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CDU
Rollesbroich
Gemeindeverband Simmerath |
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Ansprechpartner
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OV-Vorstand
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Vorsitzender
Jürgen Braun Steinrötschstrasse 40a Rollesbroich 02473/937220 schreinerei.braun@ web.de |
Stellv.Vorsitzender
Armin Voßen Fuhrtstrasse 16 Rollesbroich 0 24 73 / 28 36 armin.vossen@ t-online.de |
Geschäftsführer
Andreas Schädler Rollesbroich |
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Beisitzer
Bernd Gülpen Steinrötschstr. 6 Rollesbroich 02473/929030 |
Beisitzer
Jan Stollenwerk Fuhrtstrasse 1 Rollesbroich |
Beisitzer
Tom Theißen Am Bachhof 3 Rollesbroich 02473/32 72 |
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26.04.2012 „Land lässt die Straßen
verrotten“
Der CDU-Ortsverband Rollesbroich blickt optimistisch in die Zukunft und sieht sich dafür auch laut ihrem Vorsitzenden Jürgen Braun und Geschäftsführer Andreas Schädler (4. und 6. v.re.) gut aufgestellt, was ihnen unter anderem vom Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Goffart und Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bestätigt wurde. Foto: Hoffmann Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes blickt laut Vorsitzendem Jürgen Braun und Geschäftsführer Andreas Schädler optimistisch in die Zukunft, die man Dank des im letzten Jahr verjüngten Vorstandes dynamisch und mit vielen frischen Ideen angehen will. So lautete die abschließende Botschaft auf der Mitgliederversammlung des 50 Personen starken Ortsverbandes, die im Sportheim stattfand. Geschäftsführer Andreas Schädler hatte den Anwesenden, unter denen Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart, Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer, Geschäftsführerin Ursula Harth und Hans Josef Hilsenbeck als stellvertretender Städteregionsrat waren, zunächst einen Einblick in die zurückliegenden Aktivitäten des Ortsverbandes gegeben. Große Resonanz hatte die Ortsgrenzenwanderung gefunden, an der sich über 40 Personen beteiligten. Dies galt auch für den heimatgeschichtlichen Vortragsnachmittag mit Heimatforscher Hans-Jürgen Siebertz, der im Pfarrheim mit großer Beteiligung stattfand. Hier ist eine Fortsetzung geplant, da das Interesse weiterhin groß ist. Sowohl Karl-Heinz Hermanns als auch Bernd Goffart lobten den Einsatz des Ortsverbandes beim Frühjahrs- und Herbstmarkt in Simmerath. Fraktionschef Bruno Löhrer hob in seinen Ausführungen die einstimmige Verabschiedung des Gemeindehaushalts hervor und stellte dazu fest: „Das gibt es auch nicht alle Tage.“ Zur Sprache brachte er auch die verkürzten Schlüsselzuweisungen des Landes für die ländlichen Bereiche, die immer größer werdende Belastung der Kommunen durch Sozialabgaben und das unermüdliche Bemühen der CDU-Fraktion, ein Haushaltssicherungskonzept zu vermeiden. Dabei soll die weitere Förderung der Vereine aber nicht vergessen werden. Abschließend kam Löhrer auf die zuletzt erfolgten Äußerungen im Rat gegen Bürgermeister und die Ratsarbeit zu sprechen. Diese wurden von Löhrer als „populistische Attacken des politischen Gegners“ bezeichnet, die man letztlich nur als Wahlkampfgetöse abtun sollte. Die Mitteilungen des SPD-Landtagskandidaten Kämmerling zur Schullandschaft zeugten laut Löhrer von wenig Sachverstand. Die Äußerungen von Kämmerling zur „Arbeitsverweigerung“ von Landtagskandidat Axel Wirtz riefen dann auch Bernd Goffart auf den Plan. Er hob nochmals hervor, dass Axel Wirtz in und für die Eifel immer Präsenz gezeigt habe und für alle als Ansprechpartner da war, wenn er gebraucht wurde. „Herrn Kämmerling habe ich nach der letzten Landtagswahl bei keinem Termin in der Eifel gesehen“, hakte Bernd Goffart dieses Thema dann ab. Bürgermeister Hermanns kam dann wieder auf lokalpolitische Themen zu sprechen und verwies auf laufende Gespräche bezüglich einer Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. Außerdem sei die Verbesserung eines Teils der Dürener Straße in Planung, wozu erste Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßenbau geführt wurden. Hermanns hob auch hervor, dass entgegen der Meinung von politisch Andersdenkenden die erfolgte Straßensanierung in der Vergangenheit (zwischen Schule und Wildrath) ohne Zutun der CDU und auch ohne die Unterstützung von Axel Wirtz nicht möglich gewesen wäre. Zum Zustand der Landstraßen nahm abschließend auch Hans Josef Hilsenbeck Stellung. Er attestierte diesen einen miserablen Zustand, da die Landesmittel hierfür „erbärmlich niedrig“ geworden seien. „Das Land lässt die Straßen verrotten“, meinte der stellvertretende Städteregionsrat hierzu, und sagte den Vereinen weiterhin seine Unterstützung zu.(ho)
Manchmal sind die kleinen menschlichen Dinge, Gesten und Äußerungen, die dem Bürger die Berufsgruppe der Politiker (Lokalmatadoren eingeschlossen) sympathisch(er) machen. Auf der Mitgliederversammlung der Rollesbroicher CDU, deren Beginn auf 45 Minuten vor dem Champions League-Spiel der Münchener Bayern festgelegt war, brachte Bruno Löhrer die Brisanz der Lage zunächst einmal auf den Punkt. Er bat mit „großer Ernsthaftigkeit“ um den Ablauf einer zügigen Versammlung, da er um 20.45 Uhr (Anstoß) im Heimatort Strauch einen wichtigen und unverschiebbaren Termin habe. Mit der ganzen Souveränität und Würde seines Amtes hielt sich der sportbegeisterte stellvertretende Städteregionsrat Hans Josef Hilsenbeck in dieser Sache zunächst einmal zurück. Lediglich das Klingeln seines Handys in der Westentasche, das auf Tormeldungen eingestellt war, verriet seine wahren Emotionen. Als er nach dem zweiten Klingeln schließlich trocken „2:0 für Madrid“, einwarf, wurden die Gesichter länger und die Versammlung nahm ihren üblichen Verlauf. Das gute Ende des Fußball-Abends erlebten die meisten Christdemokraten dann auf eigenem Platz...(ho)Quelle: Eifeler Zeitung |
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Edisonstraße
wird ausgebaut Was
vor genau 20 Jahren begonnen wurde, wird nun endlich zu Ende geführt:
Noch in diesem Jahr soll mit dem Endausbau der Edisonstraße
im Gewerbegebiet Rollesbroich begonnen werden. Vorangehen wird den Bauarbeiten aber eine öffentliche Informationsveranstaltung. Die Erschließung der Edisonstraße begann 1991 mit der Erstellung einer Baustraße und der Kanalisation, 1999 erst wurde der dritte Bauabschnitt dieses ringförmigen Ablegers der Völlesbruchstraße abgeschlossen. «Normalerweise erfolgt fünf bis zehn Jahre nach Fertigung der Baustraße der endgültige Ausbau», konstatierte Lützenberger, wertete es aber als Indiz für «damals gute Arbeit der Baufirma», dass auch das Provisorium bis heute in Ordnung sei. Nun aber geht es an den Endausbau dieser viel befahrenen Trasse, und dies wird nicht nur die hier täglich fahrenden Berufstätigen, Kunden, Besucher und den hier rollenden Schwerlastverkehr freuen. Auf 500 Meter Straßenlänge wird die Fahrbahn von jetzt 4,50 bis 4,75 Meter auf sechs Meter ausgebaut, die heute nur asphaltierte Frostschutzschicht ohne Seitenbefestigung weicht einer solide ausgebauten Decke mit einseitiger Wasserführung und mit einem Mehrzweckstreifen. «Dieser Streifen ist für die An- und Abfahrt und das Be- und Entladen gedacht, nicht als Dauerparkstelle», unterstrich der Planer, traf mit dieser Auffassung aber auf allgemeine Skepsis. Es werde sich nicht vermeiden lassen, dass mancher Mitarbeiter hier seinen Wagen morgens abstelle, war die herrschende Meinung im Ausschuss. Die Wasserführung mündet im Kanalnetz und in den Seitengräben, letztere liegen aber auf dem Eigentum der Anlieger und müssen somit auch von diesen gepflegt werden, wie Rollesbroichs Ortsvorsteher Marc Topp betonte: «Die Firmen sollten ein Auge auf die Pflege und Durchlässe der Gräben haben», appellierte er, freute sich aber ansonsten auf «ein ganz anderes Bild, das diese Straße mit dem Endausbau erhalten wird». Leise Kritik übte Topp daran, dass der Bereich hinter dem Hochbord lediglich mit Split verfüllt werden soll. «Wir haben oben im Gewerbegebiet einen üppig ausgebauten, gepflasterten Weg neben der Straße, da ist es nicht ganz nachzuvollziehen, dass wir in der Edisonstraße, wo die stärkste Frequentierung herrscht, nur mit Split verfüllen», so der Ortsvorsteher. Für den Endausbau der Edisonstraße stehen im Haushaltsplan 2011 120.000 Euro zur Verfügung, außerdem ist ist dort eine Verpflichtungsermächtigung für 2012 in Höhe von 210.000 Euro veranschlagt. Die Gesamtausbaukosten für den Endausbau wurden vom Ingenieurbüro Lützenberger mit 330.000 Euro veranschlagt, zuzüglich der Ingenieurkosten in Höhe von 26.000 Euro. Quelle: Eifeler Zeitung |
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Geburtstagsfeier
im „Rabennest“ Seit Wochen haben sich die Kinder des Kindergartens „Fröhliches Rabennest“ auf einen großen Tag vorbereitet. Für den Geburtstag ihres Kindergartens, der nun seit 15 Jahren besteht, haben sie gemeinsam mit den Erzieherinnen gebastelt, Lieder einstudiert und jeder hat ein eigenes T-Shirt bemalt. „Lied über mich“ Am Samstag war es dann endlich soweit, die Kinder begrüßten zahlreiche Gäste in ihren bunten T-Shirts mit dem Lied „Wir wollen mit allen Sinnen…“ und dem Tanz „Das Lied über mich“. Die Kindergartenleiterin Waltraud Dederichs begrüßte die Gäste und freute sich über eine Geldspende von über 120 Euro vom Ortskartell, das aus dem Erlös der Jubiläumsfeier 650 Jahre Rollesbroich stammt. Sie bedankte sich bei den Mitgliedern des Elternbeirates und den Eltern, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes tatkräftig mithalfen. Die Kinder und die erwachsenen Gäste, Eltern, Großeltern, Paten und Freunde wurden hervorragend mit allerlei Spezialitäten bewirtet. Die Kinder hatten viele Möglichkeiten, dem Motto des Festes, mit allen Sinnen auf die Spur zu kommen. Es gab die Taststraße für die Füße und Tastkisten für die Hände. Mit Nase, Ohren und Zunge erlebten die Kinder bei Duftmemory, Ohrentest und Geschmacksprüfung, wie viel der Mensch auch unbewusst wahrnimmt. Besonders genießen konnten sie in der „Fühlstation“ wie sich Berührungen der Haut mit der Hand, mit Stoff oder Feder anfühlen. Im Bewegungsparcours war Geschicklichkeit gefragt und beim Ponyreiten erlebte man Bewegung in Einheit mit dem Tier. Auch die Bastelangebote waren auf Farben, Düfte und Berührung abgestimmt. Hier konnten bunte Seifen geformt, Duftsäckchen genäht, Knautschbälle und Farbkreisel gebastelt werden. Große und kleine Besucher fühlten sich sichtlich wohl im Rabennest und verlebten einen schönen Nachmittag. (breu) Quelle: Eifeler Zeitung |
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Richtfunk
statt Glasfaser für das Gewerbegebiet
Richtfunk statt Glasfaser: Die Betriebe im Gewerbe- und Industriegebiet in Rollesbroich sollen Zugang zum „schnellen Internet“ erhalten. Dabei werden als Standard Übertragungsraten von 6 bis 16 Mbit/s angestrebt. Im Einzelfall sollen auch 50 bis 100 Mbit/s möglich sein. Mit der „Verbesserung der Breitband-Infrastruktur“ im Gewerbegebiet Rollesbroich hat sich nun auch der Simmerather Strukturausschuss nicht öffentlich befasst. Bedarf abgefragt Im vergangenen November hat die Gemeinde bei den ansässigen Betrieben den Bedarf abgefragt. Das Ergebnis: 85 Prozent der Betriebe, die sich geäußert haben, haben „Bedarf an einem schnelleren Internet-Anschluss“. In einem „Interessen-Bekundungsverfahren“ wurde dann festgestellt, dass „ohne die Gewährung einer Beihilfe eine angemessene Breitbandversorgung im Gewerbe- und Industriegebiet Rollesbroich nicht möglich ist“. In dem offenen Ausschreibungsverfahren sollten Netzanbieter Lösungen zur Breitbandversorgung anbieten. Eine flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 6 Mbit pro Sekunde war Voraussetzung für eine Angebotsabgabe. Übertragungsraten von mehr als 10 Mbit waren ausdrücklich erwünscht. Nur ein Teilnehmer Lediglich eine Firma aus dem Stadtgebiet Monschau hat an der Ausschreibung teilgenommen und eine Funklösung angeboten. Ein externes Beratungsbüro hat das Angebot ausgewertet und nun dem Strukturausschuss vorgestellt. Der Ausschuss hat die Verwaltung dann ermächtigt, „den Auftrag zur Schaffung der Breitbandinfrastruktur der angebotenen Funklösung zu erteilen“, erläutert Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf Nachfrage. Die Monschauer Firma wird in einer Gesprächsrunde am 5. Mai den Betrieben im Gewerbegebiet Rollesbroich die „Funklösung“ vorstellen. Fördergelder für den Breitbandausbau konnten, so bedauert der Bürgermeister, nicht akquiriert werden, daher hat die Gemeinde einen Betrag im Haushalt 2011 vorgemerkt, um die DSL-Versorgung im Gewerbegebiet Rollesbroich zu verbessern. (rpa) |
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Neue
Zufahrt zur Biogasanlage nur über den Klageweg? Von Christoph Classen Die Sache mit der Biogasanalage stinkt Manfred Sawallich ganz gewaltig. „Ich finde es unmöglich, was da passiert. Das ist Hohn. Ich bin empört. Es geht eindeutig gegen die Bürger von Rollesbroich“, schimpfte der SPD-Mann in der jüngsten Sitzung des Simmerather Planungsausschusses. Bruno Löhrer (CDU) formulierte es etwas weniger emotional, in der Sache war man sich aber einig: „Es ist nicht in Ordnung, was da läuft“, sagt er.
Foto: P. Stollenwerk Dabei richtet sich die Kritik der Politik weniger gegen die Rollesbroicher Biogasanlage, sondern vielmehr gegen das Verkehrsaufkommen, das sie verursacht. „Wir haben phasenweise Probleme wegen der sehr intensiven Bestückung der Anlage“, sagte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Gregor Harzheim (SPD). Nach seiner Darstellung gebe es über längere Zeiträume gar keine Lieferungsfahrten und dann „bis zu 40 an einem Tag.“ Jürgen Förster vom Simmerather Planungsamt mag diese Zahl auf Anfrage nicht bestätigen. Er sagt allerdings, dass im vorab vorgestellten Verkehrsgutachten von ein bis zwei Fahrzeugen die Rede war, die täglich die Biogasanlage ansteuerten. Da sich der Verkehr aber nicht so verteile, wie prognostiziert, gebe es eben Tage, an denen die Anlage überhaupt keinen Verkehr verursache und Tage, an denen eine Menge Traktoren und Laster dorthin unterwegs seien. Fakt ist jedenfalls: „Es gibt regelmäßig Beschwerden der Anwohner“, sagt Förster. Entlang der Fuhrtstraße ist die Kritik am lautesten, über diese wird die Biogasanlage derzeit nämlich hauptsächlich angesteuert. Der Planungsausschuss möchte dem ein Ende machen, indem die umliegenden Wirtschaftswege, die über die Landstraße führen, so ausgebaut werden, dass der an- und abfahrende Verkehr zu und von der Biogasanlage zukünftig über diese Strecken fließen kann. „Wir sind derzeit dabei einen Erschließungsvertrag auszuhandeln“, sagt Förster. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass von der Städteregion Aachen bislang stets die Auffassung vertreten wurde, eine Erschließung der Anlage allein über die Fuhrtstraße sei völlig ausreichend. Und weil die Gemeinde Simmerath in diesem Punkt die exakt gegenteilige Meinung vertritt, hat sie der Biogasanlage bislang ihr gemeindliches Einvernehmen verweigert. Die Sache ist einigermaßen kompliziert. Die ursprüngliche Genehmigung für die Biogasanlage galt im Verbund mit einem Schweinemastbetrieb und wurde im Rahmen eines sogenannten „privilegierten Bauverfahrens“ erteilt. Dieser Weg konnte allerdings nur eingeschlagen werden, weil das Vorhaben als landwirtschaftliche Nutzung deklariert worden war. Separate Genehmigung Da der Schweinemastbetrieb vor geraumer Zeit selbigen aber eingestellt hat, ist für die Biogasanlage nun eine separate Genehmigung erforderlich – diesmal für eine gewerbliche Nutzung. Der Betreiber hat alle Auflagen erfüllt, es fehlt eben nur noch ein gemeindliches Einvernehmen aus Simmerath. Die jüngste Sitzung des Planungsausschusses machte deutlich, das man unter den derzeitigen Voraussetzungen wohl nicht gewillt ist, diese zu erteilen. Bei der Städteregion kann man das aber relativ gelassen sehen. „Die kann das fehlende gemeindliche Einvernehmen ersetzen, wenn sie darauf beharrt, dass die Erschließung über die Fuhrtstraße ausreichend ist“, sagt Förster. „Wir sind letzten Endes die Genehmigungsbehörde“, bestätigt Holger Benend, Pressesprecher der Städteregion. Mit dem Hinweis, dass es in Sachen Biogasanlage um ein laufendes Verfahren gehe, bittet er um Verständnis dafür, dass man es nicht weiter kommentieren möchte. Nur so viel: „Es ist richtig, dass es verschiedene Auffassungen über die Zuwegung gibt“, sagt Benend. Derzeit werde die Sache abgewägt, in einigen Monaten sei mit einer Entscheidung zu rechnen. Benend: „Und wenn die Gemeinde Simmerath dann glaubt, dass das so nicht richtig ist, steht ihr immer noch der Klageweg offen.“ |
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CDU
Rollesbroich will Neuanfang Rollesbroich.
Wenn ausgerechnet im Heimatort des Bürgermeisters der politische
Gegner bei der letzten Kommunalwahl ein
Der
CDU-Ortsverband Rollesbroich hat sich verjüngt und neu aufgestellt.
Andreas Schaedler (2. v.l.) wurde neuer Nicht so jedoch beim CDU-Ortsverband Rollesbroich, der sich bei seiner Mitgliederversammlung im Sportheim des SV Roland am Donnerstagabend hochmotiviert zeigte und mit einem verjüngten Führungsteam Veränderungen herbeiführen will. Dem wiedergewählten Vorsitzenden Jürgen Braun und dessen Stellvertreter Armin Vohsen steht mit Andreas Schaedler ein neuer Geschäftsführer zur Seite. Manfred Prinz stellte sich nicht mehr zur Wahl. Als Beisitzer wurden neben Rolf Marx und Tom Theißen auf der Versammlung Jan Stollenwerk (23 Jahre), Matthias Scheffen (19) und Bernd Gülpen gewählt. Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart stellte nach der Wahl erfreut fest: „Das sehe ich schon als Neuaufbruch an.“ Ansonsten waren an diesem Abend aber weder Goffart noch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns guter Laune, nachdem sie am Morgen aus der Presse (wir berichteten) von der Anregung der Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter zur Umwidmung der Simmerather Fördergelder für die dortige Hauptschule erfahren hatten. Goffart erwähnte, dass er an diesem Morgen „keinen Kaffee gebraucht“ habe, um wach zu werden. Sowohl er als auch Karl-Heinz Hermanns deuteten hiernach zurückhaltend den Schulterschluss aller Fraktionen im Simmerather Rat gegen die Monschauer Initiative an. Erfreuliches war zum Gewerbegebiet Rollesbroich zu erfahren, wo in diesem Jahr bereits vier Grundstücke verkauft wurden und der DSL-Anschluss für die dortigen Firmen vorangetrieben wird. Hermanns wies zudem darauf hin, dass seine Bürgersprechstunde (donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr) eine sehr gute Resonanz gefunden habe. Auch werde zwischenzeitlich der „Newsletter“ auf der Internetseite der Gemeinde vielfältig genutzt. Zur Haushaltssituation der Gemeinde und der Anhebung der Grundsteuern hob Bernd Goffart abschließend nochmals hervor, dass diese der jetzigen Landesregierung anzulasten seien, die eine Umverteilung zu Lasten des ländlichen Raums vorgenommen habe. Die fehlenden 1,4 Millionen Euro mussten durch die Erhöhung der Grundsteuern kompensiert werden, um nicht in einen Nothaushalt zu kommen. Für 2012 müsse man daher wegen einer Reduzierung der Abwassergebührenbeihilfe mit einer Erhöhung der Abwassergebühren von 70 Cent rechnen. (ho) Quelle: Eifeler-Zeitung |
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