsträger, darunter auch Karl-Heinz Hermanns, Anwärter auf das Simmerather Bürgermeisteramt, der Dedenborner Kreistagsabgeordnete Hans-Josef Hilsenbeck und Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt.

Fünf Themen standen zur Diskussion. Nach kontroversem Meinungsaustausch der Anwesenden beschlossen diese, der Gemeinderat möge die Einrichtung einer rund 150 Meter langen Tempo- 30-Zone in Höhe des Kindergartens an der Hauptstraße beantragen.

Ein kritischer Punkt in Eicherscheid: Der CDU-Ortsverband beantragt die Einrichtung einer Tempo 30-Zone vor dem Kindergarten „Brummkreisel“. Foto: Manfred Schmitz

Eine solche Initiative war bereits vor mehr als zehn Jahren gescheitert; sogar der damalige Eicherscheider Pfarrer, Heribert Lennartz, hatte im Gottesdienst einen Aufruf besorgter Eltern mit dem Appell zur Geschwindigkeitsbegrenzung verlesen, um die Sicherheit der Kindergarten- Schützlinge auf ihrem Hin- und Rückweg zu gewährleisten. Gezielte Beobachtungen ergaben seinerseits freilich, dass manche der Antrag stellenden Mütter und Väter zu allzu schnellen Dorfflitzern wurden, sobald sie ihre Sprösslinge mit dem Auto an der Tagesstätte abgesetzt hatten. Diesmal machten Limit-Skeptiker unter den Anwesenden deutlich, die Parkplatzsituation rund um den Kindergarten sei zuweilen mehr als abenteuerlich und damit gefährlicher als Tempo 50 : „Oft wird sogar die Feuerwehrzufahrt von Pkw versperrt.“

In diesem Zusammenhang wurde auch der Sinn einer möglichen Querungshilfe (Zebrastreifen) in Erwägung gezogen und ein Begehren der Anwohner am „Fingert“ geschildert, die sich die Anbringung eines Spiegels wünschen, um die Gefahr im Mündungsbereich ihres Weges in die Hauptstraße zu minimieren.

Zum Komplex Entsorgung von Grünabfällen, Heckenschnitt und Laub kündigte Beigeordneter KarlHeinz Hermanns an, ab kommendem Herbst würden den Bürgern in einem Pilotprojekt 80 Liter fassende, verrottbare Zellstoffsäcke zur Verfügung gestellt, die – mit welkem Blattwerk gefüllt – vor den Grundstücken deponiert, dort abgeholt und entsorgt werden sollen. Kostenpunkt für die Nutzer: 1,89 Euro pro Riesentüte. Hermanns sagte, für die umweltverträgliche Beseitigung von Grünabfällen (Grasmahd) und holzhaltigem Heckenschnitt liefen auf kommunaler Ebene Lösungsversuche, „die technisch machbar, für die Bürger vertretbar und bezahlbar sein müssen“. Zudem verwies Hermanns auf die Erlaubnis, zu gewissen Zeiten (zwei Stunden täglich) organischen Grünabfall zu verbrennen.

480 000 Euro stehen der Gemeinde Simmerath zur Verbesserung ihrer Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten zur Verfügung; weitere 811 000 Euro wurden aus dem Konjunkturpaket II zugunsten infrastruktureller Maßnahmen bewilligt. Ortsvorsteher Scheidt regte an, den Eicherscheider Anteil dieser Summen beispielsweise zur Sanierung des Gemeinschaftshauses zu verwenden und den Tourismus zu fördern. So sei ein reizvoller Heckenweg rund um Eicherscheid mit Hinweis auf Sehenswürdigkeiten und Nordeifeler Traditionen (Darstellung landwirtschaftlicher Berufe) wünschenswert. Überdies, regte Scheidt an, könnte der Sportverein Germania seine Leichtathletik-Anlage sanieren. Das idyllische „Gässchen“, Verbindung von Kirche zum Spiel- und Freizeitgelände Holzsattlerplatz, lasse sich zum beschaulichen Spazierweg ausbauen.

Gute Kunde hatte Hans-Josef Hilsenbeck für seine Zuhörer. Er berichtete, die Eicherscheider dürften sich auf einen beschleunigten Internetzugang freuen; eine entsprechende Zusage der Telekom liege vor. Breitbandversorgung mittels Glasfaserkabeln werde die Anschlussdichte für die Ortschaften Eicherscheid, Huppenbroich, Hammer und Teile Lammersdorfs nun rasch realisieren.

Eine von der Raiffeisenbank und den Kommunen Simmerath und Roetgen zu gründende Genossenschaft bereite die Installation von energiefördernden Photovoltaikanlagen vor. Mit Einlagen von mindestens 5000 Euro können sich private Anteilseigner beteiligen. Die Gesellschaft möchte große Dachflächen von gemeindeeigenen Gebäuden (Schulen zum Beispiel), Bauernhöfen oder Gewerbebetrieben zwecks Gewinnung und Nutzung von Sonnenenergie anpachten: „Wir wünschen uns eine breite Bürgerbeteiligung“ (Hermanns).

Punkt fünf der Tagesordnung widmete sich der Aufstellung bzw. Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplan des Dorfes und seiner Weiterentwicklung. Betroffen sind Areale und Parzellen im Sportplatzbereich, an der Breitestraße und zum Belgenbach. Karl-Heinz Hermanns kündigte an, der jetzt amtierende Gemeinderat möchte die modifizierte Planung noch in dieser Legislaturperiode, sie endet am 20. Oktober, beschließen.

Dies geschehe im harmonischen Miteinander mit den Bürgern; Beratungen mit ihrer Beteiligung fanden bereits zu Jahresbeginn statt, eine weitere Sitzung stehe bevor. (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


 
Feuerwehr
Einsegnung des neuen Eicherscheider Feuerwehrfahrzeuges

Am Sonntag, den 17. Mai wurde in Eicherscheid das schon seit 2008 erwartete Feuerwehrfahrzeug nun auch offiziell an die Eicherscheider Wehr übergeben.

Mehr als 32 Jahre hatte das alte Fahrzeug seinen Dienst getan, sicherlich auch deshalb so lange, weil die Eicherscheider Feuerwehrleute es immer sorgsam gepflegt haben.

Bürgermeister Hubert Breuer begrüßte bei der Einweihung am Sonntagmorgen Kreisbrandmeister Walter Scholl, Gemeindewehrführer Jürgen Förster, den Beigeordneten Karl-Heinz-Hermanns, das Kreistagsmitglied Hans-Josef Hilsenbeck, Ortsvorsteher Günter Scheidt, Löschgruppenführer Christian Förster und Pastor Ernst Schneider. Letzterer gab dem Fahrzeug den kirchlichen Segen und wünschte ihm allzeit gute Fahrt.

 



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Letzte Änderung: 18-Mai-2012

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