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Herzlich willkommen bei der CDU Simmerath

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und laden Sie ein, mehr über unseren Gemeindeverband und unser kommunalpolitisches Engagement zu erfahren.

Mit unseren 11 engagierten Ortsverbänden leisten wir entscheidende Beiträge zur politischen, gesellschaftlichen und sozialen Gestaltung unserer schönen Heimatgemeinde.

Mit unserem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns setzen sich derzeit 17 CDU-Gemeindeverordnete tatkräftig für die Belange der Simmeratherinnen und Simmerather ein.

Fordern Sie uns, schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren politischen und geselligen Veranstaltungen. Unterstützen Sie uns aktiv dabei zum Wohle Simmeraths beizutragen und werden Mitglied unserer starken und kommunikativen Gemeinschaft.


Ihr Bernd Goffart


Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte direkt an Ihren
CDU Vertreter vor Ort oder schreiben Sie uns.




Radiosender

 
Simmerath
Deutliche Ansage an die SPD

CDU-Gemeindeverband bezieht bei seiner Mitgliederversammlung Stellung

Auf der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes wurde zahlreiche Themen in deutlicher Art und Weise angesprochen.

Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen monierte dabei auch die Wortwahl gewisser Vertreter der SPD. Poschen bezeichnete es als „absolute Schweinerei“, dass Rollesbroichs Ortsvorsteher Marc Topp jüngst Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als „Rädelsführer der Rollesbroicher CDU“ bezeichnet habe. Poschen empfahl Topp, sich doch einmal mit dem Begriff „Rädelsführer“ auseinander zu setzen. Er appellierte an die Rollesbroicher CDU: „Lasst Topp und der SPD das nicht durchgehen!“

Zusammenarbeit mit Monschau

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bedankte sich in seinem Grußwort für die konstruktive und engagierte Zusammenarbeit. Hierin schloss er die CDU-/Grünen-Ratsfraktionen und Hans-Josef Hilsenbeck ein. Die Bürger sollten sich nicht von den Aussagen der Opposition – so wie jüngst durch den Vertreter der FDP – beeindrucken lassen, die die angeblich fehlende Zusammenarbeit mit Monschau kritisieren.

Es gebe Absprachen, die allen Nordeifelkommunen zu Gute kämen. Auch die positive Zusammenarbeit in Gremien und Verbänden werde nicht so wahrgenommen wie negative Punkte.

„Geht nicht um Kaufland“

Zum Bebauungsplan „Imgenbroich Nord-West“ meinte Hermanns: „Da sind wir weit auseinander, wobei Frau Ritter die Monschauer Interessen vertritt – so wie ich die Simmerather Interessen vertrete.“ Es gehe nicht um „Kaufland“ als solches, sondern um die „Ankerfunktion“ eines solchen Marktes zum Nachteil des Gewerbestandortes Simmerath.

Deutliche Worte fand Hermanns auch zum Thema Energiewende mit Blick auf den Windpark Lammersdorfer Wald und die aktuelle Diskussion um die Beeinträchtigung der seismologischen Messstationen. Hier habe die Städteregion Aachen konstruktiv gearbeitet und geprüft. Nach jetziger Planung können alle sieben Windräder noch vor Weihnachten dieses Jahres fertiggestellt sein, ist der Bürgermeister sicher. „Es ist ein Windpark für alle Bürger, da die Einnahmen durch den Windpark sehr positiv auf die Gemeindefinanzen und damit zum Nutzen aller Bürger wirken.“

Zur Überprüfung der Spielplätze merkte Hermanns an, dass das Thema nach Kritik aus der Bevölkerung erneut beraten werde. Ein großes Lob und ein Dankeschön ging an die Simmerather Ratsvertreter, Stephan Haas, Petra Motter und Manfred Prommenschenkel für ihr Engagement um den geplanten Spielplatz im neuen Wohngebiet Lohmühlenstraße. Gleichzeitig dankte Hermanns Stefan Braun für seine Spende und die Einbringung seiner technischen Ausrüstung.

Auf die Frage des ehemaligen Bürgermeisters Hubert Breuer, erklärte Bürgermeister Hermanns, dass der Förderantrag für die Neugestaltung des Rathausplatzes eingereicht sei und nun auf eine Bewilligung nach den Sommerfereien gewartet werde. Die Fördersumme soll 241 000 Euro betragen. (weiterer Bericht folgt)(ho)

Quelle: Eifeler Zeitung


SPD vermisst ein Gesamtkonzept und Transparenz

Sondersitzung zum Sport- und Kulturzentrum in Kesternich bringt keine neuen Erkenntnisse. Realisierung wird fortgesetzt.

Von Heiner Schepp

Ein Fußballspiel dauert regulär 90 Minuten plus Nachspielzeit. 90 Minuten plus Nachspielzeit dauerte nun auch nochmals eine von der SPD beantragte und von der Verwaltung für den ungewohnten Termin am Freitagabend anberaumte Sondersitzung zum Thema Sport- und Kulturzentrum Kesternich.

Auf dem Platz wäre es vermutlich ein 0:0 der schlechteren Art gewesen. Denn weder änderte die kontroverse Debatte etwas an der im Januar getroffenen Beschlusslage, noch kam ein wirklich neuer Aspekt betreffend die Sportplatzsituation in der Gemeinde Simmerath hinzu.
SPD sieht Defizite

In der Sondersitzung vor voll besetzten Zuhörerstühlen machte SPD-Sprecher Gregor Harzheim deutlich, dass es nicht das Ansinnen seiner Fraktion sei, die Kesternicher Pläne zu stören und „alles auf Null zu setzen“, wie die Verwaltung es in der Vorlage formuliert hatte. Gleichwohl wurde aus Harzheims Stellungnahme deutlich, dass die SPD Defizite in der Kommunikation bezüglich des sportlichen Vorhabens sieht.

„Nach allem, was man so hört oder im TSV-Echo liest, weichen die Pläne in einigen Punkten von dem ab, was wir im Januar in Abhängigkeit von der gesicherten Gesamtfinanzierung mitbeschlossen haben. Es entsteht der Eindruck, dass alles klar ist, die Finanzierung gesichert ist und der Baubeginn kurz bevorsteht. Diese Kenntnis haben wir als SPD nicht!“, mahnte Gregor Harzheim „mehr Transparenz“ an. Für die SPD beantragte er aber vor allem einen „Masterplan Sportplätze“, der die Gleichbehandlung aller Vereine in der Gemeinde gewährleiste.

Stefan Haas erwiderte, dass es jedem Verein überlassen sei, mit seinem Wunsch auf die Gemeinde zuzukommen, „aber nicht umgekehrt“, so der CDU-Sprecher im Sportausschuss. Haas verwies auf den mitbeantragenden SV Nordeifel, der sechs Vereine repräsentiere und hielt fest: „Wir reden hier nicht von einem Sportplatz für Kesternich, sondern von einem Sportzentrum für die Gemeinde Simmerath.“

Mehrheit für CDU-Antrag

Der zweiteilige Antrag der CDU-Fraktion fand nach einstündigem Austausch von Argumenten und einer Sitzungsunterbrechung schließlich eine Mehrheit. Die weitere Realisierung des Kesternicher Vorhabens wurde einstimmig (bei Enthaltung der SPD) verabschiedet.

Weil man sich im Ausschuss nicht auf das von den Sozialdemokraten gewünschte Gesamtkonzept für die Sportplatzsituation in der Gemeinde verständigen konnte, lehnte die SPD-Fraktion den zweiten Teil des Beschlusses („... sieht die Gemeinde Simmerath derzeit keinen Anlass, die Sportplatzsituation zu ändern“) ab.

Quelle: Eifeler Zeitung


Neue inklusive Kita:
Ein schöner Ableger für die Sonnenblume

Von: hes

20. Mai 2016

In den neuen hellen Räumen freuten die Kinder beider Einrichtungen der inklusiven und integrativen Simmerather Kita „Sonnenblume“ sich am Freitag über die vielen Gäste, die zur Eröffnung der Räume im Neubaugebiet Lohmühlenstraße gekommen waren. Foto: Heiner Schepp

„Den fleiß‘gen Leuten danken wir, für diese schöne Kita hier!“ klang es lautstark aus über 30 kleinen Kehlen. Ein eigenes Dankeslied hatten die Simmerather Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen vorbereitet, als am Freitagmorgen die „Sonnenblume 2“, die inklusive Kindertageseinrichtung an der Eichenstraße im Neubaugebiet Lohmühlenstraße, offiziell von Pfarrer Michael Stoffels eingeweiht wurde.

„ Sonnenblume 2“ ist ein Millionenprojekt

Ziemlich genau eine Million Euro, exakt 1 000 013 Euro hat der Bau der Kita „Sonnenblume 2“ an der Eichenstraße 17 in Simmerath gekostet. Hinzu kamen 162 000 Euro für den Kauf des Grundstücks. An Landes- bzw. Bundesförderung für U3-Ausbau gab es 180 000 Euro.

Während überall in Deutschland Kindergärten und Schulen wegen rückläufiger Kinderzahlen geschlossen oder verkleinert werden, wächst Simmerath – allen demografischen Vorhersagen zum Trotz – weiter. Und das liegt auch an den Kindern, wie Markus Terodde, Dezernent für Bildung, Jugend und regionale Entwicklung bei der Städteregion Aachen, bei der Eröffnungsfeier aufzeigte: Aktuell gibt es 518 Kita-Plätze in der Gemeinde Simmerath, davon 128 für U3-Kinder. 149 Kita-Plätze gibt es im Zentralort Simmerath, davon 48 U3-Plätze. Laut Terodde liegt die U3-Nachfragequote für die Gemeinde damit bei 38,74 Prozent, für Simmerath sogar bei 57,39 Prozent. „Das ist deutlich höher als im Schnitt im Jugendamtsbereich der Städteregion, der bei 41,67 liegt“, rechnete der Dezernent vor.

Zunächst befristete Gruppe

Der Bedarf an weiteren Kita-Plätzen im Zentralort Simmerath wurde bereits im Rahmen der Bedarfsplanung 2013/2014 festgestellt. Deshalb wurde seinerzeit eine auf zwei Jahre befristete zusätzliche Gruppe im Pfarrheim Simmerath eingerichtet. Bereits die Bedarfsplanung 2014/2015 zeigte dann auf, dass der Bedarf auch über die zwei Jahre hinaus bestehen bzw. entstehen würde. „Aufgrund der vorhandenen Baugebiete in Simmerath-Mitte und vor dem Hintergrund der leicht steigenden, mindestens aber stabilen Kinderzahl wurde mit einem noch höheren Platzbedarf gerechnet“, so Detlef Funken, Pressesprecher der Städteregion.

Durch den Ende 2014 vom Städteregionstag beschlossenen Neubau konnte nun eine dauerhafte Lösung als Ersatz für die Gruppe im Pfarrheim sowie den entstehenden Bedarf durch die neu geschaffenen Wohneinheiten erreicht werden. Die neue Kita als „Filiale“ der Integrativen Kita Sonnenblume im Berufskolleg entstand auf dem gemeindeeigenen Grundstück im Neubaugebiet Lohmühlenstraße. „Aufgrund der Gesamtsituation in Simmerath mit zurückgehenden Kinderzahlen in den Randorten und den Auswirkungen der Inklusion wurde eine Verbundlösung mit der Kita Sonnenblume der Städteregion, Im Römbchen, umgesetzt“, sprach Markus Terodde von einem Synergieeffekt.

Im neuen Gebäude, dass die Monschauer Bauunternehmung Förster als Generalübernehmer errichtete, wurde ein ausreichendes Raumprogramm nach den „LVR-Empfehlungen zum Raumprogramm“ geschaffen. Im Rahmen der Inklusion von Kindern und Erwachsenen wurde das gesamte Gebäude barrierefrei errichtet und ausgestattet. Neben freundlichen, hellen Gruppen- und Nebenräumen gehören auch eine Küche, ein Raum für die Leitung und ein Therapieraum zum eingeschossigen Gebäude gleich neben dem Tennisplatz.

Die Inbetriebnahme der Einrichtung erfolgte bereits zu Jahresbeginn mit zunächst einer Gruppe; zum 1. August erfolgt dann die Vollbelegung mit zwei Gruppen: eine so genannte KiBiz-II-Gruppe mit zehn Plätzen für Kinder von vier Monaten bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres und eine Typ-1-Gruppe mit 20 Plätzen für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht. „Es ist somit eine kontinuierliche Betreuung – ohne Einrichtungswechsel – aller Altersgruppen möglich“, so Detlef Funken.

Zu Beginn der offiziellen Übergabe begrüßte Kindergartenleiterin Margot Fietzek die zahlreichen Gäste aus Verwaltung, Politik und Elternschaft und ging auf die Geschichte der 1996 gestarteten, Integrativen Kita Sonnenblume ein. „Wir haben schon Inklusion gelebt als dieses Wort noch nicht in aller Munde war“, erinnerte Fietzek und berichtete nicht ohne Stolz, dass „in der gesamten Zeit unseres Bestehens unsere integrativen Plätze für Kinder mit Handicap stets komplett belegt“ waren.

Die Leiterin betonte auch, dass die Simmerather Kita seit 2009 als Familienzentrum NRW zertifiziert sei und derzeit in der zweiten Zertifizierungsphase wieder 94 Qualitätsmerkmale zu erfüllen habe. Als Anlaufstelle für alle Familien der Gemeinde Simmerath und mit einem Netzwerk von Familien und Kinder unterstützenden Angeboten und Informationen sei man „ein zentraler Bestandteil des familiensozialen Lebens der Gemeinde“, so Margot Fietzek.

47 von 51 Baustellen vermarktet

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sprach von einem „guten Tag für viele Familien in Simmerath“. Wie beliebt es sei, in Simmerath zu leben, zeige die Tatsache, dass im Neubaugebiet Lohmühlenstraße von 51 Baustellen bereits 47 vermarktet seien, „und bis Jahresende werden die verbliebenen vier auch noch weg sein“, glaubt Hermanns. Ehe der Bürgermeister den Kindern das Buch vom Grüffelo samt Handpuppe schenkte, dankte er der Städteregion „für eine vorausschauende und gute Bedarfsplanung“.

Bürgermeister Hermanns überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Er schenkte dem Kindergarten eine Grüffelo-Handpuppe mit dem zugehörigen Buch.

Zum Spielen, aber auch für die Wände waren weitere Geschenke an diesem Morgen, so Bilder vom Sportplatzbau Simmerath 1932 (hier genau steht jetzt die Kita), die Erwin Finken für das Ortskartell schenkte, oder ein großes Schutzengelbild, das der Elternrat übergab. Aber auch die Kinder beschenkten ihre Gäste – mit kleinen Sonnenblumentöpfchen und ihrem schönen Gesang: „Wir haben hier ein neues Haus und alles sieht fantastisch aus!“

Quelle: Eifeler Zeitung


Teurer wilder Müll

Aus der Arbeit des Ordnungsamtes Simmerath

Ob wilder Müll, Zwangseinweisungen oder Feuerwehreinsätze: Das Ordnungsamt der Gemeinde Simmerath hat eine breite und bunte Palette von Aufgaben zu erfüllen, wie der jüngsten Verwaltungsstatistik für das Jahr 2015 zu entnehmen ist.

In der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Simmerath verrichten aktuell 332 ehrenamtliche Helfer in zwölf Löschgruppen ihren Dienst, darunter auch 13 Feuerwehrfrauen. Im vergangenen Jahr rückten die Wehren zu insgesamt 194 Einsätzen aus. Nur ganze 38 Mal war ein Feuer die Ursache, in 156 Fällen war technische Hilfeleistung gefragt. Auch gab es 24 Mal einen Fehlalarm, doch nur einer davon wurde als „böswillig“ eingestuft. Ferner lösten Brandmeldeanlagen 15 Mal falsch aus. Die Löschgruppen verfügen zusammen über 25 Fahrzeuge.

Das Ordnungsamt war auch bei Bauangelegenheiten gefragt, da von Bauherren 16 Anträge auf das Absuchen von Baugrundstücken nach Kampfmitteln gestellt wurden.

Wilder Müll ist ein großes Ärgernis nicht nur für das Ordnungsamt; immerhin konnte gegen zwei Verursacher ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Widerrechtlich an Glascontainern abgestellter Müll wird vom Ordnungsamt an bestimmten Standorten oft mehrmals in der Woche eingesammelt. Die Entsorgung von wildem Müll sowie die Entleerung der Straßenpapierkörbe verursachten im vergangenen Jahr rund 65 000 Euro Kosten. Diese Kosten fließen in die allgemeine Gebührenrechnung und sorgen dafür, dass beispielsweise die 60-Liter-Restmülltonne 10,20 Euro mehr kostet.

Was sonst noch anfiel: Drei Anträge zum Befahren von ansonsten gesperrten Wegen wurden bearbeitet, zwölf Feuerwerke wurden auf Antrag genehmigt, und in 18 Fällen war die Behörde bei der Einweisung von Personen in eine geschlossene Anstalt behilflich.

In vier Fällen übernahm das Ordnungsamt die Bestattung von Verstorbenen, wo zunächst keine Angehörigen erreichbar waren. Nach teils langen Recherchen konnten aber dann doch in der Mehrzahl zahlungspflichtige Verwandte ausfindig gemacht werden. (P. St.)

 

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Gemeindewald lässt die Freude wachsen

16.05.2016

Das neue Forsteinrichtungswerk für Simmerath stellt die Grundlage der Waldbewirtschaftung für die nächsten zehn Jahre dar.

Waldbewirtschaftung ist keine Momentaufnahme, sondern langfristig und generationenübergreifend angelegt. Damit nun nicht jeder Förster im Lande nach persönlichen Vorlieben den ihm anvertrauten Wald bewirtschaftet, hat das Land NRW per Gesetz ab 1983 verfügt, dass kommunale Wälder ab einer Größe von 100 Hektar nach einem Betriebsplan zu bewirtschaften sind. Diesen Plan nennt man auch Forsteinrichtungswerk. Aufgestellt wird das Forsteinrichtungswerk, das alle zehn Jahre fortgeschrieben wird, von unabhängigen Sachverständigen.

Die Fichte bleibt dominant

Das aktuelle Forsteinrichtungswerk für den 2122 Hektar großen Gemeindewald Simmerath wurde jetzt im Umweltschutz-, Forst- und Agrarausschuss beraten und dem Gemeinderat einstimmig zur Verabschiedung empfohlen.

Das letzte Forsteinrichtungswerk für den Gemeindewald Simmerath stammt aus dem Jahr 2004; jetzt wurde nach einer Ausschreibung der Folgeauftrag an den Forstsachverständigen Michael Axnick aus Nideggen vergeben, der seine Bestandsaufnahme und Perspektive dem Ausschuss präsentierte. Sein Gesamturteil über den aktuellen Zustand des Gemeindewaldes ließ Freude aufkommen: „Der Gemeindewald gibt ein gutes Bild ab.“ Dem Simmerather Gemeindeförster Dietmar Wunderlich wurde eine kompetente und nachhaltige Bewirtschaftung bescheinigt.

Gegenüber dem Jahr 2004 haben sich einige wesentliche Veränderungen ergeben, aber es gibt auch konstante Größen. Die Betriebsfläche des Gemeindewaldes hat sich um stattliche 264 Hektar, das sind immerhin zehn Prozent, verringert. Hauptursache dafür ist ein Flächentausch mit dem Nationalpark Eifel bzw. Waldverkauf an das Land NRW. Fast unverändert ist dagegen der Baumarten-Bestand. Der Nadelholzanteil mit 72 Prozent (63 Prozent davon sind Fichte) ist unverändert. Die Rotbuche beansprucht 15 Prozent der Bestände, die Traubeneiche 5,7 Prozent. Dass sich das Verhältnis von Nadelholz zu Laubholz kaum verändert hat, obwohl verstärkt Laubholz angepflanzt wurde, hängt damit zusammen, dass beim Waldtausch überwiegend Laubholzbestände abgegeben wurden. 70 Hektar werden nicht als Wirtschaftswald genutzt und 66 Hektar sind als Ökoflächen ausgewiesen. Den nach wie vor hohen Nadelholzanteil im Gemeindewald sieht Axnick durchaus positiv: „Die Fichte freut jeden Kämmerer. Sie ist für die Kommune beim Holzverkauf eine sichere Einnahmequelle, auch wenn das manchmal anders gesehen wird.“

Bemerkenswert war für den Forstsachverständigen, dass der Vorrat an Fichten-Stammholz gegenüber 2004 konstant geblieben ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Bestände älter geworden und ein entsprechender Zuwachs erfolgt ist. Das Durchschnittsalter der Fichten liegt bei 60 Jahren.

Pro Jahr werden aus dem Gemeindewald 8880 Festmeter Holz für den Verkauf entnommen. Diese Menge erfüllt die Forderung der nachhaltigen Waldwirtschaft, weil auch weiterhin ein Zuwachs gegeben ist. Die daraus gezogene Schlussfolgerung von Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, dass das positive Ergebnis im Forsthaushalt nicht erzielt worden sei, weil man nach Belieben den Hiebsatz erhöht habe, konnte Axnick bestätigen.

Die voraussichtlichen Kosten für die Aufstellung des Forsteinrichtungswerks liegen bei 40?000 Euro. (P. St.)

Hoher Überschuss im Forsthaushalt 2015

Ein überaus erfreuliches Bild gibt auch der Simmerather Forsthaushalt 2015 ab, der ebenfalls im Forstausschuss zur Kenntnis gebracht wurde. Nachdem schon der Forsthaushalt 2014 mit 133 000 Euro einen ordentlichen Überschuss auswies wurde das Ergebnis im Jahr 2015 mit 258 000 Euro Überschuss fast verdoppelt. Ausschlaggebend für dieses sehr erfreuliche Ergebnis sind Mehreinnahmen von 57 000 Euro durch höhere Erlöse beim Holzverkauf. Hinzu kommt eine beträchtliche Ersparnis von 69 000 Euro bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen.

Zur finanziellen Stabilität des Forsthaushaltes trägt nicht zuletzt auch ein reichhaltiges Ökokonto der Gemeinde bei. 4,2 Millionen Ökopunkte stehen zur Verfügung, die als Einnahmequelle beim Verkauf an Dritte oder zur Kompensation von eigenen Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.

Weniger eine Einnahmequelle, aber eine schöne Sache, ist die Anerkennung eines Douglasienbestandes im Gemeindewald Simmerath für die Erzeugung von forstlichem Vermehrungsgut. Dieser 3,3 Hektar große Bestand im Schilsbachtal bei Woffelsbach erfüllt laut Forstvermehrungsgutgesetz NRW die erforderlichen Voraussetzungen. Ein entsprechender Antrag der Gemeinde Simmerath wurde anerkannt. Für den Antrag entstanden 785 Euro Kosten. Die Zulassung gilt bis zum Jahr 2036. Etwa einmal im Jahrzehnt ist eine Ernte möglich, wenn die Zapfenpflücker aktiv werden können. In einem solchen Jahr kann mit 3000 Euro an Einnahmen gerechnet werden.

Die Fichte freut jeden Kämmerer. Sie ist eine sichere Einnahmequelle.“

Michael Axnick, Forstsachverständiger

Quelle: Eifeler Zeitung


Breitband und WLAN

Schneller in Steckenborn. Simmerath in Gesprächen.

Noch ein wenig gedulden müssen sich die Bürger in Steckenborn, dann werden auch sie an die Datenautobahn angeschlossen. Der Simmerather Struktur- und Hochbauausschuss beauftragte in nicht öffentlicher Sitzung die Verwaltung, die Vergabe für den Ausbau vorzubereiten.

Im Rahmen der Ausschreibung war nur ein Angebot der Telekom eingegangen, die auch den Auftrag erhielt. Der Vertrag soll spätestens im Herbst unterzeichnet werden. Danach hat die Telekom zwölf Monate Zeit, um die Tiefbauarbeiten auszuführen. Dies bedeutet, dass auf jeden Fall bis zum Herbst 2017 der Breitband-Ausbau in Steckenborn abgeschlossen sein wird.

Bei der jetzt anstehenden Maßnahme ist die Kommune von einer finanziellen Beteiligung befreit, da die Telekom keine sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke geltend gemacht hat.

Nach dem Breitbandausbau werden 98 Prozent der Steckenborner Haushalte mit einer DSL-Geschwindigkeit von 16 Mbit/s oder mehr ausgestattet sein. Von diesen 98 Prozent werden wiederum 80 Prozent über Geschwindigkeiten zwischen 25 und 50 Mbit verfügen, 20 Prozent werden zwischen 15 und 25 Mbit liegen. „Gegenüber der vorhandenen Situation ist das ein großer Sprung nach vorn“, meinte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Ein Prozent der Anschlüsse wird nicht über sechs Mbit hinauskommen, ein weiteres Prozent bleibt zwischen sechs und 16 Mbit hängen.

Thema in der Sitzung war auch das öffentliche WLAN. Betreffend Freifunk in der Gemeinde Simmerath hatte die SPD-Fraktion Anfang des Jahres beantragt, Bereiche in Simmerath mit kostenlosem WLAN zu versorgen.

Derzeit werden Gespräche u.a. mit der Regio IT, der Telekom, Freifunk-Aachen und mit Kommunen in der Städteregion, die bereits ein offenes WLAN anbieten, geführt. Die weitere Beratung soll in der Sitzung des Struktur- und Hochbauausschusses am 13. September 2016 erfolgen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Wartehäuschen am Bushof glänzen wieder

Simmerather CDU-Ortsverband geht mit gutem Beispiel voran und putzt


Foto: Matubullu

Ein Team der Simmerather Orts-CDU hat die Patenschaft für die Reinigung der Glas-Wartehäuschen am Bushof übernommen

Schon seit geraumer Zeit haben in Simmerath engagierte Bürger beispielsweise „Patenschaften“ zur Pflege der Kreisverkehre anstelle der Verwaltung übernommen und leisten damit einen nicht unerheblichen Beitrag zur Haushaltsentlastung. Da möchtel auch der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Simmerath nicht hinten anstehen und rückte wieder mit einer sechsköpfigen „Putzkolonne“ am Bushof an.

Das Team um Ortsvorsteher Stefan Haas, Petra Motter, Manfred Prommenschenkel. Günter Kaulen, Stephan Braun und Hajo Dautzenberg waren wieder gut vorbereitet. Gewappnet mit Putzutensilien, Leiter und Hochdruckreiniger war die Putzkolonne zum Reinigen angetreten. Mit Engagement, klarem Wasser (ohne Chemie), Fensterabziehern und Mikrotüchern erzielte man ein glasklares Ergebnis.

Erfreulicherweise hielten sich die Glas-Verschmutzungen in Grenzen. Ecken mit Unrat, waren wegen der nach unten offenen Bauweise der Wartehallen, nicht vorhanden. Gegenüber der früheren Situation hat sich das Umfeld am Bushof sehr zum Positiven gewendet. Und Ortsvorsteher Haas merkte an: „Wir danken der Bevölkerung und insbesondere den Jugendlichen, die darauf achten, dass dies auch so bleibt“.


Schulhof soll seine Funktion
als Parkplatz nicht verlieren

Fläche an der Sekundarschule Simmerath wird neu asphaltiert. Mit neuen Gestaltungselementen keine neuen Hindernisse schaffen.

Der Schulhof an der Sekundarschule Simmerath ist groß – riesengroß: Für die Bedürfnisse der Schule könnte die Fläche durchaus kleiner sein, wäre da nicht noch die zweite mindestens so bedeutsame Funktion des Schulhofes als Parkplatz . Dieser wird regelmäßig bei einer Vielzahl von Veranstaltungen genutzt, die in der angrenzenden Sporthalle stattfinden, angefangen von Konzerten bis hin zu Fußballturnieren.

Der Anfang der 1970er Jahre mit dem Bau der damaligen Hauptschule angelegte Schulhof macht inzwischen einen leicht verwahrlosten Gesamteindruck, erst recht angesichts des komplett sanierten Schulgebäudes, weshalb jetzt eine umfassende Erneuerung der Fläche erfolgt.

In der zurückliegenden Sitzung des Simmerather Tiefbauausschusses wurde die Maßnahme einstimmig befürwortet. Zentraler Punkt ist dabei, dass der Schulhof weiterhin seine angestammte Funktion als Veranstaltungs- und Parkfläche behält. Zwar sollen im Zuge der Erneuerung auch einige neue Gestaltungselemente eingebunden werden, aber diese sollen keine neuen Hindernisse schaffen. Weitergehende Erörterungen über die konkrete Ausführung von neuen Sitzgruppen etc. sollen in Absprache mit der Schulleitung erfolgen. Über das Ergebnis wird der Ausschuss dann später informiert.

Der Schulhof umfasst 3400 Quadratmeter und soll komplett neu asphaltiert werden. Nach der Erneuerung soll die Fläche barrierefrei zugänglich sein. Die Niederschlagentwässerung wird ebenfalls erneuert und der unbefestigte Seitenbereich soll gepflastert werden. In die Randbereiche integriert werden sollen Sitzgruppen, Ruhezonen und Verschönerungselemente, ohne dass der Parkplatz-Charakter Schaden nimmt.

Heribert Linscheidt begrüßte für die CDU die Konzeption, den Platz als multifunktionale Fläche zu erhalten. Wünschenswert sei es aber aus seiner Sicht dennoch, die Fläche mit einigen Gestaltungselementen, z. B. beweglichen Blumenkübeln, etwas aufzulockern. Auch Marc Topp (SPD) hielt es für angebracht, den Platz etwas aufzulockern und mehr Sitzgelegenheiten für Schüler zu schaffen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zeigte Verständnis für diese Wünsche, warnte aber eindringlich davor, sich vom Wunsch nach mehr Möblierung hinreißen zu lassen. Jeder Blumenkübel bedeute auch Mehraufwand für den Winterdienst. Deshalb bat er dringend darum, die Schulhoffläche bis auf den Randbereich nach Möglichkeit nicht anzutasten.

Außerdem verwies er auf den Wunsch der Schulleitung, auf der anderen Seite des Gebäudes einen Aufenthaltsbereich für Schüler zu schaffen.
283 000 Euro Kosten

Am Ende schloss sich der Ausschuss der Konzeption an, vorbehaltlich der Abstimmung mit der Schulleitung.

Die Arbeiten sollen in den kommenden Sommerferien vorgenommen werden. Die Gesamtkosten hat die Verwaltung mit 283?000 Euro angesetzt. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


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Letzte Änderung am 30-Mai-2016

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