CDU Lammersdorf
Gemeindeverband Simmerath

,

Ortsvorsteher


Robert Johnen
Clara-Viebig-Strasse 10
02473/7185
johnen@cdu-lammersdorf.de


 

OV-Vorstand
Vorsitzender
Andreas Hermanns
Im Mittelvenn 7 Lammersdorf
02473/938608
Andreas-Hermanns-Lammersdorf@cdu-simmerath.de
Stellv.Vorsitzender
Arndt Schiffler
Sonntagstr. 20 Lammersdorf
02473/909071
arndt-schiffler@cdu-simmerath.de
Geschäftsführer
NN
Beisitzer
Sascha Schlepütz
Peter-Schall-Str. 4
Lammersdorf
02473/928050
sascha-schlepuetz@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Frank Ewert
Jägerhausstr. 28
Lammersdorf
02473/1766
frank-ewert@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Robert Johnen
Clara-Viebig-Str. 10
Lammersdorf
02473/7185
robert-johnen@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Julia Galinski
Im Mittelvenn 20
Lammersdorf
02473/928479
julia-galinski@cdu-simmerath.de
Beisitzer
Marco Scherner
Paustenbacher-Str. 13
Paustenbach

0171/7974598
marco-scherner@cdu-
simmerath.de.de

Inhalt

Auf alten Wegen: Die Ravel Route soll die B 399 in Höhe der Bahnhofstraße queren.
Der motorisierte Verkehr wird hier Vorfahrt haben -
anders als an den anderen drei Querungen auf Simmerather Gebiet.
Foto: Aachener Zeitung


(s. Bericht)

Mitgliederversammlung 2012
Wartehäuschen repariert
Hahner Straße
Wer fährt mit RAVeL
RAVeL-Radweg Fragen?
Aktuelle Themen diskutiert
Vorfahrt-Probleme beim RAVel-Radweg
Vom Radweg direkt ins Museum
RAVeL-Radweg
Jahreshauptversammlung 2011
Naturkundliche Bildungsstätte ein Aushängeschild
CDU Für naturkundliche Bildungsstätte
Bushaltestelle Bergstraße
Keine Verbesserung Verkehrssituation
Problem Bushaltestelle
Neuer Anstrich Wartehalle
Wartehalle gastlicher
K,-H. Hermanns: Tag des Buches
800 Euro-Spende für die Kalltal-Schule

Simmerath-Lammersdorf

13.11.2011

CDU sieht Vennbahn-Route als Chance

In Lammersdorf wartet man hoffnungsvoll auf die Fertigstellung des Ravel-Radweges, wovon man sich touristische Impulse verspricht.

Dieses und kommunalpolitische Themen wurden auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbands Lammersdorf besprochen.

Andreas Hermanns (Fünfter von links) ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Lammersdorf
und übernahm nun auch den Posten des Geschäftsführers. Foto: Anneliese Lauscher

Andreas Hermanns, der Vorsitzende, begrüßte ein knappes Dutzend Parteifreunde, insgesamt zählt der Ortsverband 51 Mitglieder. Man habe im vergangenen Jahr eine gemeinsame Radtour unternommen, berichtete er, da konnte man den Radweg, der jetzt «Vennbahn-Route» heißt, in Augenschein nehmen.

Löcher auf der Hahner Straße

Als der Bürgermeister vor Ort ein Informationsgespräch über den Windpark Lammersdorfer Wald angeboten habe, sei dies mit großer Resonanz wahrgenommen worden. Ein Antrag auf Ausbesserung der Hahner Straße, auf der man mittlerweile hauptsächlich durch Schlaglöcher und Bodenwellen fahre, sei von Seiten des Landesbetriebs Straßenbau höflich beantwortet worden: Man sei über die Lage informiert.

«Vielleicht wird die Straße wenigstens mal geflickt», hofft Andreas Hermanns.Ortsvorsteher Robert Johnen, konnte einige erfolgreiche Maßnahmen im Ort aufzählen: Die Stüttgesgasse sei nun in Top-Zustand, die Wartehalle in der Hoscheiter Straße wurde neu angestrichen, in der Jägerhausstraße eine neue Wartehalle aufgestellt, das Feuerwehrhaus sei mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und mit ehrenamtlichem Einsatz renoviert worden.

Nun wünschte er sich, dass für die «Naturkundliche Bildungsstätte» in der Nähe des Bauernmuseums eine neue Unterbringungsmöglichkeit geschaffen würde. Hierzu erläuterte Roger Nießen, der Beigeordnete der Gemeinde Simmerath, der in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war, dies sei ein Projekt, wofür man Gelder benötige, und man könne zurzeit keine Prognose abgeben.

Roger Nießen hielt den Parteifreunden vor Augen, dass in Simmerath große Vorhaben geplant und teilweise durchgeführt würden wie beispielsweise der Bau der neuen Schwimmhalle, die Gründung der Sekundarschule zusammen mit Hürtgenwald, Roetgen und Monschau oder die «Neue Mitte» in Woffelsbach.

Auch er hält die Vennbahn-Route, die bis Ende 2012 fertig werden soll, für eine Chance, die in Lammersdorf für touristische Aktionen genutzt werden könnte. Andreas Hermanns glaubt, in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs könnten sich für die Gastronomie Möglichkeiten bieten, man müsste die Umgebung optisch verschönern. Er wies darauf hin, dass Lammersdorf für viele ein «Durchflugort» sei, er will Maßnahmen voranbringen, die an den Ortseingängen zur Verlangsamung des Verkehrs führen.

Der Stellvertretende Städteregionsrat, Hans-Josef Hilsenbeck, fasste kurz zusammen, dass in der Tat in Simmerath eine Fülle von Projekten bearbeitet würden, eine solche Dynamik habe er selten erlebt. Bezüglich der Vennbahn-Route rät er auch, für ein e Infrastruktur zu sorgen, damit die Radler, oft Familien mit Kindern, die Orte besuchen und hier Rast machen.

Da sich niemand für das Amt des Geschäftsführers zur Verfügung stellte, übernahm Andreas Hermanns diese Aufgabe noch zusätzlich.

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Lammersdorf

13.11.2011

Wartehäuschen repariert

Der Vorstand der CDU Lammersdorf hat in der letzten Woche das Wartehäuschen der Bushaltestelle auf der Hoscheiter Straße vor dem THW optisch aufgefrischt. In zwei Arbeitsgängen wurde alte Farbe abgeschliffen und zwei Mal ein neuer Anstrich aufgetragen. Zudem wurden kleinere Ausbesserungen am Holz vorgenommen.

Das Graffiti auf der gemauerten Rückwand lies sich leider nicht ohne großen Aufwand entfernen, sodass wir nun mit der Gemeinde absprechen, ob hier ein Anstrich des Mauerwerks vorgenommen werden kann, den wir dann bei geeigneten Temperaturen nachholen wollen.

Zudem haben wir bei der Gemeinde angefragt, ob eine neue Scheibe an der Westseite als Wetterschutz eingesetzt werden kann.

Wir hoffen, dass das Häuschen in der Zukunft etwas pfleglicher behandelt wird, denn leider waren die meisten Beschädigungen und Verunreinigungen – wie andernorts auch – durch Vandalismus entstanden.


02.11.2011

CDUaktiv
Wartehäuschen wird instand gesetzt

Der Vorstand des CDU-Ortsverbands Lammersdorf hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, das Wartehäuschen der Bushaltestelle an der Hoscheiter Straße vor dem THW in eigener Initiative optisch aufzufrischen.

Wie schon 2009 bei der großen Wartehalle gegenüber der Bahnhofstraße, will die CDU Lammersdorf ihre Initiative zur Unterstützung der Gemeinde Simmerath fortsetzen und kleinere Verschönerungsarbeiten an öffentlichen Einrichtungen in Lammersdorf vornehmen.

Das Holz des Wartehäuschens ist teilweise angefault und der Lack blättert ab. In Absprache mit der Gemeinde Simmerath, soll nun frische Farbe aufgetragen, Graffity entfernt und kleinere Reparaturen durchgeführt werden.

Hierzu treffen sich die Vorstandsmitglieder am kommenden Samstag, den 5. November 2011, gegen 10 Uhr am Wartehäuschen – sofern es nicht in Strömen regnet.

Bis ca. 14 Uhr sollen die Arbeiten und der erste Anstrich fertig sein. Ein zweiter Anstrich soll dann ein paar Tage später vorgenommen werden. 

Quelle: Andreas Hermanns


OV Huppenbroich und Lammersdorf laden ein.

Hahner Straße

Bei seiner ersten Sitzung in neuer Besetzung am Donnerstag, dem 26.05.2011 im Lammersdorfer Hof, hat sich der Vorstand des CDU-Ortsverbands Lammersdorf v.a. mit organisatorischen, aber auch aktuellen Themen befasst.
Ein Thema war der schlechte Zustand der Hahner Straße. Hierzu wurde eine formlose Anfrage beim Landesbetrieb Straßenbau, NRW gestellt.

Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau.NRW bezüglich des Zustands der Hahner Straße

Antwort des Landesbetrieb Straßenbau.NRW bezüglich des Zustands der Hahner Straße

Quelle: Andreas Hermanns


OV Huppenbroich und Lammersdorf laden ein.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


die CDU-Ortsverbände Huppenbroich und Lammersdorf haben sich zu einer gemeinsamen Fahrradtour auf dem bereits fertiggestellten Teilstück des neuen RAVeL-Radweges zwischen Lammersdorf und Roetgen verabredet.


Foto mit Genehmigung des ADFC
aus der Broschüre "Deutschland per Rad entdecken".

WER FÄHRT MIT? 
 

Jeder, der Lust und Interesse hat, uns zu begleiten, ist hiermit herzlich eingeladen!
Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, egal ob CDU-Mitglied oder nicht!

Wir treffen uns am Sonntag, den 11. September 2011 um 16 Uhr direkt auf dem Radweg am ehemaligen Lammersdorfer Bahnhof.

Von hier aus fahren wir dann gemütlich bis zum ehemaligen Roetgener Bahnhof und genießen die neue Strecke.
Nach einer kleinen Rast treten wir dann gemeinsam den Rückweg nach Lammersdorf an.

Die Gesamtfahrtstrecke beträgt ca. 20 km und ist aufgrund einer gleichmäßigen durchschnittlichen Steigung von nur 2% auch für Untrainierte, Senioren und größere Kinder geeignet.

Es ist mit einer Fahrtzeit von ca. 2 Stunden inkl. Pausen zu rechnen.

Jeder fährt auf eigenes Risiko und sowohl für Fahrräder, als auch für Verpflegung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich.

Gefahren wird bei jedem Wetter, außer bei Starkregen, Sturm oder Hagel.


Simmerath-Lammersdorf-Roetgen

Ravel-Radweg: Noch gibt es viele ungelöste Fragen

01.06.2011

Ravel-Radweg-Ausbau in Lammersdorf (Foto: Münker)

Dürfen Pferde und Mofas auf dem Ravel-Radweg nutzen? An welchen Stellen hat der Rettungsdienst Zugang zur Strecke? Welcher Rettungsdienst ist zuständig - der belgische oder der deutsche?

Wird es eine einheitliche Beschilderung geben? Woher weiß der gestürzte Radfahrer, wo genau er sich befindet? Es gibt eine Vielzahl unbeantworteter Fragen zur neuen Radroute. Angesichts noch großer Probleme, die es zu lösen gilt - wie Streckenführung oder die Querungen großer Straßen - wirken diese Fragen wie die Feinschicht auf dem Radweg. Gestellt werden sie jetzt dennoch, auch wenn vielerorts noch die Tragschicht fehlt und der Weg - obwohl schon stark frequentiert - noch nicht freigegeben ist.

Auch im Roetgener Touristikausschuss wurde nachgehakt. Ausgangspunkt war ein Antrag der SPD, die die Verwaltung gebeten hat, sich mit den Roetgener Geschäftsleuten an einen Tisch zu setzen, um eine einheitliche Beschilderung im Ort und damit auch entlang der Ravel-Route und des Eifelsteigs zu planen. Die Kosten dafür sollen aber die Nutznießer der Schilder tragen. Stephan Speitkamp (CDU) begrüßte den Vorschlag, sprach sich aber für Orientierungstafeln aus, damit nicht Schilder im Wildwuchs sprießen. Der Runde Tisch mit den Geschäftsleuten soll, so der Beschluss, alsbald einberufen werden. Bürgermeister Manfred Eis betonte jedoch, dass all diese Fragen, auch die der Beschilderung, gemeinsam mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Städteregion geklärt werden müssten. Die drei Nordeifel-Kommunen müssten sich als eine Region präsentieren und intensiv mit Belgien zusammenarbeiten.

Auf die belgische Zuständigkeit verwies indes auch die Städteregion im Zusammenhang mit dem Einspruch des Naturschutzbundes Nabu gegen die Trassenführung im Bereich Paustenbach. «Dies liegt in der Kompetenz der belgischen Behörden», mochte man sich an der Zollernstraße dazu nicht weiter äußern.

Quelle: Eifeler Zeitung


Lammersdorf

26.05.2011

Aktuelle Themen diskutiert

Bei seiner ersten Sitzung in neuer Besetzung am Donnerstag, dem 26.05.2011 im Lammersdorfer Hof, hat sich der Vorstand des CDU-Ortsverbands Lammersdorf v.a. mit organisatorischen, aber auch aktuellen Themen befasst.

- RaVEL:

Es wurde über den Ausbaustand des RaVEL-Radweges berichtet, sowie über damit verbundene Probleme, z.B. bezüglich der Querungen.

Wie bereits im Rat bzw. dem zuständigen Ausschuss diskutiert, sieht auch der Vorstand in einigen Bereichen Probleme bei der Umsetzung der – auch von der StädteRegion favorisierten – Vorfahrtregelung des Radweges vor den querenden Straßen. Zudem war sich der Vorstand einig darüber, dass eine adäquate Anzahl von Parkplätzen direkt an der Strecke im Bereich Junker vorgehalten bzw. geschaffen werden muss. Eine Ausschilderung für Radtouristen zum Radweg und den Parkplätzen sollte angebracht werden.

Ein weiterer Punkt war die Schaffung eines gastronomischen Angebots direkt am ehemaligen Bahnhof. Hier sollte von Anfang an ein Kiosk, Café oder Bistro für die Radfahrer eingerichtet werden, welches auch für Besucher des Bauernmuseums, der künftigen naturkundlichen Bildungsstätte, sowie weitere Touristen und auch die Lammersdorfer Bevölkerung attraktiv ist.

Die CDU Lammersdorf steht ganz klar hinter dem Radweg und hofft, dass der Ausbau dem Zeitplan und der ursprünglichen Idee entsprechend weitergeht.

Aus diesem Grund wird der Ortsverband eine „Erstbefahrung“ nach der Einweihung veranstalten, zu der gerne auch die die CDU-Mitglieder im Gemeindeverband, sowie alle Symphatisanten eingeladen sind. Diese Befahrung wird vom Bahnhof Lammersdorf bis zum Bahnhof Roetgen und wieder zurückführen. Diese insgesamt knapp 20km sind für fast jeden zu schaffen und sollen auch gemütlich zurückgelegt werden.

Der genaue Termin hierzu wird noch vom OV Lammersdorf bekannt gegeben.


- Verkehr:

Ein weiterer Punkt war der schlechte Zustand der Hahner Straße L12 von Lammersdorf nach Mulartshütte. Der Vorstand stimmte darin überein, dass der Fahrbahnbelag in einem desolaten Zustand ist, wie auch jüngst aufgestellte Warnschilder belegen.

Daher drängt der Vorstand darauf, dass die Hahner Straße möglichst bald saniert wird. Eine formlose Anfrage hierzu beim Landesbetrieb Straßenbau, NRW wird gestellt.

Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau.NRW bezüglich des Zustands der Hahner Straße

Ein damit verbundenes Problem ist die z.Zt. starke Nutzung der L12 durch Radfahrer – zumindest zwischen den Einmündungen der Waldwege, z.B. von Raffelsbrand zur ehemaligen Kreisstraße Rtg. Dreilägerbachtalsperre.


- Erneuerbare Energien:

Als einen möglichen Beitrag zur aktuellen Diskussion der Energiewende möchte die CDU Lammersdorf noch einmal das Thema Windenergie aufgreifen.

Entgegen der oft gehörten Parole „Alternative Energien ja! Aber nicht vor meiner Haustür!“, sind vor den Haustüren der Lammersdorfer bereits acht Windräder installiert.

Hier möchte die CDU Lammersdorf ergebnisoffen über den Sinn und die Möglichkeiten einer moderaten Erweiterung dieses und anderer Windparks diskutieren.

Der Vorstand sieht – wenn dies gewollt ist – die Möglichkeit, hier wie auch am Michelshof/Buhlert die vorhandenen Windkraftanlagen zu ergänzen, indem mögliche Lücken geschlossen oder auch Randbereiche um neue Windräder ergänzt würden.

Dass dies ein sensibles Thema ist, ist dem Vorstand durchaus bewusst. Es geht uns auch ausdrücklich nicht um die Ausweisung neuer Windparks oder die uferlose Ausdehnung der vorhandenen Anlagen, sondern lediglich um die Frage, ob eine Ergänzung, wie oben beschrieben, möglich und gewollt ist. Neue Windräder sollten weder die Anwohner, noch die Natur oder die Touristen, sowie das Landschaftsbild mehr belasten, als schon vorhandene Anlagen.

Auch wenn dieses Thema in der Vergangenheit nicht weiter verfolgt bzw. abgelehnt wurde, sehen wir unter den nun neuen Zeichen der Energiepolitik hier einen möglichen konstruktiven Beitrag durch die Gemeinde Simmerath und ihrer Bürger ( Stichwort: Bürgerbeteiligung ).

Quelle: Andreas Hermanns


Lammersdorf

Tiefbauausschuss sieht Probleme beim Ravel-Radweg

20.04.2011

Befremden löste in Simmeraths Tiefbauausschuss die Mitteilung aus, dass das Straßenverkehrsamt der Städteregion es abgelehnt hatte, so zumindest die Mitteilung der Verwaltung, die Planung für die Verkehrsregelung bei Kreuzungen des Ravel-Radwegs mit Straßen vorzustellen und zu erläutern.
Stattdessen wurde nur auf verschiedene Lösungen für Querungssituationen hingewiesen, die mit den belgischen und luxemburgischen Partnern erarbeitet wurden und über den gesamten Verlauf des «Premium-Radwegs» beibehalten werden sollten.

Zwar ist die Fahrbahn an der Zufahrt zum Kämpchen in Lammersdorf schon vorbereitet für die Aufnahme
einer Schwelle, doch im Simmerather Tiefbauausschuss hielt man wenig davon, hier wie auch am Wiehweg
dem kreuzenden Radweg die Vorfahrt zu geben. Foto: Münker

Danach sollte der Radweg bei der Kreuzung mit klassifizierten Straßen und Gemeindestraßen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen vorfahrtrechtlich untergeordnet werden, bei der Kreuzung mit Wirtschaftswegen und Anliegerstraßen sollten die Benutzer des Radwegs das Vorfahrtrecht erhalten. Ergänzend sollten beidseitige Rampen bei den Kreuzungen auf den Anliegerstraßen den Verkehr bremsen.

Der Tiefbauausschuss aber sah in Lammersdorf vor allem bei der Querung des Radwegs mit dem Wiehweg sowie bei der Einfahrt zum Kämpchen erhöhte Unfallgefahr, wenn man den viel befahrenen Straßen das Vorfahrtrecht nehme. Dazu wusste ein Ausschussmitglied, dass im Nachbarland Belgien sogar für Wirtschaftswege das Vorfahrtrecht vorgesehen sei.

Wenig Verständnis hatte man dafür, dass die Radfahrer so von Kreuzung zu Kreuzung mit wechselnden Vorfahrtsituationen rechnen müssten.

Die Radfahrer müssten, wie auch sonst überall, auf die Verkehrsbeschilderung achten, sah Beigeordneter Roger Nießen.

Mit den Stimmen von CDU und FDP stimmte der Ausschuss zwar schließlich der Planung der Städteregion für die vier Kreuzungen in Lammersdorf zu, allerdings mit dem Zusatz, dass diese auch für eventuelle Folgen (Unfälle) verantwortlich sei.

Quelle: Eifeler Zeitung


Lammersdorf

Vom Radweg direkt ins Museum:
Neuer Halt an der Ravel-Route


15.04.2011

Aus dem alten Bahnhof in Lammersdorf wird ein Haltepunkt an dem neuen Ravel-Radweg. Im Bereich zwischen dem Kastanienbaum und dem kleinen Stationsgebäude wird ein Rastplatz angelegt.

Das Bahnhofsgebäude soll einem Rastplatz für die Touristen auf der Ravel-Route weichen,
mit Anschluss an das Bauernmuseum. Foto: P. Stollenwerk


Der Strukturausschuss des Gemeinderates hat nun die Verwaltung beauftragt, die Fläche anzupachten und darüber mit der Belgischen Bahngesellschaft SNCB einen Vertrag mit einer Laufzeit von maximal neun Jahren abzuschließen. Geplant ist, das ehemalige Bahnhofsgebäude abzureißen und die Fläche bis zum Kastanienbaum als Rastplatz herzurichten. Die etwa 1000 Quadratmeter große Fläche grenzt direkt an das Grundstück des Bauernmuseums.

Ein weiterer Plan der Gemeinde Simmerath: Auf einem Grundstück neben dem Bauernmuseum soll ein Neubau errichtet werden, um darin die Naturkundliche Bildungsstätte unterzubringen. Das Grundstück gehört der Firma Junker und liegt auf belgischem Hoheitsgebiet der Gemeinde Raeren. Denkbar ist auch, dass die Gemeinde dieses Grundstück gegen ein anderes tauscht.

Förderung einkalkuliert

Im nächsten Jahr soll das Haus dann gebaut werden, die Einrichtung ist für 2013 vorgesehen. Das Projekt ist auf rund 250000 Euro veranschlagt, die Gemeinde rechnet dabei mit eine 50-prozentigen Förderung.

Bislang war die Naturkundliche Bildungsstätte im Flur der Grundschule Lammersdorf untergebracht. Wegen Baumaßnahmen in der Schule musste die naturkundliche Sammlung mit mehr als 250 Exponaten aus der Eifeler Tierwelt ausgelagert werden.

Mit dem Bauernmuseum zusammen würde eine Naturkundliche Bildungsstätte gleich nebenan eine neue Attraktion für Naturfreunde, Touristen und heimatkundlich interessierte Bürger bedeuten. Im Museum erzählen über 3000 Exponate von der harmonischen, aber auch beschwerlichen Lebensweise früherer Generationen. Ausgestellt sind zahlreiche Gerätschaften aus der Zeit der Vorfahren. Für Radfahrer auf der Ravel-Route (das gilt vor allem für Familien und andere Gruppen) regen Bauernmuseum und Naturkundliche Bildungsstätte zu einer Pause auf dem Rastplatz und zu einem Besuch der beiden Einrichtungen an.

Vom Bahnhof in Roetgen bis zum Bahnhof in Lammersdorf ist es auf dem Radweg 8,9 Kilometer weit, bis zum Bahnhof in Konzen ist die Strecke 4,6 Kilometer lang. Das Bahnhofsgebäude in Lammersdorf wurde Mitte der 1950er Jahre abgerissen, seither genügte ein kleines Stationsgebäude, das inzwischen aber total verkommen ist und abgerissen wird, um dann auf der Fläche bis zum Kastanienbaum den Rastplatz einzurichten.

Erster Abschnitt bald fertig

Die Gleise sind längst abgebaut, ein Stück der alten Trasse auf dem Bahnhofsgelände ist bereits geteert. Der 1. Abschnitt der Route von Raeren bis Lammersdorf soll planmäßig Anfang Juni fertig sein, der 2. Abschnitt zwischen Lammersdorf und Kalterherberg (15,5 km) wird derzeit vorbereitet. (rpa)

Quelle: Eifeler Zeitung


Simmerath-Lammersdorf

Führt Radweg zur Revolution?
An einigen Stellen, an denen die Ravel-Route die Straßen kreuzt, sollen Velos stets Vorfahrt haben. In Simmerath wird die Planung skeptisch gesehen.

24.03.2011

Von Christoph Classen

Sollte der Ravel-Radweg tatsächlich so verwirklicht werden, wie es die derzeitige Planung vorsieht, dann führt er zu einer Revolution der Straßenverkehrsordnung. Einer kleinen zumindest, wenigstens an einigen Stellen. Dort nämlich, wo die Route Straßen quert, die von verhältnismäßig wenigen Autos befahren werden, sollen Radler bedingungslos Vorfahrt haben. In der jüngsten Sitzung des Simmerather Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalauschusses (TVDA) sorgten die Pläne Pläne für eine lebhafte Diskussion. Der Reihe nach.

Die Ravel-Route soll nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2012 auf einer Gesamtlänge von etwa 130 Kilometern die Städte Aachen, Monschau, St. Vith und Ulfingen miteinander verbinden. Dabei führen 28,5 Kilometer über das Gebiet der Städteregion. Letztere steuert 650 000 Euro zur Realisierung des Projekts bei, das voraussichtlich mit Gesamtkosten in Höhe von 11,3 Millionen Euro zu Buche schlägt. 5,1 Millionen Euro fließen aus Mitteln der EU.

Investitionen, die sich lohnen sollen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg sprach beim ersten Spatenstich von einer „Flagschiffradroute“, die es „als Rückgrat des Fahrradtourismus“ zu etablieren gelte. Schön und gut, so der einhellige Tenor der Mitglieder des TVDA, gegen das Projekt habe man ja generell nichts einzuwenden, im Gegenteil. Aber die uneiheitliche Regelung der Vorfahrt, die an manchen Stellen den motorisierten Verkehr und an anderen die Fahrradfahrer bevorzugt, wurde parteiübergreifend als Problem gesehen.

Die Vorfahrt für Radfahrer widerspreche dem „allgemeinen Verkehrsgefühl“, es werde dadurch „auf den Kopf gestellt“, sagte Franz-Josef Hammerstein (SPD). Gefährliche Situationen an den Querungsstellen seien programmiert. Jens Wunderlich (CDU) teilt die Bedenken. Er sagte: „Wir müssen klären, wie das woanders läuft. In Roetgen zum Beispiel.“

Von Seiten der Verwaltung wurde hervorgestrichen, dass es für Simmerath keine Sonderregelung gebe. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass die uneinheitliche Vorfahrtsregelung für den gesamten Verlauf der Route auf dem Gebiet der Städteregion gilt.

Konkret geht es im Falle Simmeraths um Querungsstellen an der B 399 in Höhe Hoscheiter Straße/Bahnhofstraße, am Wiehweg, Im Venn und Im Brand (alle Lammersdorf). Geplant ist, dass zukünftig allein an der Bundesstraße Autofahrer Vorfahrt vor den Velos haben werden. An den anderen drei Stellen wird es dagegen freie Fahrt für Radler geben. Dort wo die Route die Straßen quert soll dies durch Rampen – 12 Zentimeter hoch, bis zu 1,70 Meter lang – verdeutlicht werden.

Der Vorschlag von Marc Topp (SPD) in die nächste Sitzung einen Vertreter der Städteregion einzuladen, der über die Beweggründe der Vorfahrtsregelung aufklärt, fand eine einstimmige Mehrheit. „Ich gehe davon aus, dass die Planer sich über diesen Punkt Gedanken gemacht haben“, sagte der Beigeordnete Roger Nießen.

Damit liegt er richtig. „Wir haben uns da lange, lange, lange Gedanken gemacht“, sagt Manfred Strang auf Anfrage unserer Zeitung. Strang ist bei der Städteregion als Projektleiter für die Ravel-Route zuständig und erklärt, wie es zu der gemischten Vorfahrtregelung gekommen ist.

Letztlich ausschlaggebend seien eine Empfehlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und der der eigene Anspruch an das Projekt. „Wenn man alle 300 Meter anhalten muss, wird das kein Premium-Radweg“, sagt Strang.

Er betont allerdings, dass er die in Simmerath vorgebrachten Bedenken nachvollziehen könne, gleichsam sagt der Projektleiter, dass man alles tue, damit sie sich im Nachhinein nicht als begründet erweisen. So würde jede Querung unübersehbar markiert und beschildert. „Und jeder Radfahrer ist eben ein Verkehrsteilnehmer, der die Augen offen halten muss“, sagt Strang. Er würde sich auch auf der Ravel-Route gegenseitige Rücksichtnahme wünschen. Revolution klingt anders.

Quelle: Eifeler Zeitung



Ländlicher Raum leidet unter Mittelkürzung
Bei der CDU Lammersdorf ging es auch um die von der Landesregierung beschlossene Kürzung der Abwasserbeihilfe.
Mittel für den Neubau der Naturkundliuchen Bildungsstätte im Haushalt bereit gestellt.

20.03.2011

Die Neuwahl des Ortsverbandsvorstandes stand bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes im „Lammersdorfer Hof“ als Hauptpunkt auf dem Programm. Mit Andreas Hermanns wurde dabei ein neuer Vorsitzender gewählt. Mit Arndt Schiffler wählten die Mitglieder gleichfalls einen neuen Stellvertreter.

Andreas Hermanns (Bildmitte) ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Lammersdorf.
Foto: Hoffmann

Der bisherige Vorsitzende Guido Nußbaum hatte zunächst die Versammlung eröffnet und als Gäste Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, vom Städteregionstag Hans-Josef Hilsenbeck, Bernd Goffart als Gemeindeverbands-Vorsitzenden und Ortsvorsteher Robert Johnen begrüßt. Dieser wies in einem Rückblick unter anderem darauf hin, dass auf dem Dorfplatz die Fläche für das Festzelt vergrößert wurde, die Sonntagstraße eine neue Fahrbahn erhalten habe, dies demnächst auch für die Stüttgesgasse ansteht und für die Naturkundliche Bildungsstätte, die am Bauernmuseum neu errichtet werden soll, Mittel im Haushalt für 2011 zur Verfügung stehen.

Bernd Goffart würdigte zu Beginn seiner Ausführungen zuerst die Arbeit von Guido Nußbaum und kam dann auf die Haushalts- und Schuldensituation des Landes zu sprechen, unter dem vor allem der ländliche Raum leiden müsse. Hiervon sei auch die Gemeinde Simmerath mit 1,45 Millionen Euro weniger Schlüsselzuweisungen stark betroffen. Goffart führte hierzu weiter an, dass die Abwassergebühren-Beihilfen in diesem Jahr auf vier und im nächsten Jahr auf zwei Millionen Euro zurückgefahren werden, so dass steigende Abwassergebühren in der Gemeinde Simmerath die Folge sei.

Der Gemeindeverbandsvorsitzende sprach in dem Zusammenhang von einer unverantwortlichen Schuldenpolitik der Landesregierung.

Bürgermeister Hermanns machte hiernach auf die Bedeutung des Industriestandortes Lammersdorf mit der Firma Junker nebst Tochter Induga für die ganze Region aufmerksam. Außerdem rührte er auch noch einmal die Werbetrommel für die neue Schwimmhalle in Simmerath, die Mitte nächsten Jahres eröffnet werden soll und sprach dazu von einer Investition für die Zukunft.

Hans-Josef Hilsenbeck nahm schließlich kurz zum schwelenden Konflikt zwischen Städteregion und Stadt Aachen Stellung. Er geht davon aus, dass das Modell Städteregion letztlich erfolgreich sein wird. (ho)

Quelle: Eifeler Zeitung


Hermanns zum Vorsitzenden gewählt
Ein Neuer an Lammersdorfs CDU-Spitze. Nachfolger von Guido Nußbaum.

An ein neues Gesicht müssen sich die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Lammersdorf gewöhnen.

Am Donnerstagabend wurde auf der Mitgliederversammlung im „Lammersdorfer Hof“ Andreas Hermanns zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Hermanns trat die Nachfolge von Guido Nußbaum an, der nicht mehr für den Vorsitz des Ortsverbandes kandidierte. Der aus Stolberg stammende 39-jährige Andreas Hermanns ist von Beruf Polizeibeamter und wohnt seit gut drei Jahren in Lammersdorf.

In die Eifel hatte es ihn aber schon vor elf Jahren verschlagen, als er in Huppenbroich seine Zelte aufschlug.

Dort wurde er auch politisch aktiv, trat 2003 in die CDU ein und war danach sachkundiger Bürger im Umweltschutz-, Forst- und Agrarausschuss sowie im Generationen-, Schul- und Sozialausschuss der Gemeinde Simmerath.

Dass Hermanns auf lokalpolitischer Ebene kein unbeschriebenes Blatt ist, zeigt sich auch daran, dass er in Huppenbroich als Geschäftsführer im Vorstand tätig war und an der Erneuerung der Dorfmitte mitwirkte. (ho)

Quelle: Eifeler Zeitung

 
 

Die Bildungsstätte als Aushängeschild

11.02.2011

Einen umfassenden Überblick über die Flora und Fauna in der Nordeifel gibt die naturkundliche Bildungsstätte Nordeifel. Über 100 Exponate sollen dazu dienen, das Naturverständnis fördern, so hat es der unlängst verstorbene Oberförster Jürgen Mueller, der Initiator der Bildungsstätte, einmal gesagt.

Viele Jahre war die Sammlung im Flur der Grundschule in Lammersdorf untergebracht. Wegen Baumaßnahmen musste die Ausstellung, zu der auch eine hervorragende Schmetterlingssammlung gehört, vor den Sommerferien 2007 abgebaut werden. Seither wird sie zwischengelagert, lediglich eine Vitrine ist in der Schule verblieben.

Dieser wenig zufrieden stellende Zustand soll nach dem Willen der Gemeinde Simmerath in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Das vor dem Bauernmuseum Lammersdorf liegende Grundstück (li.), das zum Gebiet der Gemeinde Raeren gehört,
ist als Standort für die Naturkundliche Bildungsstätte im Gespräch.Foto: P. Stollenwerk


Geplant ist, in direkter Nachbarschaft zum Bauernmuseum Lammersdorf neue Räumlichkeiten und damit ein weiteres touristisches Aushängeschild für Simmerath zu schaffen. Die Angliederung an das Bauernmuseum würde Synergieeffekte schaffen, zudem wäre die Lage unmittelbar am künftigen Ravel-Radweg ideal.

Während die Gemeinde den Prozess um die grundsätzliche Realisierbarkeit des Projektes bereits eingeleitet hat, herrscht auf politischer Ebene noch keine Einmütigkeit.

Im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Haushaltsdebatte ließ CDU-Fraktionssprecher Bruno Löhrer keinen Zweifel daran, dass der Bau der naturkundlichen Bildungsstätte neben dem Bauernmuseum eine für das Image der Gemeinde und für Touristen «notwendige Investition»Ô darstelle. Voraussetzung sei allerdings eine entsprechende Zuschussgewährung.

SPD-Fraktionssprecher Gregor Harzheim bezeichnete solche Überlegungen allerdings als «Wunschkonzert». Er sprach von 250000 Euro Kosten bei 90.000 Euro Zuschuss. Auch wenn es bedauerlich sei, dass die Sammlung nicht angemessen präsentiert werden könne, dürfe die Gemeinde nicht «umgebremst» mehr Geld ausgeben als vorhanden sei.

Aus Sicht der Gemeinde Simmerath ist über die Finanzierung noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. «Erklärtes Ziel» sei es, dass die Belastung des Gemeindehaushaltes «so gering wie möglich» ausfallen soll, erklärt Ulrike Lange-Wiemers, die Referentin von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf Anfrage.

Die Gemeinde habe daher eine Reihe von Kooperationspartnern ins Boot geholt, um innerhalb einer Projektgruppe ein Konzept für die naturkundliche Bildungsstätte zu erarbeiten. Zielgruppen, Didaktik und die Gestaltung der Ausstellung sollen dabei eine Rolle spielen. Mit Hilfe eines Fachplaners soll das Konzept dann verfeinert und die passende Förderkulisse ausgewählt werden. Sowohl das Leader-Programm wie auch eine Interreg-Förderung kommen hier als Möglichkeiten in Betracht. Ulrike Lange-Wiemers: «Die konkrete Synopse der Förderprogramme kann erst nach Erstellung des musealen Konzeptes erfolgen.»

Auch der zunächst einmal der erforderliche Grundstückstausch bzw. -ankauf ist abhängig von der Förderkulisse und den entsprechenden Beschlüssen des Fachausschusses.

Das Grundstück liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Raeren, weshalb auch die deutschsprachige Gemeinschaft in Person von Minister Karl-Heinz Lambertz und Tourismusministerin Isabelle Weykmans, die dem Projekt sehr positiv gegenüberstehen, zu den Kooperationspartnern gehören.

Quelle: Eifeler Zeitung (P.St.)




Sascha Schlepütz



Marco Scherner

Gegen die Stimmen der SPD
CDU für naturkundliche Bildungsstätte
in Lammersdorf

Entgegen der SPD ist die CDU der Meinung, dass der Bau der naturkundlichen Bildungsstätte neben dem Bauernmuseum in Lammersdorf für das Image der Gemeinde und als Angebot für Touristen eine notwendige Investition ist. Sie wird direkt am RAVEL-Radweg ein Touristen-highlight in der Gemeinde werden. Diese Investition soll aus unserer Sicht allerdings nur bei entsprechender Zuschussgewährung und nach Beratung im entsprechenden Fachausschuss begonnen werden.




Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen kann die Interessen der Bürger gut nachvollziehen und unterstützte „die unbedingte Notwendigkeit einer Haltestelle.“

Beschlossen wurde, den Antrag auf Einrichtung einer Bushaltestelle mit Haltebuchten an der Bergstraße zu stellen.

Simmerath-Lammersdorf

17.12.2010

Bürger wünschen sich Bushaltestelle an der Bergstraße
Schwieriges Projekt in Lammersdorf. Nahverkehrsplan für die Jahre 2011 bis 2015 wird in diesen Wochen aufgestellt.

Mehr Linienbusse zwischen Erkensruhr und Hirschrott werden in Zukunft wohl nicht eingesetzt werden, und auch in Huppenbroich darf man unter dem Strich froh darüber sein, dass die sporadisch auftauchenden Busse nicht ganz verschwinden.

Der öffentliche Personennahverkehr in der Eifel, sieht man einmal vom Pendlerverkehr ins Oberzentrum Aachen ab, ist eher schwach ausgelastet, und Geisterbusse auf den Eifeler Straßen sind nichts Ungewöhnliches.

Kein weiterer Abbau

Unter diesen Voraussetzungen muss man in der Gemeinde Simmerath zufrieden damit sein, wenn das vorhandene Angebot erhalten bleibt und nicht weitere unrentierliche Fahrten abgebaut werden. So lautet auch einer Eckpunkte im Nahverkehrsplan für die Städteregion Aachen für die Jahre 2011 bis 2015, der in diesen Wochen aufgestellt und fortgeschrieben wird.

Bei diesem Prozess werden auch die Kommunen beteiligt, um ihre Wünsche einzubringen.

Ein sehr konkreter Wunsch ist aus Lammersdorf an die Gemeinde herangetragen worden: Über 70 Bürger aus dem Bereich Bergstraße/Auf der Ley/Auf dem Dresch haben sich per Unterschrift dafür ausgesprochen, dass an der unteren Bergstraße eine neue Bushaltestelle angelegt wird.

Dieser Wunsch der Bürger führte in der Sondersitzung des Strukturausschusses im Rahmen der Beratung des Nahverkehrsplans zu einer angeregten Diskussion.

Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen kann die Interessen der Bürger gut nachvollziehen und unterstützte „die unbedingte Notwendigkeit einer Haltestelle.“ Auch im Ausschuss fand die Anregung durchweg Zustimmung, allerdings wurde ernsthaft darauf hingewiesen, dass sich die neue Haltestelle nicht nur in einer topografisch schwierigen Lage (Steigungsstrecke) befindet, sondern auch an einer verkehrsreichen Straße.

So will man sich an dieser Stelle auch nicht auf Experimente einlassen. Weder die Einrichtung einer provisorischen Haltestelle als Testlauf noch die Einrichtung einer Haltestelle ohne Busbuchten kam für den Ausschuss in Frage. Alex Stiel (CDU): „Ohne Haltebuchten wären an der Bergstraße Rückstaus und Verkehrsbehinderungen vorprogrammiert.“ Für die Einrichtungen der Haltestelle seien „etlichen Vorplanungen“ erforderlich. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns riet zu einer wohl überlegten Vorgehensweise, „nicht dass wir uns neues Gefahrenpotential schaffen.“ Da die neue Haltestelle beiderseits der Bergstraße eingerichtet würde, müsse im Zusammenhang mit einer neuen Bushaltestelle auch die Frage der Straßenquerung berücksichtigt werden. Mit dem Straßenverkehrsamt und dem Landesbetrieb Straßenbau müsse intensiv verhandelt werden. „Eine neue Haltestelle ist nicht in drei Monaten umsetzbar“, meinte der Bürgermeister an die Adresse der Anlieger. Einstimmig beschlossen wurde dann, den Antrag auf Einrichtung einer Bushaltestelle mit Haltebuchten an der Bergstraße zu stellen.

Ansonsten enthält der Nahverkehrsplan 2011 - 2015 eine Vielzahl von Empfehlungen mit unterschiedlicher Priorität. Auch der von Siegfried Lauscher (SPD) erneut ins Gespräch gebrachte Wunsch für eine Bushaltestelle im Gewerbegebiet Rollesbroich gehört zu diesen Empfehlungen und findet somit Berücksichtigung.

Für Klaus Stockschlaeder (Grüne) gehört zur Aufstellung eines Nahverkehrsplans auch eine konkrete Erhebung, wie stark bestimmte Linien frequentiert werden, und für Hermann-Josef Bongrad gehört es zu den Schwächen des öffentlichen Nahverkehrs, dass dieser sich noch zu sehr „in den alten kommunalen Strukturen“ bewege. Insbesondere im Hinblick auf das Besucherverhalten im Nationalpark Eifel müsste z. B. mit Heimbach „eine sinnvolle Verknüpfung“ erfolgen.

Birgit Krücken, die im Simmerather Strukturausschuss für den AVV den Nahverkehrsplan vorstellte, erläuterte, dass genau dieser Punkt Gegenstand der Diskussion in einem entsprechenden Arbeitskreis sei. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung (P.St.)


17.09.2010

Keine Maßnahmen zur Verbesserung der
Verkehrssituation notwendig

«Ich hätte mir bessere Ergebnisse für Lammersdorf gewünscht», kommentierte Marc Topp (SPD) im Simmerather Verkehrsausschuss jetzt das Ergebnis einer Zusammenkunft der Verkehrskommission. Zur Debatte standen dabei eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Lammersdorf.

Zusammengetragen wurden die Vorschläge bei einer Bürgerversammlung im April 2009; anschließend hatte die SPD-Fraktion beantragt, über die Anregungen zu beraten.

Keine unfallträchtigen Stellen

Die Fazit in der Verkehrskommission fiel aus Lammersdorfer Sicht enttäuschend aus. So erkannte die Polizei mangels unfallträchtiger Stellen «keinen Handlungsbedarf, und auch das Straßenverkehrsamt der Städteregion Aachen stellte eine «unauffällige Unfallsituation» fest, wenngleich die Bereitschaft der Bürger, sich mit der Verkehrssituation in Lammersdorf zu beschäftigen, begrüßt wurde.

Für möglich erklärt wurde allerdings die Überwachung durch mobile Geschwindigkeitsmessungen. Sollten diese nicht zum Erfolg führen, ließe sich über Fahrbahnverengungen, Fahrbahnversätze oder alternierende Parkstände reden, die allerdings nicht die Leistungsfähigkeit einer klassifizierten Straße beeinträchtigen dürften, so die Verkehrsexperten.

Eine weitere stationäre Messstelle in der Bergstraße ist nach Einschätzung des Straßenverkehrsamtes nicht realisierbar, weil die aktuelle Rechtsprechung solche Maßnahmen nur noch an Unfallhäufungsstellen oder vor Kindergärten oder Schulen zulässt.

Für die Einrichtungen von weiteren Querungshilfen, was auch von Bürgern angeregt wurde, müsse der Bedarf nachgewiesen werden.

Marc Topp regte an, mobile Tempomessungen auf der Bergstraße (in Höhe auf der Ley) vorzunehmen, wie auch auf der Jägerhausstraße. Für eine gute Maßnahme halte er es auch, auf die Hoscheiter Straße leichte erhöhte weiße Querbalken aufzutragen - als Erinnerung für die Autofahrer, vom Gas zu gehen.

Lammersdorfs Ortsvorsteher Robert Johnen regte an, am Ortseingang Bergstraße eine LED-Leuchte mit dem Hinweis auf 50 km/h zu errichten. Nachdem die Querungshilfe vor der Firma Junker entfernt worden sei, sollte hier der Hinweis «Vorsicht Fußgänger!» angebracht werden, so der Ortsvorsteher.

Der Verkehrsausschuss kam überein, dass die Lammersdorfer Ratsvertreter weitere Detailfragen im Dialog klären sollten. Dieses Ergebnis werde dann als Grundlage für die Beschlussfassung im Simmerather Rat dienen.

Quelle: Eifeler Zeitung




Problem mit der Verlegung der Bushaltestelle

(Mü) | 05.03.2010

CDU-Vorsitzender Guido Nußbaum (Mitte) dankte Marianna Stiel und Manfred Offermann für ihr langjähriges Wirken im Gemeinderat. Foto: Dieter Münker

Die Ehrung zweier Ratsmitglieder, die zehn und mehr Jahre in den Reihen der CDU-Fraktion die Interessen des Ortes im Gemeinderat vertreten hatten, stand im Mittelpunkt der CDU-Mitgliederversammlung in Lammersdorf.

Marianna Stiel gehörte dem Rat von 1989 bis 2004 an, war auch Stellvertreterin des Bürgermeisters, arbeitete dann noch eine Wahlperiode als sachkundige Bürgerin mit. «Wenn sie etwas sagte, dann war Ruhe im Saal,» würdigte Vorsitzender Guido Nußbaum ihre sachkundigen Beiträge in Fraktion und Rat.

Marianna Stiel bekannte, in ihrer politischen Tätigkeit viel gelernt zu haben, so auch Niederlagen hinzunehmen. Allerdings wagten sich viel zu wenige Frauen in die Politik, bedauerte sie und forderte die Männer auf, ihren Frauen «den Rücken zu stärken, dass sie diesen Schritt wagen.»

Zehn Jahre gehörte Manfred Offermann dem Rat an, vertrat Lammersdorf in dieser Zeit auch als Ortsvorsteher: «Es war eine schöne Zeit,» bekannte er, «aber irgendwann sollte man Jüngeren Platz machen.»

Viel Arbeit lag hinter der Lammersdorfer CDU im Wahljahr, betonte Vorsitzender Guido Nußbaum in seinem Rechenschaftsbericht, und wenn man auch in Lammersdorf Stimmen bei der Kommunalwahl verloren habe, so war er doch optimistisch, dass man sie in den nächsten Wahlen wieder zurückholen könne. Als Dank an die vielen Helfer plant der Ortsverband einer Wahlhelferparty.

Die Freude über den neuen Anstrich für die Wartehäuschen habe nicht lange gewährt, bedauerte er, denn inzwischen sei es von unbekannter Hand erneut «verziert» worden.

Robert Johnen berichtete aus der Arbeit im Gemeinderat von einem neuen Straßenbelag für die Stüttgesgasse einem Wartehäuschen an der Jägerhausstraße, Bemühungen, die Verkehrssicherheit auf der Straße zwischen Lammersdorf und Rollesbroich zu verbessern und der Verlegung der Schulbushaltestelle Richtung Vossenack in die Waldsiedlung, doch nun sperre sich der Busunternehmer. Anträge liefen, Mittel für eine Flutlichtanlage auf dem Ausweichsportplatz des TuS bereitzustellen, ebenso für eine energetische Sanierung des Feuerwehrgerätehauses.

Optimistisch zeigte er sich, dass auch die restliche Ortslage bei der notwendigen Untersuchung der Kanalanschlüsse auf Fremdwassereinträge und einer anschließenden Sanierung als Pilotprojekt ähnlich stark gefördert werde wie die bisherigen Arbeiten in Lammersdorf.

Ähnlich zuversichtlich äußerte sich später Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, dennoch kämen auf die Grundstückseigentümer «erkleckliche Beiträge» zu; die bisherige Sanierung habe aber gezeigt, dass «Handlungsbedarf» bestehe.

Erhebliche Mittel steckt die Städteregion Aachen als Nachfolger des Kreises in die Sanierung der Kreisstraßen 19 und 20, berichtete aus dem Städteregionstag Hans-Josef Hilsenbeck. In diesem Jahr ist zunächst die Kreisstraße 19 in Lammersdorf mit einer Fahrbahnerneuerung an der Reihe, von der Kirchstraße bis hinter die Kurve, dazu Ausbesserungen der Fahrbahnschäden bis zum Ortsbeginn von Simmerath, und eine Fahrbahnerneuerung an der Kreisstraße 20 im Bereich des Schullandheims. Die Fahrbahnerneuerung durch Bickerath und bis hin zum Kreisverkehr am Kapellchen folgt dann in den kommenden Jahren. Da man hier dann auch einen Geh- und Radweg anlegen will, wird dieser zweite Bauabschnitt erheblich teurer.

Allerdings müssen vorher noch offene Fragen geklärt werden, sowohl beim Grunderwerb wie auch bei der Kostenbeteiligung der Gemeinde Simmerath.

Quelle: Eifeler Zeitung


Vier Geschwindigkeitsanzeigetafeln in der Gemeinde

RWE hat der Gemeinde den Einsatz von Geschwindigkeitsanzeigetafeln angeboten.

Diese Tafel zeigt die aktuelle Geschwindigkeit des sich nähernden Fahrzeuges mit Leuchtziffern an, speichert die Geschwindigkeit sowie Zahl und Zeitpunkte der Durchfahrten.

Die Erfassung der Verkehrsdaten erfolge anonym und nur zu statistischen Zwecken, versicherte die Verwaltung dem Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschuss am Dienstag.

Punkte an denen die Tafel angebracht werden soll: Lammersdorf - B 399 - Hoscheiter Straße/Auf der Harth, Lammersdorf - B 266 - Bergstraße/Auf der Ley, Rollesbroich - K 32 - Dürener Straße/Am Bachhof und Kesternich - B 266 - Bundesstraße/Südstraße.

Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer plädiert für die Aufstellung eines "Starenkastens" an der Monschauer Straße Witzerath /Strauch.


Bushäuschen in neuem Glanz
CDU-Ortsverband Lammersdorf verpasst
der Wartehalle einen neuen Anstrich

27.07.2009

Lammersdorf. „Hier macht das Warten auf den Bus jetzt wieder richtig Spaß“, lautet das Urteil eines Fahrgastes nach der gründlichen Reparatur und Erneuerung der Lammersdorfer Wartehalle an der Haltestelle Bahnhofstraße.

Die Lammersdorfer Wartehalle an der Haltestelle Bahnhofstraße wurde nun repariert und erneuert. Foto: Manfred Schmitz

Vor sechs Wochen hatte der Vorstand des Lammersdorfer CDU- Ortsverbandes mit funktionaler Ertüchtigung und optischer Verschönerung des in den 1960- er Jahren errichteten und arg von Verwitterung, Graffitizeichnungen und Verschmutzung gezeichneten Unterstandes zum Schutz gegen Wind und Wetter begonnen (wir berichteten), nun strahlt das Häuschen wieder in freundlichen Farben, solidem Material und Inventar und lädt zum Platz- nehmen ein.

Rund 60 Stunden intensiver Handarbeit wandten die durchschnittlich fünf an der Aktion beteiligten Unions-Vorständler auf, um aus dem ramponierten Bau wieder ein Schmuckstück zu machen. Etwa die gleiche Stundenzahl wie die der Ehrenamtler, errechnete Simmeraths Bürgermeister Hubert Breuer, „trugen auch unsere Gemeindearbeiter zum Gelingen des Projektes bei“. Breuer hob das partnerschaftliche Engagement der Kommunalpolitiker hervor: „Ohne ehrenamtliche Initiativen wie diese könnte die Gemeinde manches sinnvolle und notwendige Projekt nicht realisieren.“ Die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen beinhalteten unter anderem ausgiebige Hochdruckreinigung, das Mauerwerk war mit Fassadenfarbe von Grund auf zu streichen, die Holzverschalung zweimal fachmännisch mit Glasur zu überziehen. Fassadenplatten, Dachverkleidung und Türen wollten zudem mit Lack und Schutzmitteln gegen aggressive Witterung gefeit sein. „Auch nach den Sommerferien“, denkt die Freiwilligen-Kolonne schon voraus, „möchten wir uns weiteren Vorhaben zum örtlichen Allgemeinwohl widmen. Lammersdorf hat noch mehr ramponierte Häuschen und andere Flecken, die es zu sanieren lohnt.“ (M. S.)

Quelle: Eifeler Zeitung


CDU-Lammersdorf packt an ...
Wartehalle wird wieder gastlicher

von links nach rechts: Marco Scherner, Robert Johnen, Guido Nußbaum, Sascha Schlepütz, Arndt Schiffl er, Ralf Baumhöfer, Manfred Offermann

(M.S.) | 28.06.2009

Rund 50 Jahre stand ein Wartehäuschen im Dienste öffentlichen Nahverkehrs an Lammersdorfs Bahnhofstraße, nahe dem Bahnübergang. Doch der einst sichere und saubere Schutz der Busfahrgäste vor Wind und Wetter war in des Wortes wahrer Bedeutung in die Jahre gekommen.

Sein Mauerwerk und das Dach waren marode geworden, die Graffiti-Sprüher und Sprücheschmierer hatten den Rest besorgt. Aus einem früher funktionalen Stück Lammersdorfer Infrastruktur war ein Schandfleck geworden. Der Aufenthalt im Innern wurde nicht selten von dort deponiertem Unrat und üblem Geruch vergrault.

Diese Situation ließ den den CDU-Ortsverband Lammersdorf nicht länger ruhen. Vorsitzender Guido Nußbaum: «Wir wissen, dass die Gemeinde Simmerath finanziell nicht auf Rosen gebettet ist - also packen wir zum Allgemeinwohl an und unterstützen die Kommune!»

Mit diesen Worten griff eine siebenköpfige Handwerkerkolonne zu Hacke, Schaufel und Stemmeisen, um bei schwüler Gewitterstimmung mit schweißtreibenden Abbruch- und Bedachungsarbeiten wie Rundumsanierung des Unterstandes zu beginnen. Ein beträchtliches Stück Mauerwerks war zunächst zu begradigen.

Bis zum letzten Pinselstrich der aufwendigen Instandsetzung und Ortsverschönerungs- Maßnahme dürften, schätzt Lammersdorfs Ortsvorsteher Manfred Offermann, dank vereinten Kräften «höchstens drei Wochen vergehen». Danach soll der Aufenthalt im neu gestalteten und aufgewerteten Teilbereich der Wartehalle keine Zumutung mehr sein.

In Kürze, teilte Offermann überdies mit, werde auch die Straßenverbindung zwischen Wollerscheid und Mittelvenn fertiggestellt sein. Und ein weiteres Projekt warten schon auf Nußbaum und seine Parteifreunde: Die Wartehalle an der Schule soll im gleichen Glanz erstrahlen wie das Gebäude am Bahnübergang.

Quelle: Eifeler Zeitung


Die Olchis und der Beigeordnete
Karl-Heinz Hermanns liest am Tag des Buches vor.
Spende für Grundschule.

Lammersdorf. Ein kleiner Junge wusste Bescheid: „Olchis spielen gerne im Schlamm und essen viel Müll.“ Und was die Jungen und Mädchen noch erfuhren: Olchis hören, dass Regenwürmer rülpsen und Ameisen husten.

Mit Karl-Heinz Hermanns kamen die Olchis, das sind kleine grüne Wesen, in den Kindergarten St. Johannes in Lammersdorf. Für Hermanns, Beigeordneter der Gemeinde Simmerath, war der internationale „Tag des Buches“ ein guter Grund, den katholischen Kindergarten zu besuchen und den Kindern dort eine Geschichte vorzulesen.

Die scheidende Kindergartenleiterin Maria Lennartz (hinten, 2. v. re.) mit Nachfolgerin Yvonne Hamacher, Vorleser Karl-Heinz Hermanns im Kreis der Kinder und Vertretern der CDU Simmerath. Foto: Palm

Ein weiterer Grund des Besuches: Der CDU-Ortsverband, vertreten durch Ortsvorsteher Manfred Offermann, Sascha Schleepütz und Marco Scherner, brachte dem Kindergarten ein Geschenk: drei große Spiegel, jeweils etwa 1,50 Meter mal 1,20 Meter groß. Die Spiegel werden im Foyer des Kindergartens angebracht.


800 Euro Spende für die Kalltalschule Lammersdorf

 

von links nach rechts: Arndt Schiffler, Marco Scherner, Robert Johnen, Guido Nußbaum, Herpers, Karl-Heinz Hermanns, Marianne Stiel, Dr. König, Manfred Offermann

Foto Aachener Zeitung vom 15. Mai 2009

Im Rahmen des Tages der offenen Tür der Kalltalschule Lammersdorf über- reichte der Bürgermeister-Kandidat Karl-Heinz Hermann im Namen des CDU-Gemeindeverbandes einen Scheck in Höhe von 800 € an den Förderverein, vertreten durch die Herren Herpers und König, und die Schulleiterin der Grundschule Frau Marianne Stiel. Mit dem Geld werden neue Pausenspiel- geräte angeschafft.




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Letzte Änderung: 04-Mai-2012

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