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Axel Wirtz:
„Mit uns wäre die Förderschule nie geschlossen worden“

Von: P. St.

22. Juni 2016



Der CDU-Landtagsabgeordneter Axel Wirtz sieht schwere Versäumnisse des Landes in der Schulpolitik.

Eine insgesamt „zukunftsfährige Schulpolitik“ sieht der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz nach unruhigen Jahren der Veränderung in der Nordeifel, aber in einem Punkt sei die Entwicklung „einfach nur katastrophal“ verlaufen.

Damit meint er das Schicksal der Förderschule in Eicherscheid. Die Schule soll ab dem Schuljahr 2015/2016 auslaufend fortgeführt und frühestens mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 als eigenständige Schule geschlossen werden, lautet der Beschluss des Förderschulverbandes. „Mit einer CDU-Mehrheit wäre die Förderschule nie geschlossen worden“, schimpft Wirtz auf die Schulpolitik in Düsseldorf.

„ Schließung trifft Schwächste“

Der Stolberger Kommunalpolitiker wird bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 wieder als Kandidat für die Christdemokraten antreten und möchte liebend gerne die Mehrheitsverhältnisse in NRW wieder umkehren.

Bei der Inklusionspolitik wirft er der rot-grünen Landesregierung „überstürztes Handeln“ vor. Im Rahmen eines Arbeitsbesuches bei der Stadt Monschau kritisierte Wirtz, dass es nicht angehe, dass „diese Schließung die Schwächsten trifft“ und Schüler künftig bis nach Eschweiler transportiert werden müssten. Gerade bei Kindern mit Handicap müsse man sich am Prinzip „Kurze Beine, kurze Wege“ orientieren. Die Förderschule in Eicherscheid hätte ein eigenes Konzept verdient gehabt, damit ein ortsnahes Angebot erhalten geblieben wäre.

Mit der aktuellen Inklusionspolitik des Landes zeigt sich auch Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter nicht glücklich.
Inklusion „mit dem Hammer“

„Die Lehrer an den weiterführenden Schulen sind überhaupt nicht auf die Inklusion vorbereitet worden.“ Es wäre mehr Zeit für eine Umstellung erforderlich gewesen, aber die Landesregierung habe die Inklusion „mit dem Hammer durchgezogen“.

Das Ende der Förderschule, sind sich Wirtz und Ritter einig, sei auch beschleunigt worden, weil es an der nötigen Lobby gefehlt habe. Die Masse der Menschen habe sich nicht zur Wehr gesetzt und an Solidarität und an „Kampagnenkraft“ der Eltern habe es vor allem deshalb gefehlt, weil es sich in Eicherscheid nicht um einen ortsbezogenen Schulstandort gehandelt habe.

Quelle: Eifeler Zeitung

 
Herzlich willkommen bei der CDU Simmerath

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und laden Sie ein, mehr über unseren Gemeindeverband und unser kommunalpolitisches Engagement zu erfahren.

Mit unseren 11 engagierten Ortsverbänden leisten wir entscheidende Beiträge zur politischen, gesellschaftlichen und sozialen Gestaltung unserer schönen Heimatgemeinde.

Mit unserem Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns setzen sich derzeit 17 CDU-Gemeindeverordnete tatkräftig für die Belange der Simmeratherinnen und Simmerather ein.

Fordern Sie uns, schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren politischen und geselligen Veranstaltungen. Unterstützen Sie uns aktiv dabei zum Wohle Simmeraths beizutragen und werden Mitglied unserer starken und kommunikativen Gemeinschaft.


Ihr Bernd Goffart


Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte direkt an Ihren
CDU Vertreter vor Ort oder schreiben Sie uns.




Radiosender

 
 
Simmerath
 
„Pflege ist keine große Sache“

Dieter Hermanns kümmert sich ehrenamtlich um Rollesbroicher Kreisverkehr

Dieter Hermanns ist kein Mann vieler Worte. Nicht nur in Rollesbroich schätzt man ihn dafür, dass er zur Stelle ist, wenn es darum geht, anzupacken. Dies weiß man nicht nur beim ortsansässigen Trommler- und Pfeiferkorps (TPK), wo Hermanns zu den zuverlässigen Säulen der Rollesbroicher Musiker zählt. Auch in der Dorfgemeinschaft ist bekannt, dass der Berufskraftfahrer, der seit 22 Jahren bei einer Simmerather Firma mit Leidenschaft „Brummi“ fährt, da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Da war es letztlich nicht verwunderlich, dass Dieter Hermanns sich vor anderthalb Jahren spontan bei der Gemeinde Simmerath meldete, um die damals brachliegenden Pflegearbeiten am Rollesbroicher Kreisverkehr an der Dürener Straße zu übernehmen. „Da der Kreisverkehr quasi vor meiner Haustür liegt, war das für mich überhaupt keine Frage“, erklärte Hermanns zu seinem ehrenamtlichen Engagement und ergänzte bescheiden: „Vom Zeitaufwand ist das schließlich auch keine große Sache. In gut einer halben Stunde ist das Ding gegessen.“

Ganz so schnell geht es in der Regel dann doch nicht, auch wenn der Rasenmäher eine Schnittbreite von 53 Zentimetern und fünf PS hat. An Grasfläche kommt nämlich auf dem Kreisverkehr und den Grünstreifen rundherum einiges zusammen. So verwundert es nicht, dass Hermanns auch seinen Trecker zum Einsatz bringt und Ehefrau und Sohn mit anpacken, damit der Kreisel wieder einen ordentlichen Eindruck macht.

Nach den Mäharbeiten in dieser Woche stellte Hermanns mit prüfendem Blick fest: „Jetzt sieht das wieder ordentlich aus und wir können am Wochenende Rollesbroicher Kirmes feiern“.(ho)

Quelle: Eifeler Zeitung

 

Wer buddelt hier ?

Wenn vor dem Geschäft eine Baustelle eröffnet, ist das für Ladenbesitzer besonders ärgerlich.
Seit Wochen buddeln "Unbekannte" vor dem Geschäftshaus in Simmerath.
Über die Arbeiten (Beginn und Dauer) wurde niemand informiert.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Arbeiten zügig vorangehen und die Park- und Eingangsfläche bald wieder frei wird.

Simmerath-Kesternich



Kultur, Karneval und Körperertüchtigung

Mit der Bezuschussung des Kunstrasenplatzes macht die Gemeinde den Weg frei für ein Sport- und Kulturzentrum in Kesternich

Von Heiner Schepp

„Grünes Licht“ für Kicker und Kultur, Karnevalisten und Körperertüchtigung im „Dorf mit K“: Die Gemeinde Simmerath wird sich mit 113 500 Euro am Neubau eines Kunstrasenplatzes in Kesternich beteiligen, mit dem noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Außerdem wird die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt die Anbindung des Sport- und Kulturzentrums in Kesternich an die Straucher Straße mit 159 000 Euro finanzieren. Diese Beschlüsse haben der Struktur- und Hochbauausschuss sowie der Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Simmerath am Ende einer gemeinsamen nichtöffentlichen Sondersitzung jeweils einstimmig und ohne Enthaltung gefasst.

SPD nicht am Tisch

Beide Beschlüsse erfolgten aber ohne die Stimmen der SPD, die sich zuvor über ihren Fraktionsvorsitzenden Gregor Harzheim hatte entschuldigen lassen. Den Sitzungstermin habe „der Bürgermeister ohne Absprache mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden vor fünf Wochen festgelegt“. „Ärgerlicherweise sind alle mit dem Thema befassten Fraktionsmitglieder terminlich schon anderweitig gebunden“, hatte die SPD im Vorfeld erklärt. Im Ausschuss selbst habe man „mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass keines von 19 möglichen SPD-Mitgliedern teilnehmen konnte“, berichtete der Beigeordnete Roger Nießen.

Ansonsten sei die Sitzung im Beisein der Vertreter des TSV Kesternich, der Dorfgemeinschaftshaus GmbH Kesternich sowie des SV Nordeifel und seiner Stammvereine „sehr harmonisch verlaufen“, sagte Nießen. In zwei Präsentationen seien die Projekte – der Kunstrasenplatz samt Sportheim auf der einen sowie das Kulturzentrum auf der anderen Seite – sehr anschaulich vorgestellt und ihre Finanzierung klar dargestellt worden, berichtete der Beigeordnete.

Auf der Kesternicher Höhe, wo eine befestigte Fläche bislang lediglich für die Aufstellung eines Festzeltes genutzt wurde, soll danach schon im Herbst 2016 mit den Erdarbeiten für den Bau eines Kunstrasenplatzes begonnen werden. „Wir gehen derzeit davon aus, dass zur Frühjahrsrunde 2017 der Ball dort rollen kann“, sagte TSV Kesternichs Vorsitzender Ralf Stollenwerk unserer Zeitung. Bauherrin des Kunstrasenplatzes ist die Gemeinde Simmerath, Nutzer später dann der SV Nordeifel. Dies sei für die Gemeinde auch ein entscheidendes Kriterium für den Zuschuss gewesen, nämlich dass der Kunstrasen über den SV Nordeifel von Sportvereinen aus sechs Ortschaften genutzt werde. „Es wird kein Kunstrasen für Kesternich, sondern ein Sportzentrum für die ganze Gemeinde Simmerath“, so Nießen.

Der entscheidende Durchbruch in dem ambitionierten Projekt war zum Jahreswechsel gelungen, als die Beteiligten einen privaten Sponsor präsentiert hatten, der einen Beitrag von 200?000 Euro für den Bau eines Kunstrasenplatzes zur Verfügung stellen wird. Somit steht die Umsetzung und Finanzierung des Sport- und Kulturzentrums auf mehreren Säulen. Neben dem Sponsor sind dies der TSV Kesternich, der SV Nordeifel (der im Jahr 2012 gegründete überörtliche Jugendfußballverein), die Dorfgemeinschaftshaus GmbH und die Gemeinde Simmerath.

Der Sportplatz ist nun der erste Schritt zum Sport- und Kulturzentrum, das neben einer Netto-Spielfläche von 90 mal 64 Metern samt Umkleidekabinen auch eine Gymnastikhalle für die im TSV Kesternich gegenüber dem Fußball immer stärker werdenden Hallensportarten wie Volleyball und Tischtennis enthält.

Im geplanten Dorfgemeinschaftshaus werden ein Versammlungsraum mit Zeltanbaumöglichkeit, Proberäume für die Musikvereine TPK und Diana und eine Schießbahn für die Schützen im Obergeschoss Platz finden. Getrennt (und im Bedarfsfall verbunden) werden die beiden Gebäudetrakte durch ein Foyer.

Kaufinteressenten für alle Grundstücke auf dem bisherigen Sportplatz

Die Vermarktung des bisherigen Sportgeländes an der Straucher Straße in Kesternich ist eine Grundvoraussetzung für die ehrgeizigen Pläne der Vereine. Deshalb hat der TSV Kesternich sich selbst um Kaufinteressenten für die insgesamt zwölf gemeindeeigenen Baugrundstücke auf der Fläche des heutigen Sportplatzes bemüht – und das erfolgreich: Noch vor der politischen Sommerpause soll der Bebauungsplan für das Baugebiet auf dem alten Sportplatz beschlossen werden, so dass im Juli mit dem Verkauf an die Interessenten begonnen werden kann.

Der Bebauungsplan umfasst auch das heutige TSV-Sportheim (Bild), das ein potenzieller Käufer nicht abreißen, sondern umbauen und weiter nutzen möchte, ebenso wie den Parkplatz an der Straucher Straße sowie Teile des bisherigen Ausweichplatzes, die aber von Privatbesitzern veräußert werden.

Für die gemeindeeigenen Flächen erwarten die Planer 420 000 Euro an Erlös für den Kunstrasenplatzbau.

„Wir gehen derzeit davon aus, dass zur Frühjahrsrunde 2017 der Ball dort rollen kann.“

Ralf Stollenwerk, Vorsitzender
des TSV kesternich

Quelle: Eifeler Zeitung


Fast geräuschlos um den Eiserbachsee

Verschiedene Elektroautos zum Ausprobieren am Nationalparktor in Rurberg

Einiges aufgefahren hatte die Stawag, auch Stromversorger der Gemeinde Simmerath, am Sonntag auf dem Parkplatz am Nationalparktor in Rurberg.

Anlässlich ihrer Veranstaltung zur Elektromobilität am Rursee war am Eiserbachsee eine orange Flotte von Elektroautos in Stellung gebracht worden, welche allen Interessierten neben Pedelecs für eine Probefahrt zur Verfügung stand.

Hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Eine vielfältige Auswahl von Elektroautos hatte der Stromversorger aus Aachen in die Eifel gebracht. Vom Kleinflitzer Smart bis hin zum B-Klasse Mercedes mit einer Spitzengeschwindigkeit von 160 Kilometern in der Stunde. Das Angebot für Testfahrten wurde auch beim zweiten Elektromobilitätstag des Unternehmens von vielen Besuchern gerne angenommen.

Ausführlich ließ man sich von fachkundigen Mitarbeitern über die Fahrzeuge informieren, bevor es zur nahezu geräuschlosen Rundfahrt um den Eiserbachsee ging. In Kooperation mit „eifelRad“ wurden auch kurze Pedelectouren angeboten. Von der Stawag hob Vorstand Dr. Peter Asmuth die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Simmerath und der Rurseetouristik hervor. Asmuth wies darauf hin, dass in Simmerath weitere Ladestationen für Elektrofahrzeuge hinzu kommen würden.

Mit Verweis auf den im Lammersdorfer Wald entstehenden neuen Windpark erklärte er, dass in Simmerath künftig mit erneuerbaren Energien so viel Strom erzeugt werde, dass er ins Netz eingespeist werden könne.(ani)

Quelle: Eifeler Zeitung


SPD boykottiert Sitzung
SPD wird bei Sondersitzung fehlen

An der bevorstehenden gemeinsamen Sondersitzung des Struktur- und Hochbauausschusses und des Kultur- und Sportausschusses am 2. Juni wird laut Fraktionsvorsitzendem Gregor Harzheim kein Vertreter der SPD-Fraktion teilnehmen können. „Die SPD steht grundsätzlich hinter dem Projekt „Sport- und Kulturzentrum mit Kunstrasenplatz“ in Kesternich“, so Harzheim, „deswegen ist es bedauerlich, dass wir die Informationen bei dieser Sitzung nicht aus erster Hand erfahren.“ Aber den Termin habe der Bürgermeister ohne Absprache mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden vor fünf Wochen festgelegt. Ärgerlicherweise seien alle mit dem Thema befassten Fraktionsmitglieder terminlich anderweitig gebunden. Bitten um Verschiebung der Sitzung habe der Bürgermeister abgelehnt, so Harzheim.

Quelle: Eifeler Zeitung

Es ist bedauerlich, dass kein Vertreter der SPD an dieser, für das Kesternicher Vorhaben, so wichtigen Sitzung teilnehmen kann.

Sämliche SPD-Vertreter (19) sind lt. Aussage der SPD terminlich anderweitig gebunden.

 


Deutliche Ansage an die SPD

CDU-Gemeindeverband bezieht bei seiner Mitgliederversammlung Stellung

Auf der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes wurde zahlreiche Themen in deutlicher Art und Weise angesprochen.

Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen monierte dabei auch die Wortwahl gewisser Vertreter der SPD. Poschen bezeichnete es als „absolute Schweinerei“, dass Rollesbroichs Ortsvorsteher Marc Topp jüngst Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als „Rädelsführer der Rollesbroicher CDU“ bezeichnet habe. Poschen empfahl Topp, sich doch einmal mit dem Begriff „Rädelsführer“ auseinander zu setzen. Er appellierte an die Rollesbroicher CDU: „Lasst Topp und der SPD das nicht durchgehen!“

Zusammenarbeit mit Monschau

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bedankte sich in seinem Grußwort für die konstruktive und engagierte Zusammenarbeit. Hierin schloss er die CDU-/Grünen-Ratsfraktionen und Hans-Josef Hilsenbeck ein. Die Bürger sollten sich nicht von den Aussagen der Opposition – so wie jüngst durch den Vertreter der FDP – beeindrucken lassen, die die angeblich fehlende Zusammenarbeit mit Monschau kritisieren.

Es gebe Absprachen, die allen Nordeifelkommunen zu Gute kämen. Auch die positive Zusammenarbeit in Gremien und Verbänden werde nicht so wahrgenommen wie negative Punkte.

„Geht nicht um Kaufland“

Zum Bebauungsplan „Imgenbroich Nord-West“ meinte Hermanns: „Da sind wir weit auseinander, wobei Frau Ritter die Monschauer Interessen vertritt – so wie ich die Simmerather Interessen vertrete.“ Es gehe nicht um „Kaufland“ als solches, sondern um die „Ankerfunktion“ eines solchen Marktes zum Nachteil des Gewerbestandortes Simmerath.

Deutliche Worte fand Hermanns auch zum Thema Energiewende mit Blick auf den Windpark Lammersdorfer Wald und die aktuelle Diskussion um die Beeinträchtigung der seismologischen Messstationen. Hier habe die Städteregion Aachen konstruktiv gearbeitet und geprüft. Nach jetziger Planung können alle sieben Windräder noch vor Weihnachten dieses Jahres fertiggestellt sein, ist der Bürgermeister sicher. „Es ist ein Windpark für alle Bürger, da die Einnahmen durch den Windpark sehr positiv auf die Gemeindefinanzen und damit zum Nutzen aller Bürger wirken.“

Zur Überprüfung der Spielplätze merkte Hermanns an, dass das Thema nach Kritik aus der Bevölkerung erneut beraten werde. Ein großes Lob und ein Dankeschön ging an die Simmerather Ratsvertreter, Stephan Haas, Petra Motter und Manfred Prommenschenkel für ihr Engagement um den geplanten Spielplatz im neuen Wohngebiet Lohmühlenstraße. Gleichzeitig dankte Hermanns Stefan Braun für seine Spende und die Einbringung seiner technischen Ausrüstung.

Auf die Frage des ehemaligen Bürgermeisters Hubert Breuer, erklärte Bürgermeister Hermanns, dass der Förderantrag für die Neugestaltung des Rathausplatzes eingereicht sei und nun auf eine Bewilligung nach den Sommerfereien gewartet werde. Die Fördersumme soll 241 000 Euro betragen. (weiterer Bericht folgt)(ho)

Quelle: Eifeler Zeitung


Neue inklusive Kita:
Ein schöner Ableger für die Sonnenblume

Von: hes

20. Mai 2016

In den neuen hellen Räumen freuten die Kinder beider Einrichtungen der inklusiven und integrativen Simmerather Kita „Sonnenblume“ sich am Freitag über die vielen Gäste, die zur Eröffnung der Räume im Neubaugebiet Lohmühlenstraße gekommen waren. Foto: Heiner Schepp

„Den fleiß‘gen Leuten danken wir, für diese schöne Kita hier!“ klang es lautstark aus über 30 kleinen Kehlen. Ein eigenes Dankeslied hatten die Simmerather Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen vorbereitet, als am Freitagmorgen die „Sonnenblume 2“, die inklusive Kindertageseinrichtung an der Eichenstraße im Neubaugebiet Lohmühlenstraße, offiziell von Pfarrer Michael Stoffels eingeweiht wurde.

„ Sonnenblume 2“ ist ein Millionenprojekt

Ziemlich genau eine Million Euro, exakt 1 000 013 Euro hat der Bau der Kita „Sonnenblume 2“ an der Eichenstraße 17 in Simmerath gekostet. Hinzu kamen 162 000 Euro für den Kauf des Grundstücks. An Landes- bzw. Bundesförderung für U3-Ausbau gab es 180 000 Euro.

Während überall in Deutschland Kindergärten und Schulen wegen rückläufiger Kinderzahlen geschlossen oder verkleinert werden, wächst Simmerath – allen demografischen Vorhersagen zum Trotz – weiter. Und das liegt auch an den Kindern, wie Markus Terodde, Dezernent für Bildung, Jugend und regionale Entwicklung bei der Städteregion Aachen, bei der Eröffnungsfeier aufzeigte: Aktuell gibt es 518 Kita-Plätze in der Gemeinde Simmerath, davon 128 für U3-Kinder. 149 Kita-Plätze gibt es im Zentralort Simmerath, davon 48 U3-Plätze. Laut Terodde liegt die U3-Nachfragequote für die Gemeinde damit bei 38,74 Prozent, für Simmerath sogar bei 57,39 Prozent. „Das ist deutlich höher als im Schnitt im Jugendamtsbereich der Städteregion, der bei 41,67 liegt“, rechnete der Dezernent vor.

Zunächst befristete Gruppe

Der Bedarf an weiteren Kita-Plätzen im Zentralort Simmerath wurde bereits im Rahmen der Bedarfsplanung 2013/2014 festgestellt. Deshalb wurde seinerzeit eine auf zwei Jahre befristete zusätzliche Gruppe im Pfarrheim Simmerath eingerichtet. Bereits die Bedarfsplanung 2014/2015 zeigte dann auf, dass der Bedarf auch über die zwei Jahre hinaus bestehen bzw. entstehen würde. „Aufgrund der vorhandenen Baugebiete in Simmerath-Mitte und vor dem Hintergrund der leicht steigenden, mindestens aber stabilen Kinderzahl wurde mit einem noch höheren Platzbedarf gerechnet“, so Detlef Funken, Pressesprecher der Städteregion.

Durch den Ende 2014 vom Städteregionstag beschlossenen Neubau konnte nun eine dauerhafte Lösung als Ersatz für die Gruppe im Pfarrheim sowie den entstehenden Bedarf durch die neu geschaffenen Wohneinheiten erreicht werden. Die neue Kita als „Filiale“ der Integrativen Kita Sonnenblume im Berufskolleg entstand auf dem gemeindeeigenen Grundstück im Neubaugebiet Lohmühlenstraße. „Aufgrund der Gesamtsituation in Simmerath mit zurückgehenden Kinderzahlen in den Randorten und den Auswirkungen der Inklusion wurde eine Verbundlösung mit der Kita Sonnenblume der Städteregion, Im Römbchen, umgesetzt“, sprach Markus Terodde von einem Synergieeffekt.

Im neuen Gebäude, dass die Monschauer Bauunternehmung Förster als Generalübernehmer errichtete, wurde ein ausreichendes Raumprogramm nach den „LVR-Empfehlungen zum Raumprogramm“ geschaffen. Im Rahmen der Inklusion von Kindern und Erwachsenen wurde das gesamte Gebäude barrierefrei errichtet und ausgestattet. Neben freundlichen, hellen Gruppen- und Nebenräumen gehören auch eine Küche, ein Raum für die Leitung und ein Therapieraum zum eingeschossigen Gebäude gleich neben dem Tennisplatz.

Die Inbetriebnahme der Einrichtung erfolgte bereits zu Jahresbeginn mit zunächst einer Gruppe; zum 1. August erfolgt dann die Vollbelegung mit zwei Gruppen: eine so genannte KiBiz-II-Gruppe mit zehn Plätzen für Kinder von vier Monaten bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres und eine Typ-1-Gruppe mit 20 Plätzen für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht. „Es ist somit eine kontinuierliche Betreuung – ohne Einrichtungswechsel – aller Altersgruppen möglich“, so Detlef Funken.

Zu Beginn der offiziellen Übergabe begrüßte Kindergartenleiterin Margot Fietzek die zahlreichen Gäste aus Verwaltung, Politik und Elternschaft und ging auf die Geschichte der 1996 gestarteten, Integrativen Kita Sonnenblume ein. „Wir haben schon Inklusion gelebt als dieses Wort noch nicht in aller Munde war“, erinnerte Fietzek und berichtete nicht ohne Stolz, dass „in der gesamten Zeit unseres Bestehens unsere integrativen Plätze für Kinder mit Handicap stets komplett belegt“ waren.

Die Leiterin betonte auch, dass die Simmerather Kita seit 2009 als Familienzentrum NRW zertifiziert sei und derzeit in der zweiten Zertifizierungsphase wieder 94 Qualitätsmerkmale zu erfüllen habe. Als Anlaufstelle für alle Familien der Gemeinde Simmerath und mit einem Netzwerk von Familien und Kinder unterstützenden Angeboten und Informationen sei man „ein zentraler Bestandteil des familiensozialen Lebens der Gemeinde“, so Margot Fietzek.

47 von 51 Baustellen vermarktet

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns sprach von einem „guten Tag für viele Familien in Simmerath“. Wie beliebt es sei, in Simmerath zu leben, zeige die Tatsache, dass im Neubaugebiet Lohmühlenstraße von 51 Baustellen bereits 47 vermarktet seien, „und bis Jahresende werden die verbliebenen vier auch noch weg sein“, glaubt Hermanns. Ehe der Bürgermeister den Kindern das Buch vom Grüffelo samt Handpuppe schenkte, dankte er der Städteregion „für eine vorausschauende und gute Bedarfsplanung“.

Bürgermeister Hermanns überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Er schenkte dem Kindergarten eine Grüffelo-Handpuppe mit dem zugehörigen Buch.

Zum Spielen, aber auch für die Wände waren weitere Geschenke an diesem Morgen, so Bilder vom Sportplatzbau Simmerath 1932 (hier genau steht jetzt die Kita), die Erwin Finken für das Ortskartell schenkte, oder ein großes Schutzengelbild, das der Elternrat übergab. Aber auch die Kinder beschenkten ihre Gäste – mit kleinen Sonnenblumentöpfchen und ihrem schönen Gesang: „Wir haben hier ein neues Haus und alles sieht fantastisch aus!“

Quelle: Eifeler Zeitung


Teurer wilder Müll

Aus der Arbeit des Ordnungsamtes Simmerath

Ob wilder Müll, Zwangseinweisungen oder Feuerwehreinsätze: Das Ordnungsamt der Gemeinde Simmerath hat eine breite und bunte Palette von Aufgaben zu erfüllen, wie der jüngsten Verwaltungsstatistik für das Jahr 2015 zu entnehmen ist.

In der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Simmerath verrichten aktuell 332 ehrenamtliche Helfer in zwölf Löschgruppen ihren Dienst, darunter auch 13 Feuerwehrfrauen. Im vergangenen Jahr rückten die Wehren zu insgesamt 194 Einsätzen aus. Nur ganze 38 Mal war ein Feuer die Ursache, in 156 Fällen war technische Hilfeleistung gefragt. Auch gab es 24 Mal einen Fehlalarm, doch nur einer davon wurde als „böswillig“ eingestuft. Ferner lösten Brandmeldeanlagen 15 Mal falsch aus. Die Löschgruppen verfügen zusammen über 25 Fahrzeuge.

Das Ordnungsamt war auch bei Bauangelegenheiten gefragt, da von Bauherren 16 Anträge auf das Absuchen von Baugrundstücken nach Kampfmitteln gestellt wurden.

Wilder Müll ist ein großes Ärgernis nicht nur für das Ordnungsamt; immerhin konnte gegen zwei Verursacher ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Widerrechtlich an Glascontainern abgestellter Müll wird vom Ordnungsamt an bestimmten Standorten oft mehrmals in der Woche eingesammelt. Die Entsorgung von wildem Müll sowie die Entleerung der Straßenpapierkörbe verursachten im vergangenen Jahr rund 65 000 Euro Kosten. Diese Kosten fließen in die allgemeine Gebührenrechnung und sorgen dafür, dass beispielsweise die 60-Liter-Restmülltonne 10,20 Euro mehr kostet.

Was sonst noch anfiel: Drei Anträge zum Befahren von ansonsten gesperrten Wegen wurden bearbeitet, zwölf Feuerwerke wurden auf Antrag genehmigt, und in 18 Fällen war die Behörde bei der Einweisung von Personen in eine geschlossene Anstalt behilflich.

In vier Fällen übernahm das Ordnungsamt die Bestattung von Verstorbenen, wo zunächst keine Angehörigen erreichbar waren. Nach teils langen Recherchen konnten aber dann doch in der Mehrzahl zahlungspflichtige Verwandte ausfindig gemacht werden. (P. St.)

  Quelle: Eifeler Zeitung

 


Gemeindewald lässt die Freude wachsen

16.05.2016

Das neue Forsteinrichtungswerk für Simmerath stellt die Grundlage der Waldbewirtschaftung für die nächsten zehn Jahre dar.

Waldbewirtschaftung ist keine Momentaufnahme, sondern langfristig und generationenübergreifend angelegt. Damit nun nicht jeder Förster im Lande nach persönlichen Vorlieben den ihm anvertrauten Wald bewirtschaftet, hat das Land NRW per Gesetz ab 1983 verfügt, dass kommunale Wälder ab einer Größe von 100 Hektar nach einem Betriebsplan zu bewirtschaften sind. Diesen Plan nennt man auch Forsteinrichtungswerk. Aufgestellt wird das Forsteinrichtungswerk, das alle zehn Jahre fortgeschrieben wird, von unabhängigen Sachverständigen.

Die Fichte bleibt dominant

Das aktuelle Forsteinrichtungswerk für den 2122 Hektar großen Gemeindewald Simmerath wurde jetzt im Umweltschutz-, Forst- und Agrarausschuss beraten und dem Gemeinderat einstimmig zur Verabschiedung empfohlen.

Das letzte Forsteinrichtungswerk für den Gemeindewald Simmerath stammt aus dem Jahr 2004; jetzt wurde nach einer Ausschreibung der Folgeauftrag an den Forstsachverständigen Michael Axnick aus Nideggen vergeben, der seine Bestandsaufnahme und Perspektive dem Ausschuss präsentierte. Sein Gesamturteil über den aktuellen Zustand des Gemeindewaldes ließ Freude aufkommen: „Der Gemeindewald gibt ein gutes Bild ab.“ Dem Simmerather Gemeindeförster Dietmar Wunderlich wurde eine kompetente und nachhaltige Bewirtschaftung bescheinigt.

Gegenüber dem Jahr 2004 haben sich einige wesentliche Veränderungen ergeben, aber es gibt auch konstante Größen. Die Betriebsfläche des Gemeindewaldes hat sich um stattliche 264 Hektar, das sind immerhin zehn Prozent, verringert. Hauptursache dafür ist ein Flächentausch mit dem Nationalpark Eifel bzw. Waldverkauf an das Land NRW. Fast unverändert ist dagegen der Baumarten-Bestand. Der Nadelholzanteil mit 72 Prozent (63 Prozent davon sind Fichte) ist unverändert. Die Rotbuche beansprucht 15 Prozent der Bestände, die Traubeneiche 5,7 Prozent. Dass sich das Verhältnis von Nadelholz zu Laubholz kaum verändert hat, obwohl verstärkt Laubholz angepflanzt wurde, hängt damit zusammen, dass beim Waldtausch überwiegend Laubholzbestände abgegeben wurden. 70 Hektar werden nicht als Wirtschaftswald genutzt und 66 Hektar sind als Ökoflächen ausgewiesen. Den nach wie vor hohen Nadelholzanteil im Gemeindewald sieht Axnick durchaus positiv: „Die Fichte freut jeden Kämmerer. Sie ist für die Kommune beim Holzverkauf eine sichere Einnahmequelle, auch wenn das manchmal anders gesehen wird.“

Bemerkenswert war für den Forstsachverständigen, dass der Vorrat an Fichten-Stammholz gegenüber 2004 konstant geblieben ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Bestände älter geworden und ein entsprechender Zuwachs erfolgt ist. Das Durchschnittsalter der Fichten liegt bei 60 Jahren.

Pro Jahr werden aus dem Gemeindewald 8880 Festmeter Holz für den Verkauf entnommen. Diese Menge erfüllt die Forderung der nachhaltigen Waldwirtschaft, weil auch weiterhin ein Zuwachs gegeben ist. Die daraus gezogene Schlussfolgerung von Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, dass das positive Ergebnis im Forsthaushalt nicht erzielt worden sei, weil man nach Belieben den Hiebsatz erhöht habe, konnte Axnick bestätigen.

Die voraussichtlichen Kosten für die Aufstellung des Forsteinrichtungswerks liegen bei 40?000 Euro. (P. St.)

Hoher Überschuss im Forsthaushalt 2015

Ein überaus erfreuliches Bild gibt auch der Simmerather Forsthaushalt 2015 ab, der ebenfalls im Forstausschuss zur Kenntnis gebracht wurde. Nachdem schon der Forsthaushalt 2014 mit 133 000 Euro einen ordentlichen Überschuss auswies wurde das Ergebnis im Jahr 2015 mit 258 000 Euro Überschuss fast verdoppelt. Ausschlaggebend für dieses sehr erfreuliche Ergebnis sind Mehreinnahmen von 57 000 Euro durch höhere Erlöse beim Holzverkauf. Hinzu kommt eine beträchtliche Ersparnis von 69 000 Euro bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen.

Zur finanziellen Stabilität des Forsthaushaltes trägt nicht zuletzt auch ein reichhaltiges Ökokonto der Gemeinde bei. 4,2 Millionen Ökopunkte stehen zur Verfügung, die als Einnahmequelle beim Verkauf an Dritte oder zur Kompensation von eigenen Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.

Weniger eine Einnahmequelle, aber eine schöne Sache, ist die Anerkennung eines Douglasienbestandes im Gemeindewald Simmerath für die Erzeugung von forstlichem Vermehrungsgut. Dieser 3,3 Hektar große Bestand im Schilsbachtal bei Woffelsbach erfüllt laut Forstvermehrungsgutgesetz NRW die erforderlichen Voraussetzungen. Ein entsprechender Antrag der Gemeinde Simmerath wurde anerkannt. Für den Antrag entstanden 785 Euro Kosten. Die Zulassung gilt bis zum Jahr 2036. Etwa einmal im Jahrzehnt ist eine Ernte möglich, wenn die Zapfenpflücker aktiv werden können. In einem solchen Jahr kann mit 3000 Euro an Einnahmen gerechnet werden.

Die Fichte freut jeden Kämmerer. Sie ist eine sichere Einnahmequelle.“

Michael Axnick, Forstsachverständiger

Quelle: Eifeler Zeitung


Breitband und WLAN

Schneller in Steckenborn. Simmerath in Gesprächen.

Noch ein wenig gedulden müssen sich die Bürger in Steckenborn, dann werden auch sie an die Datenautobahn angeschlossen. Der Simmerather Struktur- und Hochbauausschuss beauftragte in nicht öffentlicher Sitzung die Verwaltung, die Vergabe für den Ausbau vorzubereiten.

Im Rahmen der Ausschreibung war nur ein Angebot der Telekom eingegangen, die auch den Auftrag erhielt. Der Vertrag soll spätestens im Herbst unterzeichnet werden. Danach hat die Telekom zwölf Monate Zeit, um die Tiefbauarbeiten auszuführen. Dies bedeutet, dass auf jeden Fall bis zum Herbst 2017 der Breitband-Ausbau in Steckenborn abgeschlossen sein wird.

Bei der jetzt anstehenden Maßnahme ist die Kommune von einer finanziellen Beteiligung befreit, da die Telekom keine sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke geltend gemacht hat.

Nach dem Breitbandausbau werden 98 Prozent der Steckenborner Haushalte mit einer DSL-Geschwindigkeit von 16 Mbit/s oder mehr ausgestattet sein. Von diesen 98 Prozent werden wiederum 80 Prozent über Geschwindigkeiten zwischen 25 und 50 Mbit verfügen, 20 Prozent werden zwischen 15 und 25 Mbit liegen. „Gegenüber der vorhandenen Situation ist das ein großer Sprung nach vorn“, meinte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Ein Prozent der Anschlüsse wird nicht über sechs Mbit hinauskommen, ein weiteres Prozent bleibt zwischen sechs und 16 Mbit hängen.

Thema in der Sitzung war auch das öffentliche WLAN. Betreffend Freifunk in der Gemeinde Simmerath hatte die SPD-Fraktion Anfang des Jahres beantragt, Bereiche in Simmerath mit kostenlosem WLAN zu versorgen.

Derzeit werden Gespräche u.a. mit der Regio IT, der Telekom, Freifunk-Aachen und mit Kommunen in der Städteregion, die bereits ein offenes WLAN anbieten, geführt. Die weitere Beratung soll in der Sitzung des Struktur- und Hochbauausschusses am 13. September 2016 erfolgen. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


Wartehäuschen am Bushof glänzen wieder

Simmerather CDU-Ortsverband geht mit gutem Beispiel voran und putzt


Foto: Matubullu

Ein Team der Simmerather Orts-CDU hat die Patenschaft für die Reinigung der Glas-Wartehäuschen am Bushof übernommen

Schon seit geraumer Zeit haben in Simmerath engagierte Bürger beispielsweise „Patenschaften“ zur Pflege der Kreisverkehre anstelle der Verwaltung übernommen und leisten damit einen nicht unerheblichen Beitrag zur Haushaltsentlastung. Da möchtel auch der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Simmerath nicht hinten anstehen und rückte wieder mit einer sechsköpfigen „Putzkolonne“ am Bushof an.

Das Team um Ortsvorsteher Stefan Haas, Petra Motter, Manfred Prommenschenkel. Günter Kaulen, Stephan Braun und Hajo Dautzenberg waren wieder gut vorbereitet. Gewappnet mit Putzutensilien, Leiter und Hochdruckreiniger war die Putzkolonne zum Reinigen angetreten. Mit Engagement, klarem Wasser (ohne Chemie), Fensterabziehern und Mikrotüchern erzielte man ein glasklares Ergebnis.

Erfreulicherweise hielten sich die Glas-Verschmutzungen in Grenzen. Ecken mit Unrat, waren wegen der nach unten offenen Bauweise der Wartehallen, nicht vorhanden. Gegenüber der früheren Situation hat sich das Umfeld am Bushof sehr zum Positiven gewendet. Und Ortsvorsteher Haas merkte an: „Wir danken der Bevölkerung und insbesondere den Jugendlichen, die darauf achten, dass dies auch so bleibt“.


Schulhof soll seine Funktion
als Parkplatz nicht verlieren

Fläche an der Sekundarschule Simmerath wird neu asphaltiert. Mit neuen Gestaltungselementen keine neuen Hindernisse schaffen.

Der Schulhof an der Sekundarschule Simmerath ist groß – riesengroß: Für die Bedürfnisse der Schule könnte die Fläche durchaus kleiner sein, wäre da nicht noch die zweite mindestens so bedeutsame Funktion des Schulhofes als Parkplatz . Dieser wird regelmäßig bei einer Vielzahl von Veranstaltungen genutzt, die in der angrenzenden Sporthalle stattfinden, angefangen von Konzerten bis hin zu Fußballturnieren.

Der Anfang der 1970er Jahre mit dem Bau der damaligen Hauptschule angelegte Schulhof macht inzwischen einen leicht verwahrlosten Gesamteindruck, erst recht angesichts des komplett sanierten Schulgebäudes, weshalb jetzt eine umfassende Erneuerung der Fläche erfolgt.

In der zurückliegenden Sitzung des Simmerather Tiefbauausschusses wurde die Maßnahme einstimmig befürwortet. Zentraler Punkt ist dabei, dass der Schulhof weiterhin seine angestammte Funktion als Veranstaltungs- und Parkfläche behält. Zwar sollen im Zuge der Erneuerung auch einige neue Gestaltungselemente eingebunden werden, aber diese sollen keine neuen Hindernisse schaffen. Weitergehende Erörterungen über die konkrete Ausführung von neuen Sitzgruppen etc. sollen in Absprache mit der Schulleitung erfolgen. Über das Ergebnis wird der Ausschuss dann später informiert.

Der Schulhof umfasst 3400 Quadratmeter und soll komplett neu asphaltiert werden. Nach der Erneuerung soll die Fläche barrierefrei zugänglich sein. Die Niederschlagentwässerung wird ebenfalls erneuert und der unbefestigte Seitenbereich soll gepflastert werden. In die Randbereiche integriert werden sollen Sitzgruppen, Ruhezonen und Verschönerungselemente, ohne dass der Parkplatz-Charakter Schaden nimmt.

Heribert Linscheidt begrüßte für die CDU die Konzeption, den Platz als multifunktionale Fläche zu erhalten. Wünschenswert sei es aber aus seiner Sicht dennoch, die Fläche mit einigen Gestaltungselementen, z. B. beweglichen Blumenkübeln, etwas aufzulockern. Auch Marc Topp (SPD) hielt es für angebracht, den Platz etwas aufzulockern und mehr Sitzgelegenheiten für Schüler zu schaffen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zeigte Verständnis für diese Wünsche, warnte aber eindringlich davor, sich vom Wunsch nach mehr Möblierung hinreißen zu lassen. Jeder Blumenkübel bedeute auch Mehraufwand für den Winterdienst. Deshalb bat er dringend darum, die Schulhoffläche bis auf den Randbereich nach Möglichkeit nicht anzutasten.

Außerdem verwies er auf den Wunsch der Schulleitung, auf der anderen Seite des Gebäudes einen Aufenthaltsbereich für Schüler zu schaffen.
283 000 Euro Kosten

Am Ende schloss sich der Ausschuss der Konzeption an, vorbehaltlich der Abstimmung mit der Schulleitung.

Die Arbeiten sollen in den kommenden Sommerferien vorgenommen werden. Die Gesamtkosten hat die Verwaltung mit 283?000 Euro angesetzt. (P. St.)

Quelle: Eifeler Zeitung


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Letzte Änderung am 24-Jun-2016

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